Reviews



SALZBURGER NACHRICHTEN (A)
Bernhard Flieher 22/04/2021

Review of the album
PROFESSIONAL STRANGER
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Thierry Zaboitzeff mit neuem Album: Aus der Stille ins Offene sehen
Ungewohnte Nähe erzeugt Thierry Zaboitzeff auf seinem neuen Album.

Stille fällt einem nicht als Erstes ein, wenn einem das Werk von Thierry Zaboitzeff begegnet. Der Multiinstrumentalist stürzt sich oft in wilde Universen, lotet mit unbändiger Wucht Klangwelten aus. Nun aber kommt sein neues Album, wenn schon nicht still, so doch ruhiger daher als frühere Werke. "Professionell Stranger" heißt es. Und der Titel steht durchaus für ein grundsätzliches Lebensgefühl des in Hallein ansässigen Komponisten. Er sei mit seiner Musik immer "zwischen den Stühlen" gesessen, sagt er. Nirgends daheim, aber überall zu Hause und stets von Neugier getrieben.

Zaboitzeff war mit den 60er-Jahre-Rockhelden aufgewachsen - und wollte in ersten Bands "auch so einer werden". Aber vom Rockerbild hat er sich Anfang der 1970er schnell entfernt. Stattdessen stürzte er sich mit der Band Art Zoyd in klangliche Grenzüberschreitungen. 35 Jahre lang war er - mit enormem internationalen Echo - Teil der französischen

Avantgarde-Band. Dann hatten ihn die "langen Entscheidungsprozesse innerhalb so einer Gruppe müde gemacht". Seit 1996 arbeitet er an Solowerken, schreibt für Tanz, Theater und Kino auch Soundtracks. Und seit 1996 arbeitet er auch mit der Salzburger Tänzerin und Choreografin Editta Braun.

"Professional Stranger" ist auch wieder der Soundtrack für die neue Inszenierung von Braun, die im Mai zunächst als Stream Premiere haben wird.

Das Stück heißt "Long Life" und erzählt vom Älterwerden. "Das beschäftigt einen freilich", sagt Zaboitzeff. Und eben weil dieser Umgang mit dem Älterwerden eine sehr persönliche Sache ist, lässt sich dieses Album auch ohne Bühnenperformance hören. Es steht für sich allein, kreist um große Lebensfragen, lässt sich Zeit und schafft es, diese in feingesponnenen Melodien und Klängen spürbar zu machen. Selten war Zaboitzeff in seiner Musik, die sonst mit Brüchen und Abgründen spielt, so offen, zugänglich, ja sogar poppig.

Eine Art der "Altersmilde" erkennt Zaboitzeff in den neuen Kompositionen dennoch nicht. Aber wichtig sei ihm, dass er gelernt habe, in seiner Musik "auch eine Leere herstellen zu können". Nicht aber eine Leere, die ein Nichts ist, meint er damit. Es geht um jenen Raum in der Musik, in dem die Fantasie angeregt und aufgestachelt wird. Und freilich habe auch die Pandemie mitgespielt. "Der erzwungene Rückzug macht einen nachdenklicher", sagt Zaboitzeff, der sonst weltweit auf Bühnen steht. Dieser Rückzug schuf auch Zeit, "um zu ordnen, aufzuarbeiten und auch neue Welten aufzustoßen ».

Daher gehe es bei der Stille, die ihn beschäftigt und einem auf "Professional Stranger" begegnet, auch nicht um den Klang. Es geht eher um die Stille als Ausgangspunkt für Inspiration. Diese Stille sei etwas Ähnliches wie das Schließen der Augen. "Wenn man die Augen dann aber wieder öffnet, gelingen neue Blicke, sieht man manches anders", sagt Zaboitzeff. Dann stelle sich so etwas ein wie eine "poetische Sensibilität, ein Raum für Träume". Das Album endet mit einer Verbeugung vor dieser Kraft der Stille und des Träumens. Zaboitzeff covert eindrücklich zartfühlend "Enjoy the Silence" von Depeche Mode.

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SALZBURGER NACHRICHTEN (A)
by Clemens Panagl, 17/12/2005
VOYAGE AU CENTRE DE LA TERRE


Singen im Vulkan
Im Pariser Stade de France wird Jules Vernes 100.Todestag mit einem Riesenspektakel gefeiert. Die Musik steuert der Wahlsalzburger Thierry Zaboitzeff bei.

SALZBURG, PARIS (SN). „Noch klingen wir wie eine richtige Garagenband. Aber Sie sollten hören, wie das Ganze über die Soundanlage im Stadion wirkt“, sagt Thierry Zaboitzeff mit einem Augenzwinkern. Im Tanzstudio der Salzburger ARGEkultur hat der Komponist und Musiker mit seinem sechsköpfigen Ensemble soeben die letzte musikalische Durchlaufprobe absolviert - in Filzpantoffeln, um den empfindlichen Boden zu schonen. „In Paris wird
die Band Teil eines riesigen Spektakels mit Projektionen, Musik und Feuerwerk sein“, sagt Zaboitzeff.
„Gesungen wird mitten im Vulkan.“ Der Vulkan, das ist am heutigen Samstag und am kommenden Montag das ganze Stade de France im Pariser Vorort
St. Denis. Das größte Fußballstadion Europas begeht den100. Todestag des französischen Schriftstellers und Visionärs Jules Verne mit einer gigantischen Show. Regisseur Stephane Verite und Dramaturg Philippe Corbin inszenieren Vernes „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ als multimediales Großer-
eignis. „Ein Abenteuer in der Dimension des Stade de France“, heißt es in der Vorankündigung, „das mit den Ausmaßen des Stadions spielt und seine Kurven füllt.“ Die ganze Arena nutzt Verité als 360-Grad-Projektionsfläche für seine Jules-Verne-Fantasien. Die Zuschauer, die angehalten sind, in Weiß zu erscheinen, werden ebenfalls zur Projektionsfläche und so mit zum Teil des Ganzen — ebenso wie zwei bewegliche Bühnen, auf denen die Akteure und Musiker durch das Rund bewegt werden. 30.000 Zuschauer passen in das mit reichlich Technik ausgestattete Stadion (80.000 sind es bei Fußball spielen). 120.000 Besucher werden zu den vier Shows am Samstag und Montag erwartet. Für den Wahlsalzburger Zaboitzeff, der unter anderem mit der Choreografin Editta Braun zusammenarbeitet, lag die Herausforderung jedoch nicht darin, für so viel Publikum zu komponieren. „Herausfordernd war, Musik wie für einen Film zu schreiben - Stimmungen aufdie Sekunde entstehen zu lassen.“
Die Partitur, in die der einstige Experimentalrocker Stilelemente zwischen Rock und in Fantasiesprache gesungenen Chorälen einfließen ließ, setzt Zaboitzeff live mit Peter Angerer (Schlagwerk), Sandrine Rohrmoser (Mezzosopran), Gerda Rippel (Sopran), Christian Wirth (Violine) und Thomas Mandel (Sax)
in Klang um. Auch ein Laptop gehört zum Ensemble. Die Computersounds geben dem Bassisten und Ensemblechef „die Freiheit, auch mit einer kleinen Besetzung jede Klangnuance realisieren zu können“. Die ursprüngliche Idee, ein ganzes Orchester ins Stade de France zu lotsen, erwies sich als
organisatorisch nicht durchführbar. Dafür feilt Zaboitzeff schon an seiner nächsten Idee: Musik für ein philharmonisches Orchester von 25 Elektrogitarristen.

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SALZBURGER NACHRICHTEN (A)
by CM, 30/09/2002
about the show MISSA FURIOSA
in Linz and Salzburg


Pfefferminz als Gottes Brot

Thierry Zaboitzeffs „Missa Furiosa“ feierte Premiere beim BrucknerfestLinz - Samstag in Salzburg

Beim Eintritt in den Posthof-Saal bekam das Publikum zum Naschen Pfefferminzplättchen. Wer sie sich auf der Zunge zergehen ließ, konnte sich schwerlich der Assoziation mit einer Hostie erwehren.
Dies war der kokettere Teil des Spiels mit der christlichen Messe. Thierry Zaboitzeff dekonstruiert nicht. Die Komposition ist eigenständig und kompakt und lässt die Zuhörerschaft erleben, dass Konsequenz auch jenseits von Strenge möglich ist. Oder humanistisch betrachtet: Nicht Religion ist die Antwort auf Sinnsuche und die Fragilität der conditio humana, sondern Religiosität. Und Religiosität benötigt keine Kathedralen. Ihre Kathedrale kann die Stille eines Waldes genauso sein wie der Klangraum von Musik. Sinnentleerte Zeremonien stellt sie als verlogen bloß. Zaboitzeffs „Missa Furiosa“, die am kommenden Samstag im Rahmen den „Langen Nacht der Museen“ im republic aufgeführt wird, ist eine Hommage an die menschliche Vitalität. Seine philosophischen
Wurzeln liegen in den 60ern und 70ern, als vielen Menschen ein Neuentwurf der Welt nahe schien.
Wer einen solchen Background hat, bewegt sich leichtfüßig in den Fußstapfen der Tradition.
„Ich habe gefunden, dass keine Sprache besser zu meiner Musik passt als die lateinische“, lautet Zaboitzeffs Antwort auf die Fragen
nach seiner Motivation, eine Messe zu schreiben. „Am Anfang war es wie ein Spiel.“
Der Musiker mit Wohnsitz in Rif bei Hallein wurde 1953 als Sproß russischer, spanischer und französischer Vorfahren in Nordfrankreich geboren. Als Kind saß er oft bei seinem Großvater, einem Kirchenorganisten, im Chorgestühl. Dort ließ Zaboitzeff sich beeindrucken vom Pomp der Musik, vom Pathos, vom Gestus der Messe, den Glocken. Das alles hat seinen emotionalen Zugang zu und sein emotionales Verständnis von Musik geprägt.
So ist denn auch die „Missa Furiosa“ ein Werk großer Gesten am Rande des Pomp.
Rock’n’ Roll, Jazz, Bands wie King Crimson, das Mahavishnu Orchestra, die erotischen Chansons von Serge Gainsbourgh haben Zaboitzeff beeinflusst. „Gloria“, „Sanctus“ oder „Kyrie“ ertönen als Sound- und Rhythmusstrukturen zwischen Klassik und Techno, Ethno und Jazz. Die Bühnenshow unter Regie des Parisers Stephane Verité spielt teils ironisch, teils poetisch mit Elementen des christlichen Ritus — seinen Symbolen, der Segnung, der Predigt, der Prozession. Wie die Musik oszilliert auch die theatralische
Darstellung zwischen Sehnsucht und Provokation. Zu den besonders berührenden Momenten zählt, wenn das Jonglieren mit bekannten Bildern am symbolhaftesten wird im Spiel mit einer hölzernen Puppe, das an die Kreuzabnahme verweist. Im Schlussstück „Libera me“ bleibt schließlich offen, an wen der Appell des Chores, die Bitte um Befreiung, sich wendet: An. einen Gott? Oder vielmehr an etwas in einem selbst Verborgenes?
An die Sehnsucht des Menschen nach etwas Großem jedenfalls, das über allem Bekannten stehen könnte, doch allein in der menschlichen Fantasie begründet ist.
Das Konzept, synthetische Sounds, Geiger, Rockdrummer und klassischen Gesang auf eine Bühne zu bringen, war wohl riskant und hätte leicht zu Konkur-
renz und Auflösung führen können. Es ist der Dichte der Komposition und der Rolle Zaboitzeffs als Bass spielender pontifex maximus auf der Bühne zu danken, dass das Staunen über ein Werk großer Intensität und großer Emotionen nachwirkt.
Weil sich die Szene Salzburg nicht dazu durchringen’konnte, die „Missa Furiosa“ als Gesamtproduktion mit Bühnenhandlung zu übernehmen, sondern nur in theatralisch reduzierter Form, wird bei der Vorstellung in Salzburg am 5. Oktober Wesentliches fehlen. Doch sind Komposition und Darbietung
so stark, dass sich ein Besuch allemal lohnt.

CM
Montag, 30. September 2002



NOTES VAGABONDES (F)
by Denis Desassis 24/11/2020

Review of the album
PROFESSIONAL STRANGER
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Thierry Zaboitzeff : Professional Stranger
2020 24/11

Au mois de juin 2019, j’ai rendu hommage au travail entrepris depuis une cinquantaine d’années maintenant par Thierry Zaboitzeff. La publication de Sleep No More par son groupe Aria Primitiva avait été pour moi le prétexte à une chronique dans le magazine Citizen Jazz. Par conséquent, je ne reviendrai pas ici en détail sur son parcours qui va de Art Zoyd (dont il fut le co-fondateur en 1971 avec le regretté Gérard Hourbette) jusqu’à un nouveau disque en 2020, Professional Stranger, en passant par de multiples expériences en groupe ou en solo, sans oublier la composition de bandes-son pour des spectacles de théâtre, de danse ou pour des films. Ma chronique se présente comme un rapide tour d’horizon de sa carrière si singulière, vous en saurez donc plus si vous le souhaitez. Avant toute chose, je définissais en quelques mots ce musicien pas comme les autres (bassiste, violoncelliste, compositeur, chanteur, etc.) en essayant d’expliquer la difficulté à cerner son univers « aux confins de la musique électronique, de la musique contemporaine et du rock symphonique ».

Les temps sont durs et pour l’heure – en attendant d’autres qu’on espère meilleures et une publication sous une forme physique – Professional Stranger n’est disponible à la vente que sous forme numérique, ou à l’écoute sur les principales plateformes de streaming, comme on dit de nos jours.

Les compositions de ce nouvel enregistrement sont issues du projet chorégraphique Long Life qui sera prochainement créé à Salzbourg par la compagnie de la chorégraphe Editta Braun.

On connaît le côté souvent ténébreux de la musique de Thierry Zaboitzeff, tous ces « espaces inquiets » dans lesquels il inscrit la plupart de ses compostions, leur pulsion profonde qui semble émaner d’une pénombre dont on perçoit les mystères sans jamais les cerner vraiment. Mais cette fois, le multi-instrumentiste laisse entrevoir plus de lumière et ses paysages paraissent apaisés (à l’image de « L’insouciance de Vénus », par exemple), même si en ouverture le climat de « Neoklassicos Le Grand » n’est pas sans évoquer celui d'Art Zoyd. Et puis il y a cet accordéon omniprésent, tissant de nouvelles textures mêlées à celles des cordes et de l’électronique, capable d’entamer une petite valse (« Mali Valcer ») ou une samba arythmique (« El Caos »), de dessiner dans la douceur du soir un arbre (« Дерево »), de peindre la musique en bleu (« So Etwas Wie Blau »), de raviver les couleurs du célèbre « Venus » de Shocking Blue (souvenez-vous, en 1969…), ici chanté par Sandrine Rohrmoser. Sans oublier un étonnant final avec une reprise aux allures de cérémonie de « Enjoy The Silence » de Depeche Mode (et cette fois, c’est Thierry Zaboitzeff qui en est le chanteur).

Dans un récent échange, je faisais remarquer à Thierry Zaboitzeff que Professional Stranger me paraissait plus facile d’accès que ses autres productions et sa réponse m’a laissé entendre qu’il n’y avait pas de calcul de sa part. Les circonstances du projet Long Life l’ont guidé naturellement vers des atmosphères plus limpides et mélodiques. Une raison de plus pour vous suggérer de découvrir sans attendre son univers pas comme les autres, si vous ne l’avez déjà fait bien entendu.

Musiciens : Thierry Zaboitzeff (tous les instruments) ; Sandrine Rohrmoser (chant).
Les titres : Neoklassicos le Grand | L’insouciance de Vénus | Venus | Mali Valcer | El Caos | Дерево | So Etwas Wie Blau | Overlap Processing | Enjoy The Silence.
Label : iMD-ZABMUSIC

Denis Desassis

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NOTES VAGABONDES (F)
by Denis Desassis 15/12/2021
EP review

PAGAN DANCES
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En vingt minutes seulement, Thierry Zaboitzeff plante à nouveau avec Pagan Dances le décor de ses mondes nocturnes dont il dessine les contours inquiets depuis plus de quarante-cinq ans maintenant. Souvenons-nous des premiers enregistrements du groupe Art Zoyd et de sa Symphonie pour le jour où brûleront les cités. Soit la chronique d’un effondrement annoncé qu’on rapprochera de Génération sans futur ou des Espaces inquiets quelque temps plus tard. On frissonne rien qu’à les lire, on est gagné par la fièvre en les écoutant. Dans tous les cas, la vibration est forte, presque tellurique.

Le multi-instrumentiste (mais d’abord bassiste et violoncelliste) semble particulièrement actif depuis quelque temps. Pour preuve Aria Primitiva en 2019 ou Professional Stranger il y a un tout juste un an, deux albums dont j’ai eu l’occasion de rendre compte au moment de leur publication. D’indispensables évocations dans la mesure où ce musicien me paraît être de ceux qui ont réussi à inventer leur propre univers. On peut sans prendre trop de risque penser qu’il existe bien quelque part, tout près de nous, une « Planète Zaboitzeff ».

Vingt minutes, oui, soit une fraction de seconde à l’échelle d’une vie, pour exprimer l’essentiel d’un musicien habité comme aux premiers jours, par le biais d’un idiome paré des couleurs d’une musique dont les tourments seraient ceux d’un voyage en direction du grand mystère, un périple initiatique ponctué de rencontres dont vous ignorez si elles doivent vous imposer l’éloignement sous l’emprise d’une peur subite ou bien susciter votre curiosité. Parce que cette musique est humaine, soyez-en certains, elle est le fruit mûr du cœur et de l’âme. Cérébrale certainement, mais charnelle aussi, pour ne pas dire sensuelle. Ces « danses païennes » ne sont pas joyeuses, il est vrai. Elles interrogent notre monde dont on sait le caractère trop souvent glaçant et implacable. Pourtant, elles prennent bien en réalité la forme de danses, enivrantes et irrésistibles, dans une chorégraphie hantée dont les mouvements sont portés par un piano aux accents bartokiens et une guitare qui ne reniera pas son esthétisme frippien. La composition titre – au sujet de laquelle je m’autorise à penser que certains passages rappellent le travail d’un groupe frère d’Art Zoyd, Univers Zéro – s’étire durant un quart d’heure, multipliant les embuscades, les changements de trajectoires et d’altitude, combinant les sonorités. On pourrait parler de musique de chambre contemporaine électro-acoustique ou de rock technoïde où s’épanouissent samples et cordes synthétiques. Ce n’est là que l’esquisse d’une mise en mots de ce qui se reçoit, en premier lieu. Elle est avant tout un voyage au sujet duquel l’ami Thierry Moreau (qui signe une fois encore le visuel de l’album, bravo à lui) dit avec beaucoup d’acuité qu’il y entend : « une musique d’un film imaginaire, un ballet de Danses Polovtsiennes post-dystopie ».

La conclusion de ce disque envoûtant (et forcément trop court) se présente sous la forme d’une énigmatique ballade tout aussi nocturne que « Pagan Dances », « La légende de NaYmA ». On peut y entendre un piano et un violoncelle par-dessus lesquels une voix vient déclamer des mots dont le sens nous échappe, mais qu’il suffit de ressentir pour les comprendre. Derrière cet apparent mystère se cache sans doute la définition d’un langage organique, ce que m’expliquait Thierry Zaboitzeff lui-même dans un récent échange : « J'ai construit toute cette ambiance sombre entre percussion, violoncelle et piano pour ensuite y improviser avec ma voix en me laissant guider par mon orchestre, si je puis dire, et trouver différentes articulations, différents sons, différentes émotions, onomatopées... Enregistrement après enregistrement, je collecte les sons qui me touchent le plus et je finis par prendre un bout de telle ou telle piste et j'en réécris un texte qui me convient émotionnellement dans la situation... Et je fixe le tout, puis je le refais proprement, ce n'est pas une langue, mais j'aime à penser qu’elle est peut-être une langue oubliée très intimement liée aux sons produits dans ma composition ».

Tout est dit, la vie est là.

Musicien : Thierry Zaboitzeff (violoncelle, basse, claviers, percussions, programmation, voix, composition).
Titres : Pagan Dances (14:46) | La légende de NaYmA (4:50).
Label : imd zab-music (24 septembre 2021)



EXPOSE ONLINE (USA)
by Peter Thelen 10/12/2021
EP review
PAGAN DANCES

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In the year or so since Professional Stranger, Dr. Zab has been very busy with this, his latest and certainly appropriately titled blast of angular and emotional contemporary music, sometimes electro-acoustic, sometimes modern classical, and sometimes ambient, all converging in one dark form or another. Usually with Zaboitzeff’s releases we get a little more information regarding what it was created for — usually a modern dance project or somesuch — but here little information is given, the music simply speaks for itself as it goes forward, though it does shift around with regularity, bits and pieces all fused together in an interesting and irregular start-stop sequences. There are two parts — the first (and main) part is the fifteen-minute instrumental piece “Pagan Dances” (okay, there are some mysterious voice samples in there), and then a shorter five-minute piece titled “La Legende de NaYma” that is more uniformly dark and creepy, where spoken word parts abound, a bit more subtle and subdued than the first piece. There you have it, ostensibly a single, fifteen minutes with a fiveminute B-side. Zaboitzeff plays all of the instrumentation here, which includes bass guitar, electric cello, guitar, keyboards, sampler, electronic percussion, as well as virtual acoustic instruments (which seem to include strings, horns, and more), and is also responsible for the composition, recording, and mixing. The longer piece does sound like it could have been written for some choreographed project, although that is merely speculation on my part; while the piece is occasionally very reminiscent of Zab’s work with Art Zoyd circa Berlin, discerning listeners will definitely hear a bit more avantgarde electronica in the soundworld of Pagan Dances.

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EXPOSE (USA)
by Peter Thelen, 07/04/2021

Review of the album
PROFESSIONAL STRANGER
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Thierry Zaboitzeff — Professional Stranger (IMD-ZABMUSIC 003/1, 2021, DL / CD)

Thierry Zaboitzeff should need no introduction to longtime readers of Exposé, having been the bassist and cellist of Art Zoyd from 1971 to 1997, after which he branched out into solo work, having now produced over two dozen solo recordings (a couple while he was still working with Art Zoyd) and also a couple releases with three-piece group Aria Primitiva. Many of his recent projects are pieces commisioned by the Editta Braun dance company in Salzburg, Austria, Professional Stranger being the latest, the result of the choreographic project "long life", which will be premiered in May 2021. The album contains seven instrumental tracks and two vocal pieces, the former mostly inhabiting a dark, crepuscular, and mysterious sound that might well lend themselves to soundtrack work, seeming to be on a course of ever-changing ideas. On all of the tracks, TZ plays all of the instruments, which include bass, cello, piano, keyboards, accordion, and programming, as well as various found sounds like creeky doors opening, muted thunder, and much more, including incidental vocals and voices. The main thrust of the music here is melodic, emotional, and filled with the unexpected, often shifting gears with little notice, but always savoring the beauty and eloquence of sound, be it classical, folk, or rock derived. Then there are the exceptions to those general rules. Anyone who was alive in 1969 will certainly remember The Shocking Blue’s worldwide hit song “Venus,” and here Zab offers a faithful rendition of that song, playing all of the instruments himself, with guest singer Sandrine Rohrmoser handling the vocal parts. The closing track is a very dark and foreboding version of Depeche Mode’s “Enjoy the Silence,” sung by Zaboitzeff with ominous vocal effects. So as much as this is accompaniment for a dance production, it also stands strong on its own in the unusual music category. One more thing: If you get it from Bandcamp you won’t get the two cover tunes (some licensing issue), so for the full album one will need to go to Apple Music, Spotify, or direct from TZ’s website, where you can buy it as a CD.

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EXPOSE (USA)
by Peter Thelen, 26/11/2020
Album reviews
LAYAZ - SHORT LIVE EXPRESS - LOST UNCUT

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Collected here are a trio of Thierry Zaboitzeff download releases from late 2019 that pretty much flew under our radar until now. Zaboitzeff was the long-time bassist and cellist of the band Art Zoyd who left that band in the late 90s to follow his own solo muse, and has released a couple dozen (or more) solo albums since that time. First up is Layaz, which is in many ways reminiscent of his trio Aria Primitiva (which released an EP in 2017 and a full length release in 2019) in that the sound is heavily electronic, beat intensive, and powered by odd and effected vocals. This very much falls within the vocabulary of urban dance and hip-hop styles, not at all the usual fare for Zab, composed as the soundtrack fror a choreographic performance by the Editta Braun dance company. Some of the most interesting pieces here are the brisk and powerful “Twins,” the title track that closes the set, “Schizo 1” that opens the set with an electronic opus with whispered vocals and strange voices, and the longer “Schizo 2” that seems to pick up at a point where the opener leaves off. “The Lost Beat” wanders through several portals, from ambient to intense hip-hop beats as it develops across its six minute duration, while “Iophey Yma Zeia” underscores the urban beat connections even further with sampled voice loops pushing the piece forward. In all, these eight cuts represent something very different for Zaboitzeff.

For the five solo live tracks of Short Live Express, recorded at Salzburg earlier last year, Zaboitzeff surrounded himself with a number of instruments — electric bass, cello, and keyboards, supported by loop stations, samplers, and prepared personal sequencers, vocals, and voice samples. The powerful six-and-a-half minute “El Amor Brujo” is a particularly interesting offering, morphing as it moves along its duration with strange and angular melodies. “Kijé” is Zab’s dark and mysterious take on Serge Prokofiev's "La Romance du Lieutenant Kijé." “Crash” is the most lively and energized piece among the five, pushing the limits at a brisk pace. He also offers a solo version of “Sleep No More,” previously performed by his trio Aria Primitiva. It’s only around twenty minutes altogether, but certainly underscores what he can do in a live solo performance.

Finally there is the single track “LoSt Uncut,” another solo piece originally composed as a choreographed piece for the Editta Braun company. The 18-minute piece is a wandering dreamy sequence of interesting sounds as it proceeds, shifting gears frequently as it elaborates on more dark imagery as it goes. Several parts of the piece find a powerful flowing groove, comparable to some very dark elements of Magma, while others embark on more ambient excursions. It’s over all too soon, so you’ll need to play it twice to get the effect of a full LP. Of all the pieces reviewed here, LoSt Uncut is the most engaging from my perspective.

Filed under: New releases, 2019 releases

Related artist(s): Thierry Zaboitzeff

More info
http://thierryzaboitzeff.bandcamp.com/album/short-live-express
http://thierryzaboitzeff.bandcamp.com/album/layaz
http://thierryzaboitzeff.bandcamp.com/track/lost-uncut

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EXPOSE (USA)
by Peter Thelen, 17/05/2020
Review of the album
NEBENSONNEN REMAKE

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In the late 90s, after being an integral member of Art Zoyd for over twenty years (as well as releasing a couple solo albums on the side), Zaboitzeff began to distance himself from his former band, post Haxan, with a series of comissioned solo recordings released on the Atonal records label, the first of these being Heartbeat in 1997, followed by India and Alice, each approximately one year apart, then in 2000 he released the original version of Nebensonnen, which was the commisioned music for a dance piece by the Editta Braun Dance Company. Almost an hour in length, it was composed and performed, with the exception of one track where his former band members join him, entirely by Zaboitzeff using the tools he had available at the time: cello, bass, electric keyboards, and synths – nineteen inventive tracks of mostly soft and subtle compositions, precisely what was required by the dance troupe. But through all the years, Zaboitzeff was never entirely happy with the results, and beginning last year he pulled the trigger on the project of remaking it from scratch, the same compositions but entirely new arrangements – acoustic piano, real orchestration and almost no synths. Listening to the Nebensonnen (Remake), the compositions are all familiar but the way the pieces are arranged is far more meticulous and precise, building a whole new levels of warmth and character that weren’t entirely there on the original recording. The new arrangements entail a full compliment of strings, but the acoustic piano is probably the most effective agent of change. The same standout tracks that made the original so special, like “Alles in Ordnung,” “Rondo,” “Zorn,” “Seehaus,” and many others are even more beautiful here, now brought up to a whole new level that makes the originals pale in comparison. A back-to-back listen confirms the power of the newer version. As of this writing, Nebensonnen (Remake) is only available as a download, but that certainly could change in the future.

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EXPOSE (USA)
by Peter Thelen, 25/04/2019
Review of the album 
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE

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It wasn’t that long ago that we reviewed the three song teaser Work in Progress, which was a preview of sorts to this, Aria Primitiva’s first full-length foray into their unique soundworld, a hypnotic avant-garde soundtrack seemingly suspended in a nightmare, offering many bizarre and curious twists as it proceeds, as well as deep forays into unexpected new territories. The band is led by one-time (long, long ago) Art Zoyd cellist and bassist Thierry Zaboitzeff, here adding sampler, programming, and vocals to that list, as well as responsibility for most of the compositions, save one Eno / Bowie composition (“Helden,” which they do a splendid job on) and a couple group impovisations. Nadia Ratsimandresy plays keyboards and the ondes Martenot, and Cécile Thévenot plays keyboards and sampler. There are no drums per se, but programmed beats which, along with the keys, ondes martentot, and samplers often give these works a very aggressive electronic feel, almost other-worldly at times. Three of the pieces here were presented on the EP, including the fourteen-minute centerpiece of the album “Aria Primitiva” and the title track, both perhaps remixed with a bit more punch, and the six-minute “Maidaykali” is about a minute longer with additional improv added to the beginning. The growling vocals on the latter will certainly recall Magma in their Üdü Ẁüdü and Attahk period, and they also seem to be in some mysterious language. The opener, “Endayi Endesi,” pits a powerful and eerie melody against the chattering bottom end, with some vocals only appearing in the last half-minute, like an introduction. “Kletka” is one of two live group improvisations (the other being “Hystamack”), both relatively short interludes of a few minutes joining the more high-powered elements in the program, but their inclusion is essential. “Nixen” opens with an articulate and soft piece for piano, which switches into a more electronic based piece at midpoint highlighted by voices, effects, and cello, making for a nice break after the high powered intensity of “Aria Primitiva.” All taken, Sleep No More more than lives up to all the expectations set by their impressive 2018 EP.

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EXPOSE (USA)
by Peter Thelen, 13/04/2018
Review of the album
ARIA PRIMITIVA - WORK IN PROGRESS

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Since leaving Art Zoyd at the end of the 1990s, bassist & cellist Thierry Zaboitzeff as been busy with his own solo work, as well as writing scores for theater and dance (many of which have been released), many of which have been reviewed in he pages of Exposé. Now we have a 24 minute EP from his latet project Aria Primitiva, titled Work In Progress. Hopefully this EP is a forehint of a full-length release yet to come, the three tracks strongly steeped in electronics and strangeness, which is nothing new if one reviews TZ’s entire body of work; one of his mid-80s endeavors Dr. Zab and his Robotic Strings Orchestra offered listeners strong hints of these kinds of ideas a long time ago, Aria Primitiva is much in the same vein but far more developed and refined, and now with other musicians involved, it is entirely performable in a live setting. The trio consists of Zaboitzeff on cello, bass, sampler and voices (mostly growling, monstrous sort of vocal sounds that fit the futuristic and exotic flavor of the music to a tee, but some vocals with lyrics as well), Cecile Thévenot on keyboards and sampler, and Nadia Ratsimandresy on keyboards and Ondes Martenot, which is an early 1930s era electronic keyboard instrument with an eerie wavering sound similar to the Theremin, primarily used in movies and television and some 20th century classical music. Here, the instrument finds itself right at home in these futuristic nightmarish soundscapes. “Maidaykali” opens the proceedings, six minutes of high speed heavy electronic beats, growling vocals (not unlike something one might hear on any mid-to-late 70s Magma album) and meandering melodic arrangements counterpointing throughout. There is no drummer, so those are all electronic beats. The 15 minute “Aria Primativa” is the centerpiece here, as it winds through numerous sections of M.C.Escher-like musical developments winding back on one another as they seem to propel themselves forward over a foundation of superlative intensity, with sudden changes and angular abstractions coming at the listener at every turn. “Sleep No More” begins with the sounds of dogs barking and general chaos from which an intensely fractured composition emerges, with the vocals repeating “no more, no more…” at regular intervals as it proceeds. It’s over in less than four minutes though, and that’s sadly where this EP ends. Certainly an impressive beginning for Aria Primitiva!

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EXPOSE (USA)
by Peter Thelen, 30/05/2016
Review of the album 
MULTIPLE DISTORTIONS

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Subtitled “Archives 2005-2016,” one might get the idea from that subtitle that this is a bunch of leftovers from the last ten years or so, but that’s certainly not the case — nothing could be further from the truth. This collection is superb from the beginning to end, the fruit from the top of the tree so to speak. Many of the 15 pieces here have a definite cinematic quality, much like fragmentary elements of suspense soundtracks that bubble up from dark corners of the psyche. Zaboitzeff is a master of the groove as well as generating melodic intensity, often in dark and mysterious ways, captivating the imagination. Elements of electronic, groove, quasi-orchestral, rock, and avant-garde all collide herein to create a varied sound that completely defies classification, yet holds the listener’s interest throughout. Zaboitzeff plays every instrument on the album, which includes electric bass, electric cello, all manner of guitars, keyboards and synthesizers, acoustic and electronic percussion, samples and programming. One has to wonder from where the composer draws these ideas that seem to grow out of dark fractures of emotion, with powerful driving forces from depths far below the surface. Sharp jagged rock structures first appear with multiple screaming overdriven guitar leads on “Overdrive 4,” one of several related pieces that are scattered throughout the track list in random order. “Confusion” grows out of a backdrop of chattering electronica with some wild and unusual effects that alternately yield to a darker vision, yet maintain a strong melodic current throughout. More dark cavernous explorations ensue with “Sign 2,” a short vignette that seems to follow an improvisational thread. “Vorschrift” follows it, with a catchy repeating melodic riff gently giving way to some whispered effected voices over an electronic foundation. That’s just four, but there are plenty more surprises here that will engage the intrepid listener.

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EXPOSE (USA)
by Henry Schneider, 19/08/2014
DVD and album review
THE CABINET OF DR. CALIGARI

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The Cabinet of Dr. Caligari is one of the most influential films of the German Expressionist movement and it is also considered to be one of the greatest horror movies of the silent movie era. Released in 1920, The Cabinet of Dr. Caligari is the story of a man named Francis who relates a tale about his best friend Alan and Jane the girl they both love. Alan takes Francis to a local fair where they encounter the mystic Dr. Caligari, who exhibits a somnambulist Cesare. Cesare is purported to have the ability to predict the future, so Alan asks Cesare how long he has to live. Cesare responds “until dawn tomorrow.” The prophecy is fulfilled as Alan is murdered at dawn and Cesare is the prime suspect. Cesare creeps into Jane’s bedroom, abducts her, runs from the townspeople, and eventually dies from exhaustion. Then, as Dr. Caligari flees, the police discover a dummy in Cesare’s cabinet. Francis tracks Dr. Caligari to a mental asylum where Caligari claims to be the director. And you are left wondering who is insane? And what is the veracity of this outré tale?

The print on this DVD is a beautifully restored copy of this spine-chilling and sinister movie with its surreal sets and non-Euclidian angles.

Over the nearly 100 years since its release, many composers have contributed music to Dr. Caligari. There have been jazz soundtracks, experimental soundtracks like Bill Nelson’s in 1981, and now there is Thierry Zaboitzeff’s avant-garde version. Thierry is no stranger to silent movie soundtracks as he was a member of Art Zoyd when they composed and played music for Nosferatu, Faust, and Häxan. For Dr. Caligari, Thierry composed and performed the music solo.

The is a PAL DVD, so US residents may have difficulty viewing it unless your computer optical drive can read PAL discs. The DVD contains three viewing options, the full movie with the soundtrack, Thierry’s concert performance with the movie showing on a screen behind him, and a four-minute clip highlighting various moments from the performance. If you choose the concert option, the inter-title cards are in German with French subtitles on the screen. By choosing to watch the movie itself, the inter-titles are in English.

I am not sure how Thierry is able to keep the live music in sync with what is happening on screen as he is concentrating on singing and playing the cello, guitars, synths, loops, and sequencers. But it all works and is fascinating to watch an artist at the peak of his skills performing complex arrangements on multi-instruments solo for 75 minutes. Obviously Thierry spent a lot of time composing and orchestrating the music and thinking about how to perform it live. Watching him you can tell that everything is deliberate, no improvisation. Thierry has quite an arsenal of instruments, electronics, and effects. A lot of the music appears to be triggered by drum pads, guitar, and his cello. Some of the sounds and instruments are so processed you would not be able to identify the source without watching Thierry perform. But this musical tour de force is outstanding and greatly helps to build the tension in the movie.

This DVD will appeal to film students, movie aficionados, and lovers of avant-garde progressive music.

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EXPOSE (USA)
by Peter Thelen, 25/10/2013
Review of the album 
SIXTEENTH

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Hard to believe that “Dr. Zab” now has sixteen releases to his credit, but it’s true. And of all, this is one of the most eclectic, offering a wide palette of ideas and styles, shifting gears from one track to the next, so much so that it’s often a difficult one to summarize, but it’s nonetheless listenable while being highly explorative and original. For the most part, Zaboitzeff plays all the instruments here (bass, guitars, cello, samplers) as well as some vocals – although the primary focus is on instrumental work. Isabelle Farmini provides beautiful soprano voice parts to four of the cuts, two of which feature lyrics, and Erik Baron’s d-zAkord (a group of five guitarists and two bassists) is featured on one other track. Some of the material here could fit in well with some of his soundtrack material, while other pieces are very rhythmic and aggressive, offering a strong and potent mix of jazz, ambient, ethnic, weird mutant rock, and even touches of zeuhl. Opener “Slippery Nights” is a case in point, offering a curious strangeness that is instantly compelling. “Ov.6” represents a slower building melody working within some haunting dreamlike atmospherics. “Free at Last” pits intense bass and electronic grooves over the famous speech by Dr. Martin Luther King, gradually adding some clever melodic twists and rhythms. After a chaotic start, “Schluss mit Kunst” finds a curious electronic oriented groove fed by samples and some intense guitar buildup. “Touch” combines a variety of electronics (textures and samples), female voice and guest beat-boxing into some very innovative results, perhaps one of the disc’s most interesting cuts. While this disc tends to shift around in some strange unexpected directions, it nonetheless makes for a very interesting listen beginning to end.

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EXPOSE (USA)
by Peter Thelen, 21/09/2013
Review of the album 
PLANET LUVOS

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TZ’s latest comprises music written for a theater project created by the Editta Braun Company in Austria in 2012. That’s all one can tell about it from the scant credits on the disc. His website offers a bit more information: "The Salzburg choreographer Editta Braun leads us through a blue underwater world back to the origins of life... The viewer sinks into a blue, bubbling waterworld. The only sign that humans exist is the distant sound of a steamship whistle, somewhere far away.” Perhaps Act 1 has no musical accompaniment, but the seven pieces here go from Act 2 to Act 8, and most are avant-garde ambient vignettes of varying length featuring synthesizers, strings, bass, guitar, grotesque treated voices, bells, various other percussion, and an abundance of sampled sounds and voices. The pervasive sound of water haunts most of this, and those voices that weave in and out of the instrumental bed throughout the production are disturbingly dark, sinister and demonic, recalling some horror movie soundtrack material. Much of it is just a free-floating web of atmospherics, textures, and samples; most of this has no steady rhythmic beat that would place this anywhere close to rock, but melodies do appear and dissolve within the gentle mayhem. One might at times be reminded of the avant abstractions of Far Corner or Yeti Rain, or even Djam Karet’s dark ambient side. Very good for what it is.

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EXPOSE (USA)
by Peter Thelen, 17/09/2013
Review of the album  
SEQUENCES

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Most will recognize Zaboitzeff from his long tenure as bassist / cellist / composer in Art Zoyd. Since the late 90s he has had a very productive solo career, with over a dozen releases to his credit during that period. This is one of three releases from 2012, a soundtrack for the film Winds of Sand, Women of Rock by Nathalie Borgers, which deals with the lives of the Tubu people of the Sahara desert (mainly Chad), the extreme conditions under which they live, and in particular the role of women in that society. The eighteen tracks here offer a variety of vignettes that provided the musical bed for the film, as well as some that were written but not used. Ranging from under one minute to over five, most fall in the middle somewhere, fusing ambient textures and defining melodies, often embellished with ethnic instruments and samples (voice clips and found sounds). Zaboitzeff composed and arranged all the material and played all the instruments himself (bass, cello, guitars, synths, voice, sampled piano, percussion, flutes and other instruments), and the result truly sets the scenes and moods imaginatively, and works well even for one who hasn’t actually seen the film. There are many highlights herein, and very little that could be considered filler; the themes are stated succinctly and never overstay their welcome. All taken, this is an outstanding set that stands strong on its own.

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EXPOSE (USA)
by Peter Thelen, 01/01/2008
Album reviews
MISSA FURIOSA / VOYAGE AU CENTRE DE LA TERRE

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Thierry Zaboitzeff is a name most will recognize from his many years as the bassist/cellist of Art Zoyd, before striking out on his own in the late 90s. At hand are his latest two albums, both dealing with very old familiar concept themes that could be (and have been) disasters in the hands of other artists; instead, Zaboitzeff has given new life to these through very imaginative and unexpected compositional treatments and arrangements. He is never one to be predictable, and these two are quite different from each other as well as from any of his other previous work. Missa Furiosa is an unusual take on the age-old Catholic Mass, with his radical versions of the "Kyrie," "Gloria," "Sanctus," and other parts exploring far reaching musical terrain, be it dark ambient environments mixed with middle-eastern flavored vocal prayer, or heavy repetitive pulsating electronic beats with dense arrangements for multiple voices and choirs, the latter occasionally hinting of the Carl Orff-like side of the classic Magma sound. Zaboitzeff handles most of the instrumentation (bass, cello, keys, guitars, programming, etc.) through numerous overdubs and loops, with guests on drums, violin, oud, and three vocalists. The end result is at once modern and ancient, cold and warm, where unlikely sounds and structures are butted up against one another in sometimes bizarre, but effective juxtaposition. Voyage is another beast altogether, once again featuring prominent vocal passages and choral arrangements, but infinitely darker this time, conjuring up twisted realms of Gothic imagery, augmented with a lush cinematic production and interesting bits of folk, classical, avant-garde, and minimalist structures all thrown into the mix. Add saxes and horns (or samples thereof) and judicious use of electronic effects to the instrumental mix this time as well. Both powerful releases that, while fundamentally similar, explore very different moods and perspectives. Both recommended.

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EXPOSE (USA)
by Mike Ezzo, 01/04/1999
Review of the album
INDIA

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Dr. Zab strikes again, with his second release already (the fourth of his whole career) since calling it a long day with Art Zoyd back in 1997. On this soundtrack to a modern ballet project of the same title, it’s difficult to tell how much comes from the gut, rather than is merely done to spec, but I assume Thierry had rather a sizeable amount of leeway. Due to the subject matter though, it should be known that there is practically nothing resembling what you would hear from Art Zoyd. Neither does it fit any pattern of composition that I’m aware of, nor is it iconoclastic and out to smash all tradition under its thumb. What Thierry seems to be doing is pushing the fringe as far as it will bend before breaking, leaving the listener in a state of indecision: do I like this, or am I annoyed by it? If this is the goal then India is a success, for I am quite honestly stumped in a way that I can’t remember being in a good long time. On 14 different selections (most of which clock in under five minutes) he uses sampled sounds of mainly sitar and tabla, synthesizer, vocalizing in French (both solo and chorus), and percussion, to deftly capture the moods of stark loneliness, claustrophobia and mania. At times the music can be almost shocking; at others pleasant and bountiful. His singing is even more lyric-oriented than on Heartbeat, and a particular sitar motif recurs intermittently, conferring a sense of unity and structural foundation. This is not some form of crass culture, nor faux-ethnic forgery — out to blend various disciplines for their own sake — but a particularly European form of expression. I say European, not French, as the French haven’t really been known for being world explorers. Thierry however is Magellan! A true master. Make up your own mind whether you like it or not; but the man is in a category of his own design.

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EXPOSE (USA)
by Mike Ezzo, 01/02/1998
Review of the album
HEARTBEAT

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The de facto brain behind Art Zoyd since 1975, Thierry has now gone AWOL from that French institution, and seems to have spared nary a moment in rushing headlong into a solo career. Still, this isn't his first one-man-band outing if we take into account 1983's Prométhée, and the subsequent, Dr. Zab's Robotic Strings Orchestra. In the past he displayed an awe-inspiring wizardry for creating chilling atmospheres by manipulating textural and thematic materials into an identifiable and irony-emblazoned chemistry. And now he takes it even further, the difference being that the gothic-futuristic Zaboitzeff approach is dished up in a concise song context, with vocals and (at times) even discernible lyrics, though still intoned by a deep-from-the-tomb baritone. He sounds like some demented Cossack. Though largely realized using sampler keyboards, Heartbeat sees him continuing to mine the most unexpected sound sources, juxtaposing them in startling new ways: the cello in "El Amor Brujo"; the bass harmonics (which after all is his main piece of hardware) in "Léger Comme le Vent." Marvel at how he flanks this Satie-like furniture music against the frantic pacing of "Komba" and you begin to see what was probably holding him back in Art Zoyd. Guitar and female voice embellish the mini-canvasses as well, neither a single note or turn of phrase ever being poorly placed. Solo ventures are often a mere skeleton of past glories, but not so in this case. If you have ever been reluctant to step into the Art Zoyd universe for fear of its staunch unfriendly welcome, then this CD is tailor-made for you.

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EXPOSE (USA)
by Mike Ezzo, 01/10/1993
Review of the album
DR.ZAB & HIS ROBOTIC STRINGS ORCHESTRA

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Zaboitzeff is the bass guitarist/cellist for Art Zoyd. This solo project shows him in a more electronic setting, as it is done mostly using synths and sequencers. There are 22 tracks of varying length and styles, but firmly in the neo-classical/electronic style. The album is brilliant, and strikes a good balance between melodics and dark Zoydian textures; it's one that tends to grow on the listener, but not one that will alienate on the first listen; in fact this album is sufficiently accessible that even folks who've had problems adapting to the dark and angular worlds of bands like Art Zoid and Univers Zero should have no problem with this.



RYTHMES CROISES (F)
by Philippe Perrichon, 28/10/2022
Review of the retrospective box set
Thierry Zaboitzeff - 50 years of music

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Thierry ZABOITZEFF : At the heart of fifty years of Music (s)
28 October 2022 Philippe Perrichon Articles and Interviews, Reviews


For many, Thierry ZABOITZEFF is, first of all, the co-founder and an essential composer, alongside Gérard HOURBETTE, of the group ART ZOYD, and this is certainly considerable. But if this is probably the crucible that allowed him to develop his own colours, his career goes far beyond his role as a composer and musician within this group. Thierry ZABOITZEFF has indeed produced more than thirty-five solo recordings (vinyl, CD, digital recordings), even more than ART ZOYD, a group to which he has nevertheless stamped his style for more than twenty-five years. In 2022, Thierry ZABOITZEFF celebrates 50 years of a protean musical career. On this occasion, an album aptly titled 50 Years of Music(s) has been released, which we suggest you get to know better, especially as it takes the form of a triptych.

This triple CD which pays tribute to the fifty years of music of Thierry ZABOITZEFF is a beautiful object to which we are indebted to the talent of another Thierry, a friend of the first, Thierry MOREAU, to whom we owe many of the covers and jackets of the music we love without having taken the trouble to check which talented graphic designer was the author.

Thierry MOREAU's deliberate choice of a container rich in colour and careful graphics echoes Thierry ZABOITZEFF's varied palette as well as his concern for precision, so perceptible in each of his works. The affinities between these two artists do not date from yesterday: Thierry MOREAU had already illustrated the reissue of the recording of Symphonie pour le jour où brûleront les cités by ART ZOYD but also Pagan Dances, Professional Stranger, ARIA PRIMITIVA by Thierry ZABOITZEFF. It was certainly still a question of affinities with the Belgian group UNIVERS ZÉRO when Thierry MOREAU made the cover of the CD Phosphorescent Dreams. If you wish to compensate for your lack of knowledge about the work of this prolific graphic designer, do not hesitate to click on the link below: Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

https://moreauthierry2965.wixsite.com/graphic/pochettes-de-disques

But let's discover what is behind this beautiful album by Thierry ZABOITZEFF, entitled 50 Years of Music(s).

The enclosed booklet opens with notes by DENIS DESASSIS: besides the invitation to immerse oneself in the universe of Thierry ZABOITZEFF, DENIS DESASSIS seems to hesitate between the multiple facets of Thierry ZABOITZEFF's music. What does it tell us? How to evoke in a few words a music that goes beyond itself, highly congruent with a powerful choreographic work that extends and intensifies it? Confusing? Yes. Seductive? Just as much. Thierry ZABOITZEFF's music never strays from a vein of inspiration characterised by a chiselled choice of timbres and colours, generating multiple atmospheres, like so many worlds. DENIS DESASSIS concludes his apologetic introduction with these words - which the listener will be able to confirm once he has made the journey himself: "This is a story that questions our world, whose implacability is well known, following the contours of a hypnotic dance streaked with telluric vibrations as much as with flashes of light capable of calming the shadowy areas that the latter reveal. It is safe to assume that somewhere, very close to us, there is a Planet ZABOITZEFF. Wonder awaits you".

Three fine slices of deep blue pleasure are offered to us in three promising musical sections. They are full of emotions, dense expression and sound landscapes which are all unheard of universes that lead to the perception of this feeling of urgency, of absolute necessity to make this inner, demanding and passionate music of Thierry ZABOITZEFF spring forth into our sound space. At first glance, one might have expected a chronological distribution of the titles proposed. However, this is not the choice made by the composer. For it is indeed a proposal: Thierry ZABOITZEFF's production is summarised here, but in a non-exhaustive way, far from it.

Indeed, the work of the composer and multi-instrumentalist (bass, cello, samplers, voice, guitar, percussion, programming...) - who generally also takes care of the recording, mixing and mastering - stretches without empty passages under our ears since the 1970s. Thierry ZABOITZEFF balances with talent the expressiveness of the voices and the different instruments with the almost clockwork precision of his compositions which, since ART ZOYD, has been the hallmark of this mythical band's style. This preoccupation with precision, this refined asceticism, at first sight austere, is omnipresent in this triple album. This recapitulation exposes compositions with climates specific to the varied and complex universe of Thierry ZABOITZEFF. The composer, master builder and architect, combines sustained and intense pieces with calmer or more soberly orchestrated pieces, in the way that breathing is articulated between inspiration and expiration, an alternation necessary to the musical journey that he offers us in his universe.

I don't think he will take offence if I say that Thierry ZABOITZEFF is a remarkable hypermnesic. Indeed, taking advantage of the forced event lull suffered by all the artists and the public under the guise of health security, Thierry has regularly added a section to his site relating his incredible career. Like many of his admirers, I regularly awaited the new publications, year by year, that he published on his site. This section is a gold mine for all music lovers and musicians as it is full of anecdotes that are so similar to the experiences of many musicians who started touring in the 1970s. To get an overview, click here:
https://www.zaboitzeff.org/zaboitzeff-raconte.html

His collaborations are multiple and we will note, to make a short note, his important contribution as a musician-composer until today with the Austrian dance company Editta BRAUN COMPANY and the magnificent period of ARIA PRIMITIVA of which two superb recordings testify: Work in Progress and Sleep no more. His Thierry ZABOITZEFF & CREW period, from 2002 to 2020, also gave rise to the magnificent Missa Furiosa, of which here is an excerpt, the Kyrie, given in public: https://youtu.be/JOztOerFlac

The writer's pretension cannot go beyond an invitation to explore by yourself this triple album, which itself can be compared to the emerging part of an iceberg so dense and prolific is Thierry ZABOITZEFF's work. We will limit ourselves to offering you a few highlights; but this choice is obviously subjective and can be likened to a selection of postcards taken from a journey that is impossible to summarise. May it encourage you to make this profound journey yourself in the company of the maestro.

Voyage is the title of the first piece on the first CD. This piece, composed in 2005, with its festive, ethnic colours, takes us to Africa, China... The magnificent timbres where the bass and the staccatos of the cellos mingle in velvet textures are well representative of the way in which Thierry ZABOITZEFF establishes his compositions. This predominance of strumming is found in the following piece, Domagali, composed in 2007, where Thierry lays down this little cello chorus based on harmonics which is very much in his style.

From the title Pagan Dances, composed in 2021 - a piece taken from the eponymous album - we are plunged into the darker and tenser colours more familiar to connoisseurs of Thierry ZABOITZEFF's music. This re-immersion will culminate in Cérémonie Parts 1-2-3 composed in 1983 or Prometean Waves from 1984, the second part of which will provide some of the ingredients of a piece present in the fabulous Mariage du Ciel et de l'Enfer, a work composed for a ballet commissioned by Roland PETIT, the music of which was played live by the band at the same time as the dance troupe. The refreshing break with Ballade, written in 1982, takes us back to the "historical" world of Valenciennes, a land of miners and metalworkers (a similar social context presided over the birth of UNIVERS ZÉRO in Belgium):

Épreuves d'acier - Fragments d'une forge : Épreuves d'acier is originally a composition commissioned to Thierry ZABOITZEFF by the photographer Philippe SCHLIENGER and his association "Les Insatisfaits" for the exhibition "Épreuves d'Acier - Fragments d'une forge". This project was piloted in France for Thierry ZABOITZEFF by the association Soundtracks. This work was published as a book-disc by the French publisher Contrejour. The music was composed, performed and recorded by Thierry ZABOITZEFF in 1995.

Mein Augenstern, composed in 2000, spreads its rainy piano notes over a silk carpet of cellos that evokes certain Bartokian atmospheres, while the harmonics of the solo cello stretch out of time.

The playful piece entitled Sangria, composed by Rocco FERNANDEZ, ART ZOYD's first founder, was originally released in 1971 and was arranged in 2022 by Thierry ZABOITZEFF.

After Confusion and Crash, the composer takes us through a lunar landscape of which he has the secret. Planet LUVOS Act 8 exhales its mystery in a semi-darkness that is one of the composer's facets, and there is the delicate work on timbres, the balance of nuances and the mastery of space that gives a real dimension to the piece and gently invites the listener to it.

LoSt opens the second chapter of the triple album. The colour goes wild in the direction of a binary rock, but whose airy harmonies draw a filigree conducive to long saturated notes and yet, quite quickly, the strings speak again, with a sense of counterpoint that sets up a harmonic march opening the way to the initial colours of the piece.

Amina and its muffled strings, punctuated by percussion and a melodic line and harmonies almost conventional in the musician's universe was composed in 2007 for the film Winds of Sand - Women of Rock by Nathalie BORGERS.

The dreamlike dimension is often underlying Thierry ZABOITZEFF's work, and these mysterious dreams or nightmares sometimes give his music a cathartic dimension that does not evade any of the emotions that can emerge from the unconscious. The fragility of the human being is here extirpated from its fears to express itself while the creative power through which music liberates the musician and the listener is asserted with strength, gentleness, enthusiasm or anguish. Thierry ZABOITZEFF's music is not easy, nor is it designed to distract the conscience from itself and from the necessary introspection of the depths of our souls. Following the example of Gestalt, we could say that Thierry ZABOITZEFF's music is a music of contact, a music that leads the listener to contact feelings? emotions and sentiments without any concern for avoidance or mawkishness.

Here joy rubs shoulders with fear or fervour, softness and silence, but nothing is gratuitous, everything serves the purpose of a music that is an inner journey. Unclassifiable - and so much the better - this musical register, to which the works of UNIVERS ZERO or PRESENT are related, is free from fashions and trends, from clichés and facilities. It is probably this non-subjection to fashions and other trends that allows Thierry ZABOITZEFF to bring together pieces created at different periods in an order that corresponds more to an initiatory journey that allows us to discover the varied facets that characterise his inspiration.

But let us continue with Thierry on this journey to the centre of his music.

The Cabinet of Dr Caligari Akt IV follows Thierry ZABOITZEFF's work with ART ZOYD on Nosferatu (MURNAU), Faust (MURNAU), Häxan (CHRISTENSEN), three film-concerts produced between 1989 and 1996. Thierry ZABOITZEFF, fifteen years later, revisits these compositions... This time he is alone on stage with a whole hi-tech arsenal without abandoning his favourite instruments: the cello, the bass, the percussions, the guitars and his voice...

Premiered on 9 September 2010 in Berlin, The Cabinet of Dr Caligari Akt IV takes us, via its dreamlike evanescence, into this dark and haunting world of percussion which suddenly bursts forth to give way to a haunting ostinato: oscillating between dream and nightmare, we are invited to this atonal round, sometimes dissonant, in which the composer plays with the sound planes, the distant or close spaces, thus conferring on his piece a dimension of freedom which is sometimes intoxicating.

Komba is taken from Heartbeat, Concerto for Dance and Music, whose full title is Heartbeat, Des Cornes de brume, un capitaine. A woman sleeping in the belly of a ship. Two Dreamers... was premiered in 1996-1997 in Salzburg. The premiere took place on 11 April 1997 at the Szene Salzburg. It is a joint work combining live music and dance. The music is by Thierry ZABOITZEFF, and the dance and choreography by Editta BRAUN. The concept and artistic direction were provided by Stéphane VÉRITÉ. This live show has toured to: Szene Salzburg / Festival Tanzsprache WUK Vienna / Bela Bartok Komitat Györ in Hungary / Festival Maishofner Sommer / Tauriska / Sommer SZENEfestival / Steintheater Hellbrunn / Festival Mautfrei Brotfabrik in Bonn / Festival Österreich tanzt / Festspielhaus St. Pölten / Impulsfestival Bregenz / Théâtre de l'Odéon / Festival Tanzpool in Vienna.

Komba is emblematic of the climates developed by the composer in his solo performance Dr. Zab & his Robotic Strings Orchestra. The piece, whose writing has an 'ascending' character, dates from 1993 and rather than a long speech, let us let the music speak for itself: https://youtu.be/CWILR7Fi9YY

After this frantic vertical race, Thierry ZABOITZEFF takes us into a delicate and hushed universe where a piano ostinato welcomes his voice which knows how to be soft, delicate guitar arpeggios, a background song which is not without evoking a traditional pygmy song. This is Clear Light, a piece composed in 1992. The composer shows great technical and instrumental mastery, as well as a keen sense of mixing and balancing timbres and spaces. The spatial perception of the piece does not detract from its intention of intimacy.

After Zart, a multi-part piece composed in 1995, in which the clarinettist Christian KAPUN brought his voice to the instruments all played by Thierry ZABOITZEFF, it is the turn of Mariée avec la nuit to take us into the dance.

This piece, composed in 1984 and recorded in 1990, is revisited here by Thierry ZABOITZEFF: taking over the writing, he envisages it in a shorter version and closer to an instrumentation that could be qualified as rock-progressive: it is indeed composed of six electric guitars (of which the one that holds the central melody is assured by Thierry ZABOITZEFF) and three bass players (obviously Thierry also plays his own bass part). The initial project, intended for the stage and called Overdrive, will unfortunately not succeed, and only this superb piece will remain, recorded in 2011 and whose reorchestration has not altered the already dense energy of its first version. Thierry ZABOITZEFF achieves the tour de force of proposing here a piece accessible to an audience unfamiliar with his work without conceding anything to the easy way out.

So Etwas Wie Blau, recorded in 2021 for the album Professional Stranger, is yet another of those calm but vigilant breaths of which the composer has the secret. A swaying between two piano chords on a velvet bass serves as a framework for the quivering of a cello, which is soon joined by the composer's voice and then the dissonant and crystalline pearls of the piano's right hand... Where dream and reality intermingle?

As the intention of this article is to invite you on this journey, it would be tedious to map it out here. We have to admit that it may seem unfair and reductive to limit our comments to certain pieces of this opus, as it is true that none of them is minor. We will therefore limit ourselves, as announced, to mentioning from now on some of its stages, keeping in mind that the audition of this triple album reserves some gems not mentioned here, in order to preserve all its fresh flavour.

With Rage & Domination we visit the album India recorded in 1998. A superb energetic piece that masterfully mixes instruments and recordings (of sound effects and voices) in a compositional technique that could be compared to a form of collage, but which is never disconnected from the living and present character of the work. This is a skill that is often required of the composer and he masters it without ever losing himself in it, without ever losing us. Thierry ZABOITZEFF plays cello, guitar, samplers, programming, recording, mixing and mastering as he does throughout this triple album.

Baboon's Blood in its 2022 version is a new arrangement of this piece recorded in 1987 on the album Berlin. Daniel DENIS, the founding percussionist of UNIVERS ZERO, is Thierry ZABOITZEFF's partner: Daniel DENIS is an essential composer of UNIVERS ZERO and also plays the percussion. Their joint performances are partly visible and audible in the concert extracts filmed as part of the RIO, the Rock In Opposition festival. The piece is pushed to its maximum tension, Thierry ZABOITZEFF adding some sound effects and an imprecatory dimension absent from the initial version. Here the composer makes a new reference to Macbeth. The piece ends with a sneer that is both sinister and... jubilant!

This second part of our initiatory journey ends with Die Maschine, a piece composed for the album Multiple Distorsions in 2013, which, despite its mechanical character, is vibrant with light. We are ready for the last stage of the rocket, let's go, we follow you Thierry!

ARIA PRIMITIVA

And we enter the universe of ARIA PRIMITIVA with this piece Sleep no more. Some will have understood: Thierry ZABOITZEFF's music is never there to lull us to sleep, even if it does not exclude gentleness, and when it seems violent at first sight, it invites us to share the joyful fervour or, at the very least, the vibrant vital energy that animates it. It is a contract between us and the composer. The deal being done, we can walk with him in his universe and discover the sensitivity behind what we would have mistakenly taken for coldness.

ARIA PRIMITIVA is a very accomplished formation in the musical approach of Thierry ZABOITZEFF. It is a trio composed of Nadia RATSIMANDRESY (ondes Martenot - a marvellous instrument so brilliantly highlighted by MESSIAEN, notably in his Petites Liturgies de la présence divine - keyboards and samplers), Cécile THÉVENOT (keyboards and samplers) and the composer and performer himself.

Sleep no more, a piece from the eponymous album, is clearly a fervent invitation not to let go of his vigilance and to pursue the creative process in which the composer is involved. Its first version dates from 1990 for the album Nosferatu, composed in the context of ART ZOYD to illustrate MURNAU's film version of the same name. The version that appears on the present album dates from 2019.

After the breath of a Phantasiespiel that can be heard as a neo-classical interlude whose contrapuntal intention is announced by the initial piano theme that unfolds in canon we enter the ascending phase of this anthology. Aria Primitiva, which gives its name to this group, is a title composed in 2019 that leads us into a new universe, specific to this trio. The piece is a real success: it combines timbres and instrumentations and then voices laid on repetitive and cyclic rhythms with a haunting character. However, despite this reference to a vein of inspiration already tested by the composer's past experiences, the instrumental and electronic mastery of Aria Primitiva places this piece firmly in its time.

We mentioned above the Missa Furiosa, an ambitious work articulated in different movements directly inspired by the Christian liturgy and having served as a basis for many other famous masses in the classical repertoire, from Jean-Sébastien BACH to Ludwig Van BEETHOVEN. A daring undertaking and a veritable musical monument, articulated according to the classical structure of the mass, Thierry ZABOITZEFF's Missa Furiosa logically opens with an Introitus recorded in 2002 in the context of the formation ZABOITZEFF AND CREW. The vocal section is composed of Christine AUGUSTIN, mezzo-soprano, Jean BERMES, baritone, Rupert BOPP and Thierry ZABOITZEFF. A rare feature for the composer is the addition of a drummer, Peter ANGERER. The last two pieces of this third part are also extracted from the Missa Furiosa: they are the superb Requiem and the intense Libera Me, which we will discuss later.

A sound illustration is necessary, here it is: https://www.youtube.com/watch?v=crY4Vlx1ZNg Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

Deil Zom an de Lay, recorded in 2012 for album 16, lays its round, velvety bass over the left hand notes of the piano. This depth vibrates in the sternum. The arpeggio spins a lace that welcomes Thierry's voice. A soft melody completes this peaceful pause. His guitar throws its stretched complaint into space in the manner of a Matte Kudasai dear to KING CRIMSON. The piece is still a real alchemical jewel.

We can feel that Captain ZABOITZEFF has conceived his interstellar vessel and his initiatory approach with a logic and a sensitivity turned towards his audience. With Konzo Bélé, we are on the edge of the solar system, observing the Milky Way with wonder, reconnecting with our childhood souls. As if in a distant echo, we hear from the blue planet the pygmy songs that welcomed us at the beginning of the journey. The airy, crystalline instrumentation evokes that point in the journey where we can only be different, purified, ready for the big jump. Composed in 1992 for ART ZOYD's album Marathonnerre 1 and 2, the piece was remixed in 2022 for the present triple album.

The big jump is here, are you ready? Here is Komba in its piano version, piano played by Thierry - it is perhaps superfluous to remind you that any instrument presented to him seems to be a challenge for this man! Komba is probably an act of faith on the part of the composer: this piece, of which we have already heard the orchestral version, Thierry ZABOITZEFF first wrote it for bass and computer, then transposed it for solo piano as part of his collaboration with the Editta BRAUN COMPANY for the Close up project. This is the version he performs himself, for piano and computer, recorded in 2021. A dense piece, with its obsessive staccato, Komba runs from one key to another in a sustained race that has all the makings of an ascent that nothing seems able to stop. Resolutely tonal and tonic, the piece does not lack, in this version, affinities with the first and third movements of Béla BARTOK's Piano Sonata Opus 26 (while remaining, however, in a resolutely more consonant framework) or even certain pieces for solo piano by a certain Nik BÄRTSCH, whose approach we have already mentioned in these columns: https://www.rythmes-croises.org/nik-bartsch-ronin/

After Komba, we are ready for a sort of finale in two parts which, together, can sum up the feeling that sometimes emerges from the music of this composer: between the Requiem (freely adapted from MOZART's Requiem) of his Missa Furiosa and his Libera me, which closes this work, we pass from extreme gravity, from the most delicate recollection, tinged with melancholy, to the deployment of an urgent, essential vital energy, animated by an aspiration to a form of mystical liberation expressed in a sort of vertical march. With his Missa Furiosa, Thierry ZABOITZEFF has built a musical monument to which this triple album bears witness and whose apotheosis is emblematic of his creative approach. Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

Interview with Thierry ZABOITZEFF

Thank you Thierry for accepting the principle of this interview because, if I understand correctly, your timing is rather tight...

Thierry ZABOITZEFF : Yes, and I apologise for that. Indeed, as soon as this box set project is finished and delivered, I'm back in the studio to compose and record a soundtrack for a 19' LUVOS Migrations film, a project piloted by Editta BRAUN COMPANY. "Vision of the future or images from a parallel universe? In breathtaking natural settings, automated industrial landscapes and deserted ruins, a journey through time and living spaces unfolds. The strange LUVOS creatures of Editta BRAUN's theatre of body illusion take over the music of Thierry ZABOITZEFF.

It's a new challenge for me and I thank Editta BRAUN for her confidence each time.

A teaser of this soundtrack is available here: https://vimeo.com/751118062

This recap has a striking effect: it makes one realise how much your work has been spread out over time and makes one want to delve into your discography and your considerable output. How did this triple-album project come about?

TZ : Well, as you know, I'll soon be 70 years old, and when you're lucky enough to reach that age without too many problems, you can't help but look back, not without a little bit of pride, and make a kind of assessment, and I thought it would be interesting to gather in a box set with a relatively tight format in order to avoid any repetition or redundancy, an anthology, I prefer this word to the one of compilation which I find bland and ugly...

In any case, there was absolutely no question of releasing my 30 albums in a box set at the risk of an economic disaster and a serious indigestion.

So I started to work summarily on 3 or 4 playlists, just to see what the task was on an artistic level. Then convinced of the feasibility, I decided to go round my contacts to find out who could co-produce such an album. Out of politeness, as it should be in the business, I first contacted the label and publisher that has been supporting me since 2005 (WTPL-Music and Monstre Sonore) who were immediately willing to accept the conditions I set. It was in December 2021 and we had already planned a release for June 2022 but finally we postponed it to September 2022.

It was a complicated and difficult job which I am happy with at the end and I think the secret was to forget any chronology and then we had to master and unify all these recordings from different periods.

There are several aspects of this set that are very impressive: first of all your poly-instrumentalist skills and then your mastery of current technologies. How did this expansion of your skills come about?

TZ : A long time ago, I was only a bass player but also a bit of a guitarist, which suited perfectly the rock-prog rock framework of the 1970s, but very quickly Gérard HOURBETTE and myself within ART ZOYD, decided to break the codes, which Rocco FERNANDEZ had already started...

This resulted in the progressive addition of effects pedals of all kinds, echo chambers to lengthen the sounds, to give them wider spaces, from our second album, I started playing the cello to reinforce this electrified chamber music side... Thus, one thing leading to another, we also became interested in studio techniques which were financially inaccessible at that time. In spite of the magnificent work done for each album in the studio, we always had huge regrets: not enough time for recording, mixing, etc.

But then, in the mid-1980s, computer music came along and from then on we equipped ourselves to become completely autonomous in our recording. Without going into too much detail, it was a revolution for me, for us: MIDI/keyboards/and very soon affordable hardware samplers/digital multitrack recording systems. We had to learn on the job and master these new lutheries, from that time until today, taking care not to let ourselves be eaten by the technical side. For my part, I've always tried to strike the right balance between machines and acoustic instruments, but sometimes, and this happens, the machine gives off something that you can't reproduce with an acoustic instrument and that fits in well with the context of the composition.

I have only one small regret, but it is undoubtedly the price to pay for the exercise of an anthology: I had really liked your work on the Livre Vermeil by Montserrat and this is perhaps one of the lesser known aspects of your work as an arranger and composer. Do you also have this regret?

TZ : As you say, it's the price to pay. Of course I tried to include one of the pieces in this project, The Vermeil Book of Montserrat, but in the end I realised that I didn't have good enough material for that. In the meantime I phoned Sandrine ROHRMOSER and we agreed to record this project professionally next year.

Can you tell us about your collaboration with Thierry MOREAU who also honours us by writing in our columns?

TZ : I knew Thierry MOREAU for many years (ART ZOYD period) then by chance, I met him in a train between Douai and Paris in 2004 I think : we exchanged very nicely, I sent him some albums and time passed.

Little by little and very discreetly, he approached me, telling me about his graphic work, especially for album covers. He very quickly offered to work on my album covers, which I refused because I rarely had the budget for it. However, his approach and his work had immediately seduced me so much that in 2017, when it was a question of an album for ARIA PRIMITIVA, I did my utmost to have his graphic design work integrated into the production budget. The work was done in a great mutual respect, right up to this box set, on which he did a fantastic job completely outside of what he or I could have imagined.

Are you animated by a form of spirituality (even if it is quite personal - as a self-respecting autodidact! - In my modest capacity, I am also self-taught and I know that it is sometimes difficult but that it is a choice that makes you freer)? This question comes to me through your recourse to Latin, which is a culturally marked choice, typically European, and, also, anchored (and inked) in a Christian context that has marked our continent (and beyond).

TZ: Dear Philippe, I am animated by diabolical thoughts! (laughs) No, I'm kidding! The reference to Latin is linked to my personal history with my maternal grandfather: he was an organist and when I was a child I used to accompany him to the gallery for high mass. The power of the organ pipes made an impression on me... as did the Swiss guard who regulated the service. All this context much later inspired me for the Missa Furiosa, I had already wanted to tackle these slightly technoid riffs by associating them with Latin... The pitch was found !

Can you tell us about your strange cello? I've always been intrigued by this instrument...

TZ : You mean my customised Yamaha Silent Cello ? For a number of years I worked as a composer and live musician, very often in the open air, summer and winter... My acoustic cello suffered so much from this, it couldn't hold a chord in extreme weather conditions and eventually broke... So I found this stick almost impervious to the elements thanks to its bass mechanics, but I re-equipped it with excellent quality piezo pickups, as the basic Yamaha system wasn't very convincing. This system allowed me to play in all weathers and without feedback problems by giving me the possibility to alternate between a classic or electro sound with the help of effects pedals that guitarists know very well.

What was your initial career path? I can imagine you as a complete autodidact...

TZ : I am the complete autodidact ! I had a problem with that idea for a while in my early days, I was always surrounded by very professional and trained musicians. Many of them I worked with were very respectful of that and very responsive to my ideas.

Then, as time went by, I freed myself: the experiences, my unconventional learning on the different instruments I use and then, also, my self-taught training on computers, recording techniques, constitute a whole and a heritage of which I am very proud because thus, I was able to follow my own paths with all the fantasy I wanted!

What are your projects for the months and years to come ?

TZ : As I said before, the recording of my adaptation of the Livre Vermeil de Montserrat with Sandrine ROHRMOSER, with a view to an album... Then a little rest !!!!!

Then a little later some surprises, I hope.

Thank you for this interview and congratulations again for this beautiful album !

TZ : Thanks to you, for your attention.

Article and interview by Philippe Perrichon - Photos : Bettina Frenzel (scenes) - Zablab2022 (portraits)

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RYTHMES CROISES (F)
by T.Moreau, 3/10/2021
EP review
PAGAN DANCES

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L’intro me fait immédiatement penser à une immersion connexe entre Jon HASSELL et des musiques de films inspirés des classiques contemporains du XXe siècle. L’équilibre entre les textures, les percussions, les samples et cordes sont toujours chez Thierry ZABOITZEFF d’une grande rigueur d’écriture. C’est de l’ordre de la science rythmique et de sensualité post-stravinskienne du Sacre du Printemps.

La musique est structurée mais libre, ouverte, généreuse. Le piano martelé en frénésie « bartokien » est aux aguets, et la guitare « frippienne » et la rythmique obsédante soulignent des climats sombres et inquiétants, vibrants et vivants. J’ai l’impression d’écouter une musique du film imaginaire, un ballet de danses polovtsiennes post-dystopie.

Pagan Dances est un dernier sursaut de l’humanité, une danse ultime des entrailles imaginaires de notre inconscient collectif. Cette œuvre est un pur régal, une éloge de l’ombre.

Thierry Moreau

PS : Ce EP est disponible en streaming sur les plateformes Apple Music / Spotify / Deezer / Youtube Music / Amazon Music / Soundcloud et sur la page :
Pagan Dances – EP | Thierry Zaboitzeff (bandcamp.com)

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RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 17/02/2021
Review of the album
PROFESSIONAL STRANGER

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Au début de l’année 2020, Thierry ZABOITZEFF annonçait la mise au repos des performances scéniques de son trio ARIA PRIMITIVA pour cause de management chronophage. Ne l’aurait-il pas décidé que les événements de cette année en auraient décidé à sa place… La crise virale planétaire que nous avons tous connu (et qui semble ne pas vouloir nous lâcher…) a forcé le milieu du spectacle à se mettre en veilleuse. Au moins certains artistes auront mis cette période à profit pour écrire, enregistrer… C’est ce qu’a fait Thierry ZABOITZEFF, qui nous livre ici sa 27e production discographique en solo ! Signe des temps (durs, comme chacun sait), celle-ci est la première à paraître directement en format numérique sur toutes les plateformes de téléchargement et de streaming (il y a certes eu la nouvelle version réenregistrée de Nebensonnen parue au printemps, mais ce n’est pas un album totalement inédit), avant de connaître une version CD « physique ». Le « Dr. ZAB » y tient tous les instruments et en a assuré le mixage et la production. Il n’y a là rien de nouveau dans le processus artistique suivi par ZABOITZEFF depuis qu’il a quitté ART ZOYD, et il n’a pas attendu l’arrivée d’un coronavirus pour se consacrer à la création en solitaire (même si, de temps à autres, il a tourné avec un groupe, comme ce fut le cas pour Missa Furiosa et plus récemment donc avec ARIA PRIMITIVA).

Professional Stranger fait partie de ces musiques que Thierry ZABOITZEFF compose depuis plusieurs années pour la scène, le théâtre et la danse, principalement pour les créations de la Compagnie de la chorégraphe Editta BRAUN. En l’occurrence, cet album sert de bande-son au projet Long Life, qui devrait être joué sur scène en mai 2021 à Salzburg. Son « soundtrack » sort donc bien en avance, mais ce n’est pas bien grave puisque ZABOITZEFF a toujours fait en sorte que ses musiques puissent aussi être écoutées hors du contexte pour lesquelles elles ont été préalablement conçues. Chaque création de l’Editta BRAUN COMPANY offre au un nouveau défi artistique, tant visuel que sonore, et ce que donne à écouter Professional Stranger se situe aux antipodes de ce que contenait le Sleep No More d’ARIA PRIMITIVA.

La pièce d’introduction, Neoklassicos le Grand, joue cependant les trompe-oreilles. On retrouve cette ambiance d’errance dans un espace monumental désert, soulignée par un orgue solennel et ponctuée de percussions baguenaudantes et de voix subreptices, avant qu’un piano ne s’immisce et qu’un thème joué au violoncelle ne viennent alléger le climat tout en lui conférant une tonalité mélancolique. Les nostalgiques de certaines atmosphères art-zoydiennes devraient se sentir ici en terrain familier… Ensuite, passée l’ouverture d’une porte grinçante, on bascule avec L’Insouciance de Vénus dans un univers plus minimaliste, voire ambient, baigné d’une douce lumière apaisante, qui n’est pas sans rappeler certains paysages automnaux de Nebensonnen.

C’est ici que fait irruption un instrument auquel le Dr. ZAB ne nous avait pas encore habitué : l’accordéon ! (Numérique ou réel, allez savoir …) Et ce dernier constitue bien la principale nouveauté sonore de cet album, au point qu’il va se faire entendre jusqu’à la fin de celui-ci, sous des approches différentes, tantôt en bourdon, tantôt en tant qu’instrument soliste. C’est ainsi que ce même accordéon donne le coup d’envoi d’une valse acoustique parfaitement inattendue dans Mali Valcer ! On reste dans une tonalité folklorique aux relents argentins avec El Caos et son rythme claudicant et ses embardées de cordes limite burlesques. Voilà un morceau qui n’aurait pas déparé sur un disque de Lars HOLLMER !

Derevo indique un retour à un climat de déréliction dans une configuration instrumentale évoquant la musique de chambre (accordéon, piano, cordes). Sur So etwas wie Blau, les accords de piano installent un climat plus trouble et sombre, et un violoncelle électrique y entonne un chant de lamentation aux allures de contemplation devant un champ de ruines, à laquelle se joint bientôt une chorale spectrale. Il n’y a cependant aucun heurt, aucune rupture, aucun tressaillement, et c’est plutôt comme un baume qu’agit cette pièce, avant qu’Overlap Processing V.2020 ne vienne nous réveiller avec son thème obsessionnel à l’accordéon qui convie au chavirement des âmes et des corps (percussions basses aidant), et auquel se joignent des cordes aptes à susciter quelques frissons.

L’autre surprise de Professional Stranger, c’est la présence de deux reprises. Il ne s’agit pas de reprises de pièces maîtresses d’ART ZOYD ou de toute autre référence « avant-gardiste ». On parle ici de reprises de tubes « pop » ! La première est une adaptation du très populaire Venus de SHOCKING BLUE, qui fait entendre, outre une guitare acoustique, une programmation rythmique, des cordes enjouées et l’omni-présent accordéon, la voix de Sandrine ROHRMOSER (qui avait déjà travaillé avec ZABOITZEFF dans sa Missa Furiosa). Aussi imprévisible qu’incongrue, cette reprise arrive comme un cheveu sur la soupe dans l’édifice de Professional Stranger, mais n’a pas été placée dans ce disque par hasard puisqu’elle déboule après L’Insouciance de Vénus (forcément!). « Langue dans la joue » – comme disent les Anglophones – est en vérité cette reprise !

L’autre reprise a été placée en clôture du disque, comme un générique de fin. Cette fois, ZABOITZEFF s’attaque à un classique du groupe DEPECHE MODE, Enjoy the Silence. Plus inspirée, cette reprise est de toute beauté, mêlant plusieurs textures de claviers et de cordes, et sur laquelle le Dr. ZAB fait entendre cette fois son propre chant, au timbre bas et meurtri. On y entend aussi une curieuse voix sur bande, et le bourdon est cette fois assuré… par une mouche ! On le voit, l’inquiétante étrangeté n’a pas quitté l’univers de Thierry ZABOITZEFF…

Professional Stranger ne manquera pas de désarçonner par endroits ceux qui attendaient du ZAB un opus réglementé « musique progressive expérimentale ». On y retrouve néanmoins les climats habituels en clair-obscur de ses œuvre solistes, avec certes quelques ingrédients supplémentaires et des incursions qui sembleront saugrenues aux esprits avant-gardistes intransigeants. Mais Thierry ZABOITZEFF a précisément cherché à éviter de se mettre à « l’avant-garde à vous », se définissant justement comme un « étranger professionnel » aux courants artistiques et à leurs normes. Enjoy the Emotion…

Stéphane Fougère

Site : www.zaboitzeff.org

Page : https://thierryzaboitzeff.bandcamp.com/album/professional-stranger

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RYTHMES CROISES (F)
par Stéphane Fougère, 03/04/2020

Review of the album
NEBENSONNEN - REMAKE
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Un autre “parhélie” pour Thierry ZABOITZEFF

La période de confinement étant propice à l’exhumation d’archives, le compositeur et multi-instrumentiste Thierry ZABOITZEFF (ARIA PRIMITIVA, ex-ART ZOYD) en a profité pour terminer le “remake” d’un de ses anciens albums, l’hivernal Nebensonnen (Parhélie, ou “soleil double”), paru originellement il y a tout juste vingt ans (déjà ?!), soit en l’an 2000, sur Atonal Records (lire notre chronique).

Regrettant certains aspects techniques de cette ancienne production, le “Dr. ZAB” s’est mis en tête d’y remédier et a conçu une nouvelle version. Il dit à ce sujet : « Bien que les moyens de studio plus importants aient été mis en œuvre à l’occasion de ce remake, tout y est plus acoustique, plus simple, plus direct… finis les nappes de synthés et les loops de cordes et de piano. Tout a été rejoué dans cette atmosphère de solitude et de confinement, même la pièce Divertissement créée à l’origine dans et pour ART ZOYD. »

La crise liée à la pandémie de Covid19 ne permettant pas actuellement la fabrication de supports physiques (CD, LP), ce Nebensonnen (remake) sort aujourd’hui exclusivement en version digitale sur toutes les plateformes de streaming et de téléchargement, ainsi que sur la page Bandcamp de Thierry ZABOITZEFF (sur laquelle on peut également trouver des archives inédites) : https://thierryzaboitzeff.bandcamp.com/

Apte à scruter les mystères de la déréliction et du repli, cet album intimiste et recueilli devrait vous réconcilier avec des penchants casaniers que vous ne soupçonniez peut-être pas. C’est donc l’album par excellence à écouter en confinement ! Avec cette nouvelle version de Nebensonnen,
c’est certain : l’hiver revient.

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RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 18/07/2019
Review of the album
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE

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Cet album, on l’attendait de pied ferme, avec trépidation, depuis qu’il s’était fait annoncé par le EP Work in Progress, publié en 2017, et une poignée de concerts en Belgique, France et Autriche en 2018. On ne va pas vous relater les origines du groupe, ni les conditions de sa formation, cela vous a déjà été conté dans notre chronique dudit EP. Chacun est donc censé savoir où il est et de quoi il retourne. Mais si vous avez raté l’épisode précédent, sachez pour faire court que derrière ARIA PRIMITIVA se trouve le compositeur et multi-instrumentiste Thierry ZABOITZEFF, qui fut l’une des chevilles ouvrières du groupe ART ZOYD, aux côtés du regretté Gérard HOURBETTE, avant de se consacrer à plusieurs projets personnels (danse, théâtre, cinéma, multimédia…). Je vois des paupières qui se lèvent, il était temps ! Maintenant que vous les avez levées, sachez que vous aurez toutes les peines du monde à les baisser. Car on n’est pas ici pour dormir, ni pour faire somnoler. L’ADN même de la musique d’ARIA PRIMITIVA l’en empêche.

Sleep no more : Ne dormez plus. L’injonction vient de loin et résonne fort. Intégrée au spectacle Vorgänge, dont ART ZOYD avait composé la musique en 1987, elle revient aujourd’hui comme un écho retentissant, et ARIA PRIMITIVA en a fait le titre de son premier album. Sleep no more, comme pour dire qu’après tout ce temps, la nécessité de rester éveillé en esprit est plus que jamais primordiale, vitale. Et manière pour Thierry ZABOITZEFF, en retour d’écho, de suggérer que la musique de son nouveau trio trouve son germe dans celle du groupe qu’il l’a fait connaître. ARIA PRIMITIVA n’est pas un hommage, ni une copie, c’est une extension, une floraison inédite qui certes fait écho à l’univers artzoydien, mais qui possède son âme sonore propre, transfigurée par une lutherie à la fois classique et avant-gardiste.

Basse, violoncelle, et voix de Thierry ZABOITZEFF en constitue les éléments tangibles, palpables, électrisants, convulsifs, tandis que les claviers et Ondes Martenot de Nadia RATSIMANDRESY, les claviers et échantillonneur de Cécile THÉVENOT et les programmations rythmiques du Dr. ZAB incarnent (si l’on peut dire…) cette composante virtuelle, fantomatique, immatérielle, irradiante et hypnotique. ARIA PRIMITIVA combine l’abrasivité de l’énergie rock, la sinuosité structurelle d’une certaine musique classique contemporaine avec l’empreinte spectrale de sons urbains et industriels, de pulsions tribales, et même de cris animaliers, chiens et corbeaux à l’affût.

Antique et futuriste, cette “mélodie primitive” fait montre d’une sauvagerie complexe, exprimant une sensibilité primale au sein d’une symphonie apocalyptique qui se meut entre ciel et outre-terre pour secouer un présent qui se refuserait à naître. ARIA PRIMITIVA est le théâtre du mouvement émotionnel perpétuel, ne restant jamais trop longtemps au même endroit et traçant sa route par moult détours, rebonds, chausse-trappes, comme pour mieux intimer aux consciences qui écoutent qu’elles ne doivent pas sacrifier un iota de leur capacité d’attention.

De fait, la musique d’ARIA PRIMITIVA révèle un univers étendu sur plusieurs formats : des compositions épiques ou semi-épiques, des “chansons”, des pièces instrumentales et des improvisations. Si vous vous attendiez à du tout-venant au kilomètre, c’est loupé : on verse ici dans le pluri-dimensionnel !

L’inaugural Endeyi Endesi appâte sans difficulté avec son introduction atonale, ses accords de piano martiaux, sa mélodie frissonnante aux Ondes Martenot, qui colorent en sombre le tapis anguleux qui mène à la pièce du fond, où se fait entendre la voix messianique du ZAB, qui semble dire : « Bienvenue dans le monde tourmenté mais palpitant d’ARIA PRIMITIVA ! » L’accrocheur Sleep no more se rappelle à notre bon souvenir, conservant la mouture qu’on lui connaissait sur le EP (plus compacte que celle d’ART ZOYD), mais bénéficiant d’un mixage un poil plus punchy. Virage à 180° avec Hystamack, une improvisation captée live qui projette dans un vortex faussement soyeux, empreint aux mini-secousses déstabilisantes de plus en plus insistantes, avec dans son dernier tiers cette simili-guitare frippienne qui entonne une complainte rugueuse.

Autre pièce révélée par le Work in Progress, Maïdaykali a également gagné une minute supplémentaire (pour aboutir à sept minutes), du fait du prolongement de son introduction aérienne, qui accentue d’autant plus le contraste avec son développement, en mode cyber-métallique qui ne prend pas de prisonniers !

Déjà dévoilée aussi dans le EP, Aria Primitiva, du haut de ses quatorze minutes, élabore un cinéma pour l’oreille qui tient en haleine de bout en bout. Même rendue un tantinet plus compacte que sur le EP, elle ne perd aucunement son statut de pièce de résistance, et devient aussi le centre névralgique de l’album. Nixen offre un bienvenu moment de pause ambient aux reflux mélancoliques dans sa première moitié, avant que la seconde ne révèle une faune sonore (violoncelle, piano, effets sonores divers…) prête à partir en chasse.

Un bruit de bottes pesantes se fait alors entendre, une mélodie enjôleuse aux Ondes Martenot et violoncelle se pose là, bientôt enrobée de voix spectrales : un chant en allemand se soulève avec solennité, soutenue par une mélodie qui revient de loin… Vous ne rêvez pas, c’est bien Helden, soit la version germanique de « Heroes » de Brian ENO et David BOWIE, prodigieusement métamorphosée en un lugubre et troublant mirage au sein duquel on croit même ré-éentendre le fameux son de guitare de Robert FRIPP ! Le démarquage avec l’original est radical, mais le frisson est garanti.

Kletka, l’autre improvisation live, nous plonge dans des eaux saumâtres, avec piano préparé, cordes tendues, halo assombrissant… Si l’auditeur est arrivé à peu près indemne jusqu’ici, nul doute qu’il souhaitera à ce stade trouver la porte de sortie. Elle lui sera offerte avec Mais ouvrez donc cette porte !, titre conclusif à la structure plus souple mais à l’atmosphère flippante.

On n’ouvre pas les portes impunément, et chacun sait que l’on ne peut regarder des deux côtés à la fois pour découvrir ce qu’il y a derrière… Mais que cela ne vous dissuade pas de pénétrer dans cette zone d’inconfort que vous a aimablement et minutieusement concocté ARIA PRIMITIVA, bien au contraire ! Sleep No More a tout de l’épreuve cathartique ; cet album farouche et sophistiqué fait fonction de canal de communication souterrain avec les parts d’ombre du subconscient, et les paysages effarés qu’il dévoile devrait titiller les friands de mystères escarpés. Et si vous en faisiez votre disque de chevet ?

Stéphane Fougère

PS : Cet album est également disponible en version LP, lequel ne contient que cinq morceaux, soit les cinq compositions majeures, présentées dans un ordre différent). Les pièces improvisées et la reprise de Helden en sont exclues, mais les amateurs de support vinyle ont le droit de se le procurer, ne serait-ce que pour profiter en grand format de la fort belle pochette réalisée par Thierry MOREAU.

Page : www.zaboitzeff.org/aria_primitiva_f.html

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RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 16/03/2018
EP review
ARIA PRIMITIVA - WORK IN PROGRESS

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Les anniversaires sont généralement l’occasion de revoir la famille ou les vieux potes, mais aussi de faire de nouvelles rencontres inattendues. La seconde représentation live de la création rétrospectiviste 44 1/2 d’ART ZOYD, en décembre 2016 au Phénix de Valenciennes, a ainsi offert l’opportunité à son ancien membre historique Thierry ZABOITZEFF de faire connaissance avec deux jeunes recrues du laboratoire « artzoydien », Nadia RATSIMANDRESY et Cécile THEVENOT, en charge des claviers et autres samplers, et même des ondes Martenot pour la première, bref le nec plus ultra instrumental d’une certaine avant-garde musicale. Avec sa basse, son violoncelle électrique, ses samples et sa voix de goule d’outre-tombe, le « Dr. ZAB » représente l’ancienne génération, qui joue encore sur une lutherie traditionnelle même si adaptée aux élans électriques et aux textures électroniques, mais plutôt « old school » face aux méthodes modernes de travail des deux claviéristes. Qui eut pu penser que ces personnalités avaient des choses à se dire ? Ce fut pourtant le cas, et c’est ainsi qu’a germé dans la tête de Thierry ZABOITZEFF l’idée d’un nouveau projet sous la forme d’un trio, ARIA PRIMITIVA.

À peine un an après la création du groupe, si les choses sont allées vite pour ARIA PRIMITIVA, puisqu’un album est déjà en cours de gestation, et cet EP en est la carte de visite, pour ne pas dire le faire-part de mariage. Sa publication atteste de la frénésie créatrice et de la bonne forme de l’inspiration de Thierry ZABOITZEFF, compositeur attitré des trois morceaux présentés sur cet EP, humblement titré Work in Progress, ce qui sous-entend que les compositions en question sont appelées à évoluer encore d’ici leur gravure sur le futur album proprement dit. Mais pour des « versions de travail », elles sont déjà très présentables, éminemment écoutables et, surtout, fortement goûteuses ! Et ce qui frappe à leur écoute, c’est le lien quasi-ombilical qu’elles entretiennent avec l’univers artzoydien des années 1980-90, mais sans nostalgie aucune dans le traitement.

À l’écoute du morceau d’ouverture, Maidaykali, on retrouve cette même aspiration à mêler des éléments musicaux d’univers distincts dans une même marmite, à enchaîner textures ambient, riff métalliques, programmations industrielles, rythmiques tribales, chant sépulcral et autres « extra-terrestralités » pour engendrer un hybride dense et fiévreux qui en impose à l’oreille. Oui, il y a du ART ZOYD là-dedans, mais pas sur un mode plagiaire, plutôt dans une perspective évolutive, confirmée par le choix d’un son neuf, renouvelé, remodelé, et qui simultanément rappelle certaines heures de gloire tout en faisant montre d’une énergie inédite.

Aria Primitiva, le morceau éponyme, enfonce le clou. Cette pièce à tiroirs déploie ses tentacules structurelles sur près de 14 minutes, prenant moult détours labyrinthiques tout en jouant de la répétition d’un motif mélodique qui pourrait passer pour un chant de travail dans le monde des Munchkinds ou des Schtroumpfs, mais qui révèle bientôt des tentations plus obscures, des sensations plus abstraites, des mirages sonores (des cordes, un accordéon, des chœurs sortis de nulle part…) des doutes hyperboliques aptes à planter l’auditeur au milieu d’un vide ou d’un maelström, avant de reprendre gaillardement son chemin.

Enfin, la troisième pièce prouve que, lorsqu’on parlait de lien ombilical, on n’exagérait pas puisqu’il s’agit d’un nouvelle version de Sleep No More (dont la version originale clôturait le CD Nosferatu), plus épurée mais aussi dûment rhabillée, avec un ZABOITZEFF plus habité que jamais au chant « pythique ». Cette reprise a double fonction : elle évoque un ancrage dans un certain passé tout en s’en servant comme jalon pour tracer une nouvelle route. ARIA PRIMITIVA ne crée pas en faisant table rase, mais cultive un champs immense en combinant anciens et nouveaux procédés d’écriture, de construction.

Ce Work in Progress taille une matière forte, viscérale, et la sertit d’ambiances diversifiées, de contrastes fulgurants, d’articulations tortueuses et de souffles incandescents. Pour capter le « cri » d’ARIA PRIMITIVA, l’auditeur est averti qu’il lui faudra toute son attention. Et à son écoute, il pourra lui aussi se demander : why are we sleeping ?

C’est en tout cas ce qu’on appelle un « starter » gonflé à bloc !

Stéphane Fougère

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RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 15/09/2016
Review of the album
MULTIPLE DISTORTIONS

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Y en a-t-il encore dans la salle qui ne savent pas que Thierry ZABOITZEFF est l’auteur d’une discographie pléthorique en dehors d’ART ZOYD ? Non parce que, dans ce cas, il faudrait voir à s’épanouir loin du radiateur… Avec ce nouveau CD, le « Dr. ZAB » en est à sa 18e réalisation discographique. Plusieurs de ses musiques servent de supports à des spectacles chorégraphiques, d’autres à des ciné-concerts, d’autres devaient servir à des projets qui n’ont finalement pas abouti, et d’autres encore ne servent à rien de particulier ; elles sont là pour le plaisir de l’écoute et peuvent aboutir tout bonnement à un album solo à apprécier en tant que tel. C’est dans cette catégorie qu’il faut ranger Multiple Distorsions.

A l’instar d’Iva Lirma, qui regroupait des archives de la période 2002-2007, Multiple Distorsions est présenté comme un recueil d’archives émanant de ces dix dernières années. S’y alignent des compositions originales inédites, une nouvelle version du Lac des signes (que Thierry avait revisité dans son concert solo Cross the Bridge) et quatre pièces issues d’un projet qui n’a pas vu le jour, Overdrive.

Compte tenu de l’insatiable curiosité musicale du bonhomme – qui explore tant la musique contemporaine que l’électronique, le rock avant-gardiste ou les musiques d’ailleurs – en même temps que de son talent de multi-instrumentiste (basse, guitare et violoncelle électriques, percussions, claviers, échantillonnages…), on se doute que le contenu de Multiple Distorsions ne verse pas dans l’uniformité stylistique. Les connaisseurs de l’œuvre « zaboitzeffienne » retrouveront donc ici leurs marques mais ne manqueront pas d’être étonnés par certaines orientations.

Ainsi trouve-t-on dans ces Archives 2005-2016 une pièce quelque peu réminiscente du son de l’ART ZOYD des années 1980 (Rebonds), des séquences ambient-indus tendues et inquiétantes (Sign 2, Continents), des morceaux électro un poil plus amènes car conçus sur des boucles mélodiques ou rythmiques (Maniphands, Confusion), une pièce à l’ambiance grisante écrite pour un quartette de guitares basses (Lose – extended), des morceaux où s’entrelacent sons acoustiques, jets électriques et boucles et programmations électro (Die Maschine, Wings) et d’autres qui font la part belle à la guitare électrique, comme dans Pourquoi autant d’agitation ? et la série des Overdrive. À ce sujet, il est possible que jamais le Dr. ZAB ne s’était autant rapproché de l’idiome rock « classique » qu’avec Overdrive 3, introduit par un riff aussi saignant que bluffant et nourri d’un solo « frippien » à s’y méprendre !

Thierry ZABOITZEFF n’a pas son pareil pour composer des pièces qui agissent comme des miroirs ou des reflets de la face cachée et obscure de la psyché humaine. Les climats dépeints dans ce recueil sont certes imprégnés de rêveries glaçantes, d’angoisses transpirantes, de colères magmatiques et de remue-ménages bazardés, déployés avec un goût travaillé du détail ; mais l’humour a aussi sa place, comme l’illustre notamment Vorschrift, qui combine rythme « dance » avec banjo et trompette !

Alors certes, ces Multiple Distorsions font montre d’un éclectisme qui en déroutera certains, mais les quinze morceaux réunis dans cet album ont tous une griffe distinctive qui ne trompe pas et illustrent chacun à leur manière une forme de distorsion sensorielle. Et, à y bien regarder, les albums solo de Thierry ZABOITZEFF se sont toujours distingués par leur profusion d’idées, d’inventions et leur richesse stylistique. C’est pourquoi Multiple Distorsions s’élève bien au-delà du simple statut de compilation de fonds de caisse et s’écoute comme un album solo dans la lignée de Dr. Zab and his Robotic Strings Orchestra, Heartbeat, India, The Fantômatick Bands, Iva Lirma et 16. Et quelque chose me dit que Thierry ZABOITZEFF, même après avoir fait le ménage dans ses disques durs, n’a vraisemblablement pas encore tout dit.

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TRAVERSES (F) devenu RYTHMES CROISES
by Stéphane Fougère, 2014
DVD and album review
THE CABINET OF DR. CALIGARI

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Quand un docteur est confronté à un autre docteur, quelle prescription vaut-il mieux suivre ? La sortie de ce DVD qui permet conjointement de revoir un chef- d'œuvre du film muet réalisé par Robert WIENE en 1920 (soit Le Cabinet du Dr. Caligari) et de découvrir la version musicale concoctée par Thierry ZABOITZEFF (alias « Dr. ZAB ») apporte peut-être une réponse. Le hasard a voulu qu'au même moment, Le Cabinet du Dr. Caligari fasse l'objet d'une présentation à la Berlinale, dans une version restaurée et mise en musique par John ZORN, qui n'est pas non plus un modèle de « normalitude ». C'est le signe qu'en 2014 cette œuvre, qui a marqué l'Histoire du cinéma expressionniste allemand, continue à trotter dans les esprits. Ce film-manifeste, en forme de récit dans le récit, a non seulement influencé bon nombre d'autres réalisations cinématographiques (Nosferatu et La Nuit du chasseur, qui en reprennent la scénographie, Edward aux mains d'argent, dont le grimage du personnage campé par Johnny DEPP renvoie à celui du somnambule incarné par Conrad VEIDT, jusqu'à Mulholland Drive et Shutter Island, pour cette façon de bluffer le spectateur en lui faisant suivre le rêve ou le délire d'un personnage...), mais a aussi laissé des traces esthétiques dans le heavy metal, le glam-rock ou la new wave (BAUHAUS…).Car, outre le jeu expressionniste des acteurs (Werner KRAUSS et Conrad VEIDT en tête), les audaces visuelles du film ont contribué à sa notoriété.Il y a cette stylisation outrancière des décors, cet uni- vers graphique tourmenté, à base de lignes brisées, de tâches claires ou sombres, de perspectives obliques et d'angles brisés, ces espaces distordus et torturés comme autant de signes patents de la paranoïa du personnage de Francis, qui voit dans le Dr. CALIGARI une incarnation du Mal. On n'est guère étonné que ce « caligarisme » (nom donné à l'époque à cette esthétique cinématographique) ait également inspiré Thierry ZABOITZEFF, d'autant qu'avec ART ZOYD, il a déjà versé dans la mise en musique d'autres œuvres cultes du cinéma muet (Nosferatu, Faust, Häxan). Le Cabinet du Dr. Caligari manquait à sa collection, ce n'est plus le cas désormais, et ce depuis 2010, année où il a commencé à se produire sur scène sous la formule du ciné- concert, ou interprétation musicale en direct live pendant la projection du film. Comme dans les précédentes expériences de ciné- concerts avec ART ZOYD, le multi-instrumentiste a soigneusement évité tout souci d'« illustration » et s'est attaché à développer une partition suggestive avec de multiples repères pour permettre à l'auditeur/spectateur de retrouver son chemin dans ce dédale cinématographique hallucinatoire et psychotique. La musique du Dr. ZAB est évidemment à l'avenant, évoluant dans un registre électro-acoustique typique de son auteur (et réminiscent par endroits de l'époque art-zoydienne), révélant les tensions et les troubles sous- jacents à l'action, non sans cultiver par endroits le second degré.Il y a ainsi des bruits, des sons, des thèmes récurrents selon les scènes. L'approche de ZABOITZEFF suit en cela le choix de WIENE de coloriser différemment la pellicule selon les scènes (en beige, vert, en bleu, en rose, en jaune...), ou de revenir aux mêmes décors pour plusieurs scènes, de manière à élaborer un univers cohérent et défini tant sur le plan visuel que musical. Certains thèmes sont donc joués à plusieurs reprises, mais dans des versions différentes en fonction de la dramaturgie qui se dégage des images. Ce DVD permet donc à la fois de redécouvrir le film de WIENE mis en musique par ZABOITZEFF, et aussi de suivre une performance de ciné-concert de ce dernier, filmée au Théâtre Toursky de Marseille en 2013 (plus un clip). Dans le premier cas, on voit juste le film ; dans le second, on a l'impression de voir deux films en simultané : le film de WIENE projeté sur un écran, et en simultané la performance musicale et scénique de Thierry ZABOITZEFF, seul sur scène, ultra-concentré sur ses machines, claviers, boîtiers, violoncelle, guitare et percussions, comme dans son spectacle Cross The Bridge. Il dirige l'évolution de la musique comme le Dr. CALIGARI (ou supposé tel) dirige son établissement psychiatrique.Il est du reste réjouissant de mettre en parallèle la scène où le Dr. CALIGARI présente son attraction (le somnambule CESARE) dans une fête foraine, et de voir Thierry ZABOITZEFF jouer les ménestrels high- tech dans une salle de théâtre, accentuant l'ironie de la situation en jouant un thème décalé qui relève de la musique de cirque. Et tout comme le directeur de l'asile, dans une scène visuellement prodigieuse, s'auto-discipline à penser qu'il est le Dr. CALIGARI (la phrase « Du Musst Caligari werden » apparaissant en superposition à plusieurs endroits de l'image, comme une pensée tournant en boucle), on imagine bien Thierry nous dire « Du Musst die Musik des Drs. ZAB zuhören » ! Sans que l'on sache trop si cette musique est censée être un remède à la folie qui s'exprime dans les images ou un facteur favorisant l'aliénation…Cette alliance artistique virtuelle entre le Dr. ZAB et le Dr. CALIGARI s'avère en tout cas une rencontre au sommet.

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TRAVERSES (F) devenu RYTHMES CROISES
by Stéphane Fougère, 2012 puis 28/10/2016
Review of the album
PLANET LUVOS

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Parce qu'il n'en est plus à un contraste près, Thierry ZABOITZEFF livre, conjointement à 16, un autre opus (le dix-septième, donc) stylistiquement plus homogène. Il s'agit à la base d'une musique originale pour chorégraphie (en l'occurrence une pièce créée au cours de l’année 2012 par la compagnie d'Editta BRAUN à Salzbourg et à Vienne) dont le titre, Planet Luvos, évoque volontiers un univers de science-fiction. Mais qu'on se rassure, on ne trouvera rien ici de commun avec les B.O. des Star Wars et autres Star Trek.Plus austère et atonale (mais non dénuée d'humour), la musique composée par ZABOITZEFF avec son habituel instrumentarium électro-acoustique évite le prévisible écueil du « planant/spatial/ambient », même si elle s'acquitte de quelques gages envers le genre. Mais ceux-ci sont bien vite perturbés et pervertis pour évoquer un environnement à la façade pacifique mais aux recoins plus instables et aux mouvements plus troubles (à l'instar des autres extraits de Luvos vol. 2 inclus dans l'album Iva Lirma).Les résonances lunaires de cette Planet Luvos se doublent d'une évocation aquatique récurrente, ce qui n'est guère étonnant quand on réalise que cet univers-ci se niche au fond des mers, là ou tout n'est qu'abysses chaotiques et plaintives, animées de soubresauts floraux, de courants tourbillonnants et peuplées d'une faune en perpétuelle métamorphose, quelque part entre l'animal (benthique ou pélagique) et l'extra-terrestre.Si la mélodie n'apparaît que sous forme velléitaire, voire mutique, c'est parce que cette plongée sous-marine prolongée débouche dans un monde originel, embryonnaire, où l'humanité est réduite à une minorité presque parasite, une intrusion accidentelle.Thierry ZABOITZEFF a réalisé avec Planet Luvos une fascinante évocation d'un fond marin aux allures de cosmos renversé, tâché d'étoiles décidément singulières.

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RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 28/10/2016
review of the album
SIXTEENTH

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Plus récemment, Thierry ZABOITZEFF a réalisé 16 (Sixteenth). Pourquoi 16 ? Tout bonnement parce qu’il s’agit de son seizième album. « Déjà ? » ne manqueront pas de s’interroger les retardataires.

Faisons les comptes : la première escapade solitaire de Thierry remonte en effet du temps d’ART ZOYD, c’était en 1984, avec Promethée. Il y en a eu une deuxième en 1992 (Dr. Zab & his Robotic Strings Orchestra) puis une troisième en 1995, Épreuves d’acier, finalement intégrée au Häxan d’ART ZOYD, mais c’est évidemment depuis qu’il a quitté ce dernier que ZABOITZEFF a multiplié les productions, toutes aussi variées et originales les unes que les autres. On ne va pas toutes les recenser ici, mais si l’on inclut la compilation Back Up et son rare disque en duo avec Harald FRIEDL (Rauch), sa discographie s’élève bel et bien à seize disques avec celui-ci.

Allez savoir si Dr. ZAB a voulu faire de cet album une commémoration, un repère dans le temps, une étape marquante, mais 16 s’avère être un peu de tout ça à la fois, tant son auteur a mis les petits plats dans les grands. ZABOITZEFF a mitonné un opus opulent à base d’instruments classiques, rock, électro-acoustique, programmations, samples et voix, selon des recettes déclinées à toutes ses sauces de prédilection, du classique-contemporain solennel à l’électro-technoïde baroque en passant par le rock martial et volontiers zeuhlien, le dark-ambient et la musique de chambre.

Dans 16, contemplations béates et cauchemars ambulants, instants de sérénité et séquences de guérilla, images d’un Eden disparu et visions d’un apocalypse imminent, chimères et gargouilles, voix d’anges et voix de goules marchent en rang serré, les uns devant ou derrière les autres, ou côte à côte, ou se fondent et se confondent au gré des transitions ou des ruptures. Outre la propre voix de ZABOITZEFF, naturelle ou viscérale, 16 fait intervenir d’autres voix, réelles ou virtuelles. Plusieurs titres bénéficient ainsi de l’organe vocal séraphique de la soprano Isabelle FARMINI ; une rythmique hoquettante est tracée par deux « beatboxers » sur le primesautier Touch, la voix du performeur Tomaz SIMATOVIC compte les millions sur le débridé Schluss mit Kunst, et ce sont des fragments de discours de Martin LUTHER KING qui ponctuent la cavale paniquée de Free at Last.

A ces thèmes survoltés s’opposent d’autres qui distillent des lenteurs mystérieuses, tel le classisant et sentencieux Kordz et les anges gardiens, que l’on croirait écrit pour DEAD CAN DANCE, ou encore le suave et plaintif Deil Zom an Delay, joué lors du spectacle live Cross the Bridge de Thierry il y a deux ou trois ans. Les connaisseurs de longue date retrouveront dans 16 des compositions déjà enregistrées ailleurs. ZABOITZEFF nous gratifie en effet d’une nouvelle version électroïsante et très second degré de son Dr. Zab & his Robotic Strings Orchestra (dont la mélodie prenante est inspirée de la VIIIe Symphonie de CHOSTAKOVITCH), rebaptisée Dr. Zab am Wolfgang See.

Et ô surprise, Thierry revisite également son classique Mariée à la nuit, qu’il interprète avec le personnel du collectif d’Erik BARON, d-zAkord. (C’est la seule fois dans l’album où il est accompagné d’un groupe.) Cette version toute en cordes n’a rien à envier à celle d’ART ZOYD, et se permet même de ressembler à un inédit d’un ProJeKCt frippien. On aurait du reste souhaité que cette collaboration du ZAB’ avec d-zAkord se poursuivre au-delà de cette seule pièce…

N’étant pas directement lié à une création chorégraphique ou filmique, 16 est un album-somme qui fait montre d’une inspiration stylistique plurielle que les séides puristes jugeront outrecuidante, tant elle est arborée comme un étendard (non sanglant). L’originalité, la variété des climats et des structures de composition révélées dans les douze compositions de cet album illustrent l’audace créative de Thierry ZABOITZEFF.

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TRAVERSES (F) - RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 01/2014 and 28/10/2016
Review of the album 
SEQUENCES

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Ça commençait à faire un bail que le compositeur et multi-instrumentiste Thierry ZABOITZEFF n'avait pas ajouté de nouveaux deniers dans son escarcelle discographique, déjà bien plantureuse. Ses trois dernières réalisations le montrent chacune une facette différente de son champ d'action artistique.
On connaissait Thierry ZABOITZEFF comme illustrateur sonore de ballets et chorégraphies, on ne l'avait pas encore entendu comme compositeur musical de réalisations TV ou cinématographiques. C'est chose faite avec Sequences, qui n'est autre que la version album de la B.O. d'un documentaire de Nathalie BORGERS, Winds of Sand, Women of Rock (Vents de sable, femmes de roc), consacré aux femmes de l'ethnie nomade des Toubou.
Contexte oblige, la musique concoctée par ZABOITZEFF se pare évidemment de couleurs ethniques. De nombreuses pièces parmi les 18 « séquences » du disque sont nourries de samples d'instruments ethniques (percussions, flûtes, luths, vièles) et de chants traditionnels qui voisinent avec les plus coutumiers violoncelle, basse, claviers et le « robotic strings orchestra » du ZAB.
Ce n'est certes pas la première fois que des emprunts aux musiques traditionnelles et world sont réalisés par Thierry (souvenez-vous de l'album India). Mais leur intégration à la bande son d'une production documentaire a apparemment obligé le compositeur à ne faire qu'un usage parcimonieux de sa grammaire originale. On pourrait très bien écouter cette bande originale la première fois sans se douter qu' « il y a de l'ex-ART ZOYD dans tout ça ».
Mais une écoute plus attentive finit par repérer certains traits caractéristiques déjà présents dans d'autres réalisations solistes de ZABOITZEFF, voire dans les derniers albums d'ART ZOYD auxquels il a participé, mais sous une forme plus diluante. Il n'est pas certain cependant que Sequences se distingue dans la masse de productions world fusion à base de samples que des artistes comme Thierry DAVID, LIMBORG ou Steve SHEHAN ont déjà amplement concouru à développer dans les années 1990. Toutefois, cet album affiche une volonté d'accessibilité qui n'est pas non plus déshonorante... juste un peu plus passe-partout.
N° 34 - 01 2014)

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TRAVERSES (F) - RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 03/2008 and 31/05/2021
Review of the album
IVA LIRMA

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Voici une nouvelle preuve – s'il fallait encore en avancer – de la prolixité créatrice dont fait preuve « l'ex-ART ZOYD » depuis son départ dudit groupe.
C'est le label espagnol Margen Records, déjà auteur de la réédition CD de son premier LP, Prométhée, qui publie ce recueil pour le moins composite.
Iva Lirma compile en effet plusieurs musiques composées par Thierry ZABOITZEFF
pour des spectacles de la chorégraphe Editta BRAUN pendant la période 2002-2007
et qui n'étaient pas encore parues en CD.
S'agissant d'une compilation, l'homogénéité musicale n'est évidemment pas de mise,
mais je soupçonne l'auteur de ces musiques d'avoir sciemment orienté sa sélection en vue d'accroître cet aspect éclectique, comme il l'avait déjà fait avec d'autres précédents albums, comme Heartbeat, India ou The Fantomatick Bands.
Expérimentales ou plus accrocheuses, les musiques réunies dans Iva Lirma (nom du studio d'enregistrement du ZAB ') forment un bouquet très contrasté. Elles peuvent prendre la forme d'atmosphères troublantes et heurtées (oXalis 1), de thèmes néo-classiques entêtants aux claviers, violons et violoncelles (Crash), ou de pièces cultivant l'exotisme déviant (la pseudo-chinoiserie Gertrude, le mirage orientalisant de Coppercity)
ou encore d'un capharnäum excentrique mêlant rythmes électro, notes jazzy, riffs rock et... des ronflements (Matches of Time) ! La palme de l'extra-terrestrialité revient assurément à Luvos vol. 2, avec ses espaces hiératiques électroplanants subrepticement animés d'étrangetés sidérales. (Son épilogue, en revanche, lorgne du côté d'un UNIVERS ZERO qui aurait absorbé un euphorisant.) A l'opposé, et comme pour accentuer encore davantage le trouble de l'auditeur, se trouve une pochade à écouter au second degré, revisitant la ritournelle populaire Promenons-nous dans les bois... avec un chant de muezzin à l'horizon.
C'est donc un Thierry ZABOITZEFF totalement affranchi du cadre « artzoydien » qui s'exprime ici, cultivant les coqs-à-l'âne et les croisements musicaux les plus abrupts, voire les plusincongrus, usant de la technologie électroacoustique pour créer des musiques qui se refusent à choisir entre l'abstraction contemporaine et l'accessibilité populaire, et font se cotôyer des scénarii sonores emphatiques, angoissants, oniriques ou ludiques.
N°23 (mars 2008)

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TRAVERSES (F) - RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 03/2008 and 26/10/2016
Review of the album
VOYAGE AU CENTRE DE LA TERRE

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La production discographique de Thierry ZABOITZEFF semblait avoir marqué le pas ces derniers mois... mais semblait seulement. Ce n'est pourtant pas faute d'avoir continué à composer des musiques pour divers spectacles.

Sans doute le dernier coup d'éclat en date du « Dr. ZAB » a-t-il été sa contribution musicale au spectacle réalisé en 2005 au Stade de France autour de l'œuvre de Jules VERNE Voyage au centre de la Terre, à l'occasion du centenaire de la mort de l'écrivain visionnaire. L'ample couverture médiatique dont a bénéficié le spectacle a permis de rassembler quelque 130 000 spectateurs. Cela dit, de par ses choix esthétiques, la création ne s'adressait pas nécessairement à tout le monde et sa mise en scène, qui a transformé l'arène sportive en cratère aussi vertigineux que statique, a fait couler beaucoup d'encre. Quoi qu'il en soit, l'événement a donné l'opportunité à Thierry ZABOITZEFF de faire entendre sa musique (jouée en direct lors des représentations) à un très large public qui, dans sa grande majorité, ne devait pas la connaître, et n'avait sûrement jamais rien entendu de tel. Les plus avertis y ont trouvé des accointances avec l'univers de MAGMA ; comme c'est drôle...

Le Dr. ZAB a-t-il à cette occasion mis de l'eau bénite dans son chaudron maléfique ? Bien sûr que non. ZABOITZEFF continue à faire ce qu'il fait de mieux, un mélange de musique électro- acoustique pimentée de rock aux accents classico-symphoniques, avec cette « patte » reconnaissable et les usuels traits distinctifs qui la caractérisent. Voix, claviers, samples, cordes, percussions et quelques vents constituent l'ossature timbrale de cette musique « anamorphique » qui, même privée de son pendant visuel, joue la carte de la suggestion fantasmatique, ouvrant sur des horizons mutants.

A des séquences hiératiques évoquant des paysages de quiétude peuvent succéder des moments plus perturbés, avec des embardées électro-lyriques et des rythmiques martiales ou haletantes qui renvoient à des cauchemars peuplés de créatures vindicatives et de spectres ricanants et qui, tout aussi subitement, s'évanouissent pour ne laisser subsister que des ambiances intimistes de musique de chambre néo-classique ou des climats plus cérémoniels, voire religieux.

Si, pour la version concert, quelques musiciens secondaient Thierry ZABOITZEFF aux violons, saxophones et percussions, la version CD voit ce dernier assurer tous les instruments. Le Dr. ZAB n'est accompagné que des deux chanteuses, la mezzo soprano Sandrine ROHRMOSER, déjà remarquée dans la Missa Furiosa, et la soprano Gerda RIPPEL. Leurs lignes vocales dynamisent ce voyage intra-terrestre de leurs harmonies singulières ; et quand ces voix féminines éthérées sont confrontées à la voix de goule du ZAB', l'effet est d'autant plus saisissant.

L'odyssée sonore entreprise par ZABOITZEFF & CREW ne manque certes pas de rebondissements et fait voyager de tableaux en tableaux tous aussi fantasques les uns que les autres. Si ce n'est un voyage en centre de la Terre, c'est au moins une expédition aux confins de la sphère mentale et de ses projections oniriques, apaisées ou troublées.

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TRAVERSES (F) - RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 10/01/2002 and 24/10/2016
Review of the album
DR. ZAB VOL. 2 - THE FANTOMATICK BANDS

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Neuf ans après ses premières frasques digitalisées en compagnie de son orchestre à cordes robotiques, le Dr. ZAB revient hanter nos platines avec une nouvelle moisson de thèmes tout aussi variés les uns que les autres. Cette fois-ci, il s'est entouré d'un nouvel orchestre, FANTÔMATICK BANDS, dont la particularité est d'être constitué pour moitié de mortels sans doute échappés de la charrette de l'Ankou, et de spectres fiers de leur condition, parmi lesquels on retrouve le célèbre chanteur Terri ZABINOVITCH, l'immanquable bassiste Valentino ZAB, l'innénarrable batteur Olaf FRÄP DÜR, et le remarquable violoniste kobaïen Ühnn KORDÄSOHNARCK !!... Ah la fine équipe que voilà ! C'est l'orchestre auquel on ne rêvait plus !

Il n'est évidemment pas facile de savoir si les différents timbres vocaux et les instruments divers et variés qui se font entendre ici et là sont authentiques ou ne sont que l'ombre d'eux-mêmes, et ce n'est d'ailleurs pas le but ! Le Dr. ZAB ne recule devant aucune illusion samplée pour parfaire ses opérations de chirurgie sonore esthétique et ce faisant nous livre un bouquet pour le moins éclectique et dense qui pourra paraître décousu, inégal, mais certainement pas figé sur un seul regard. Ce violon chinois qui nous accueille d'entrée de jeu ( Ainsi écrivait Marco Polo ), perturbé par la pratique épistolaire, un rien saccadée, de l'explorateur, est-il réel ou virtuel ? Toujours est-il que sa capacité à planter un décor envoûtant est confondante. Et notre bon Dr. ZAB de nous conter ainsi nombre de visions nocturnes, alimentées d'inquiétudes baroques, de fantaisies obscures, de souvenirs futuristes et de méditations frissonnantes...

Rien n'est jamais totalement noir, ni toujours complètement rose, ou bleu, ou vert, ou autre, dans les histoires du DR. ZAB, les couleurs passent en coup de vent, comme des empreintes spectrales, se métamorphosant inlassablement pour mieux nous transporter d'un coin à l'autre du globe bariolé ou du bunker agité des émotions humaines. De la cahotique Rhumba des boiteux à la souriante Petite danse italienne sans oublier la Fanfare au pas pachydermique, le folklore du monde subit un check-up malicieux, et comme si cela ne suffisait pas, notre brave médecin en rajoute dans l'irrévérence en «rythm-boxant» un Blues grégorien et en prononçant des imprécations hérétiques ( Révolution ) ; et, contre toute attente, «frankensteinise» pas moins de quatre morceaux du répertoire des «Fab'Four» ! Insolites et déconcertantes, les musiques rassemblées ici et ainsi font figures de bande originale de quelque oeuvre cinématographique imaginaire. Un morceau - certainement le plus riche et le plus palpitant - a du reste été baptisé Le Film manquant. A charge pour chacun de trouver les images qui vont avec. Et n'allez surtout pas demander quand les FANTÖMATICK BANDS seront visibles en concert !

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TRAVERSES (F) - RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 21/04/2007
Review of the album
MISSA FURIOSA

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On n’attendait certainement pas de Thierry ZABOITZEFF qu’il écrive un jour une messe, fut-elle d’un nouveau genre ! Pas de crise mystique là-dessous, ni de reconversion sectariste : le multi-instrumentiste et chanteur a simplement cherché à créer une oeuvre qui traduirait au mieux son goût pour les musiques orchestrales, vocales et théâtrales et les impressions laissées de longue date par le faste des grand-messes catholiques et ses représentations iconographiques, sans aucune arrière-pensée prosélyte.

Ainsi s’est mise en place la Missa Furiosa, qui est, de l’aveu même de son auteur, une «messe chantée en latin pour un ensemble techno-pop, trois chanteurs lyriques, des cordes et des manipulateurs d’électronique». Autrement dit, l’oeuvre se présente comme la confrontation d’un rituel antique avec les développements sonores modernes et ses extensions électroniques.

Le ton est donné dès la Préparation, qui baigne dans une onde synthétique sur laquelle se posent des notes de oud, puis un chant oriental, une voix soprane... Et le prédicateur parle. Pas de doute, cette messe ne sera pas très catholi... je veux dire pas très conventionnelle, même si enracinée dans le rite chrétien. L’Introitus entre alors dans le vif du sujet, avec son chant en latin, soutenu par une rythmique techno d’abord sourde puis plus vindicative. Les cordes s’émoustillent, la «goûle zaboitzeffienne» joue les trublions occasionnels en proférant des interjections ésotériques répétitives («Y-e-ah, Y-e-ah...»), la «rave» écclésiastique démarre avec vigueur, en ménageant toutefois l’auditeur par des cassures rythmiques et atmosphériques. Pour le Kyrie, mezzosoprano et baryton unissent leurs élans vocaux dans un étrange environnement sonore que l’on jurerait investi par des extra-terrestres «tim-burtoniens».

Ainsi chaque prière de la messe (Gloria, Lacrimosa, Dies Irae, Agnus Dei...) brasse-t-elle chants latins emphatiques ou intimistes, feux-follets vocaux (mantras chrétiens, ricanements, imprécations éraillées...), bruitages aux résonances ancestrales et sacrales et manifestations sonores plus typiques du monde laïque contemporain. Mais jamais l’artillerie technoïde ne s’impose plus que de raison, et cette Missa alterne moments charnus, frénétiques, et d’autres plus embrumés, confessionnels, constamment animée d’un lyrisme pour le moins baroque où chants, cordes (violon, violoncelle, oud), vents (clarinette), percussions d’ailleurs, nappes synthétiques et émanations électroniques jouent les vases communiquants de la passion et de la transe plutôt que les partisans des querelles de chapelles, qu’elles soient religieuses ou artistiques. La Missa Furiosa professerait-t-elle l’extase oecuménique ? C’est en tout cas un clergé pour le moins convulsif qui se manifeste ici (Saint-Médard doit traîner dans le coin...), et qui trouve tout juste le temps de reprendre son souffle et son sérieux compassionnel le temps d’un Requiem emprunté à MOZART, certes métamorphosé (solo d’harmonica inclus !) mais toujours imposant. La messe s’achève sur un Libera Me martial et habité que même MAGMA pourrait envier.

La grande force de la Missa Furiosa est qu’elle passe outre les cloisons étanches entre les univers artistiques profanes et sacrés. Elle introduit la transe des fêtes modernes dans le rite chrétien, à moins qu’elle n’installe le formalisme religieux dans l’extase électro-technoïde. On en ressort lézardé de frissons autant physiques qu’intérieurs. Cette oeuvre a bien mérité son absolution.

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TRAVERSES (F) - RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 10/2000 and 21/10/2016
Review of the album
MINIATUREN

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Miniaturen est une production de Thierry ZABOITZEFF pour la nouvelle pièce d’Editta BRAUN créée pour l’ouverture du «Salzburger Festspiele» de 1999 : cette fois, le Dr. ZAB ne s’est pas contenté d’activer son orchestre à cordes robotique et machinique. Contre toute attente, il a constitué autour de lui une petite équipe de musiciens faits de chair et d’os authentiques !

Comme une surprise n’arrive jamais seule, Miniaturen a été de plus composé à partir d’anciennes pièces que Thierry avait écrites pour ART ZOYD ! Pas moins de 41 pièces miniatures ont donc été réenregistrées et assemblées de manière à engendrer une «suite zoydienne en 3 mouvements».

Chacun de ceux-ci dure environ 20 minutes et se réfère à une sensation : le beau (Schön), le délicat (Zart) et le froid (Kalt). À vrai dire, ce dernier qualificatif définit bien mal les qualités de ce nouvel opus. On se doute en effet que la présence de musiciens procure un indéniable supplément de chaleur et de dynamisme à ce disque, d’autant que certaines parties ont été enregistrées live.

Si ZABOITZEFF assure toujours un bon nombre d’instruments (guitares, basse, violoncelles, voix, programmations et « soundscapes » ), les clarinettes sont tenues par Christian KAPUN, la batterie et les percussions par Peter ANGERER tandis que la voix soprano de Judith LEHNER apporte un judicieux contrepoids à la terrifiante voix de goule du ZAB. Précisons que les musiciens en question ne sont pas de serviles invités-décorateurs ; leurs contributions sont vraiment notables et quelques espaces solistes leur ont même été alloués.

Quant aux différents mouvements de cette suite, ils ne manquent ni de rebondissements ni de soubresauts puisqu’ils sont constitués chacun de dix à quinze miniatures aux climats très variés, ce qui donne une œuvre à caractère épique, comme ART ZOYD a pu effectivement en faire.

Tensions dramatiques affinées, effluves de romantisme noir, émanations médiévalisantes, marches funèbres, révoltes schizophréniques et contemplations ambiguës s’enchaînent sans crier gare et sans laisser le temps à l’auditeur de se laisser dominer par une nonchalance ennuyée.

Les mouvements se suivent en se renvoyant parfois la balle, certaines miniatures étant répétées. Le territoire est également balisé par des bruitages récurrents, tels des cloches d’église, des aboiements, des portes blindées qui claquent, des déclics d’appareils photo et des pâmoisons érotiques. Et puis, il y a ces thèmes qu’on a l’impression d’avoir déjà entendus auparavant… Chez le ZAB ? Chez ART ZOYD ?

En tout cas, la réussite de Miniaturen ne tient pas uniquement au fait d’avoir retrouvé la « lettre » artzoydienne, mais aussi un esprit que même certains ne retrouvaient plus chez ART ZOYD. Ça en dit long sur les perspectives à venir…

Site: www.zaboitzeff.org

Stéphane Fougère

(Chronique originale publiée dans
TRAVERSES n°7 – octobre 2000)

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TRAVERSES (F) - RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 03/2001 and 21/10/2016
Review of the album
NEBENSONNEN

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Après quatre albums solo en à peine trois ans, certains ont pu craindre que les capacités créatrices de l'ancienne «tête» d'ART ZOYD ne s'amenuisent et ont pensé avoir fait le tour de son univers soliste. Et là, surprise, Thierry ZABOITZEFF révèle un autre aspect de son paysage instrumental qui tranche radicalement avec son précédent opus, Miniaturen , paru quelques mois auparavant.
Écrit pour le nouveau spectacle de la chorégraphe Editta BRAUN, Nebensonnen («Parhélies»), qui évoque la mémoire des mères, ce nouvel album de ZABOITZEFF aurait pu être présenté comme un recueil de thèmes pour piano solo si certaines pièces n'étaient réhaussées de cordes (violoncelle, violons) ou/et de nappes de claviers, planantes ou orchestrales. Oubliés les voix de goule, les guitares, les bruitages et les rythmes machiniques ! Exorcisées, les visions de vampires, de sorcières et de damnés. Apaisés, les cataclysmes intérieurs qui provoquaient des sueurs froides.
Contre toute attente, Thierry ZABOITZEFF nous invite à errer dans ces territoires imbibés de brumes neigeuses où la flore est pétrifiée et l'horizon, un mirage de glace. Dans ce cadre inspirant la déréliction et invitant à l'introspection, la martialité «zoydienne» n'a cependant pas tout à fait disparu (Räuber und Gendarrm, Härte) et c'est tout naturellement qu'une version remixée de Divertissement , pièce composée pour l'album Génération sans futur , s'intègre à cette Oeuvre traversée tout à la fois de solennité émouvante, de fantaisie purgative et de contemplations meurtries (écoutez Im Berg , entre autres). Un disque pour l'hiver...


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TRAVERSES (F) - RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 10/2000 and 21/10/2016
Review of the album
ALICE

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Cinquième opus solo de Thierry Zaboitzeff, Alice est aussi la troisième réalisation de son époque "after-artzoydienne" , caractérisée par une collaboration étroite avec la chorégraphe autrichienne Editta Braun. Au même titre que Heartbeat et India, Alice est une œuvre de commande, mais qui a cette fois servi pour une production française de Stéphane vérité, le spectacle Alice, c’est merveilleux non ?

Merveilleux ? Je ne saurais le dire puisque je n’ai pas vu le spectacle et ce n’est pas son pendant musical qui est de nature à me guider. Sans support visuel, la musique d’Alice capte difficilement l’attention de l’auditeur, ce qui n’était pas forcément le cas des deux précédentes musiques de spectacle de Zaboitzeff. C’est comme si ce dernier avait trop dilué le vin et le sel de ses idées tant l’ensemble apparaît trop sage, à la limite exsangue.

La chanson et la récitation de textes y sont très présents (l’album a pour sous-titre Les Chants d’Alice et du vieux monde) alors que la musique est plutôt statique, froide, traînant parfois en longueur. Sans doute le sujet du spectacle n’a-t-il pas permis à Zaboitzeff de faire valoir et de renouveler les diverses facettes de son langage sonore ou alors de façon trop unilatérale. Toujours est-il que, sur le plan créatif, Alice est en deçà de India et de Heartbeat.


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TRAVERSES (F) - RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 07/1999 and 19/10/2016
Review of the album
INDIA
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On avait déjà constaté, sur son album précédent (Heartbeat, chroniqué dans Traverses n° 2), quelques penchants pour le patrimoine folklorique européen. Seulement voilà : à force de virer " toujours plus à l'Est ", Thierry ZABOITZEFF a débarqué sur la péninsule indienne ! Crise mystique ou quête de racines indo-européennes ? Toujours est-il que les compositions de ce nouveau CD servent de support à un spectacle chorégraphique de l'artiste autrichienne Editta BRAUN. Il va falloir vous y habituer : ZABOITZEFF et elle forment désormais une seule âme ! Thierry a tout écrit, assure tous les instruments et fait même entendre son brin de voix. Je ne sais si le spectacle est fondé sur une histoire linéaire, mais rien ne prouve que Thierry ZABOITZEFF en a de toute façon respecté la progression pour son album. Toutefois, celui-ci possède son propre fil conducteur en dépit de son aspect désordonné et foisonnant.

Pour les besoins du sujet, une quantité de samples - autorisés ! - de chants et d'instruments indiens (flûte, bansuri, sitar, tablas, harmonium, tampura...) ont été pratiqués. Mais pour mieux brouiller les pistes, Thierry ZABOITZEFF a aussi emprunté à d'autres contrées asiatiques : vièle er-hu chinoise, cymbales tibétaines, cloches, gongs, etc., surgissent ainsi par instants. (Il me semble même reconnaître un sample de la voix de la chanteuse tibétaine Yungchen LHAMO !) L'Inde que ZABOITZEFF nous fait visiter est loin d'être uniforme et se dessine plutôt au travers de virulents contrastes : méditative dans Shakti & Aphrodite, mystique dans The Bodies of the Goddesses, bigarrée et surpeuplée dans Claustrophobia in Madras, caniculaire dans Heat & Suffocation ; c'est aussi l'Inde lointaine et hostile qui engendre la déréliction du pèlerin égaré (Loneliness, Nostalgia in Bengalore) et bientôt sa colère (Rage & Domination), mais c'est également l'Inde des mutations à l'orée du nouveau millénaire, incarnée par le délirant Holi Trance Final Cut, projection de Goa, qui fait danser techno le sitar, les chants de dévotion et même les vaches sacrées !

Néanmoins les attaches aryennes n'ont pas été complètement coupées puisque quelques touches de folklore européen refont surface par endroits. Austrian Jungle Raga combine ainsi sitar, chant indien féminin, rythme machinique, tablas et chœur d'hommes tyrolien ! Enfin, l'album s'achève sur une berceuse au nom qui ne trompe pas : Schlaf Kindlein Shlaf. Cette fois-ci, il n'y a plus de doutes : Thierry ZABOITZEFF s'est littéralement affranchi des balises structurelles et stylistiques artzoydiennes, au risque de froisser les convaincus autoproclamés de la cause des musiques nouvelles européennes. Mais même avec un titre comme India, cet album ne fait pas mentir quant à sa provenance. Les frontières ne sont plus ce qu'elles étaient, c'est tout !

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TRAVERSES (F) - RYTHMES CROISES (F)
by Stéphane Fougère, 07/1998 and 19/10/2016
Review of the album
HEARTBEAT

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Depuis un an maintenant, Thierry ZABOITZEFF a définitivement quitté ART ZOYD et s’est lancé dans de nouvelles aventures artistiques et musicales en compagnie de la chorégraphe autrichienne Editta BRAUN. Heartbeat est leur premier spectacle en commun et se présente comme un " Concerto for Dance et Music Op. 1 ", en toute humilité...
Ne cherchons pas à éviter les truismes : la musique ressemble à celle d’ART ZOYD. Et on ne voit guère comment il pourrait en être autrement, sauf à penser que Thierry ait abjuré son glorieux passé. Mais à quoi bon, dites-moi ? Cela dit, ceux qui se souviennent de ses deux précédentes productions solistes (Promethée et Dr. Zab & his Robotic Strings Orchestra) risquent de voir s’écarquiller leurs oreilles (ça, c’est de la gymnastique !) à l’écoute de ce concerto, car plusieurs de ses éléments se démarquent de ceux qui constituaient l’univers artzoydien. Aussi, si l’on retrouve dans Heartbeat des climats familiers du groupe légendaire – et même quelques samples déjà utilisés dans Marathonnerre (cf. Introduction et Clear Light) –, d’autres ingrédients attestent de la volonté de ZABOITZEFF de s’émanciper des ambiances glauques un peu trop faciles.
Si la musique classique contemporaine est toujours en ligne de mire, des influences ethniques se manifestent avec plus d’insistance, notamment dans Russia, imprégné de folklore local, et dans certains phrasés rythmiques à base de percussions. Et si PROKOFIEV est salué au passage (Kijé), une visite est également rendue dans le répertoire de Pete TOWNSEND (See me, Feel me, Touch me, Hear me). Précisons en outre que Thierry ZABOITZEFF assure tous les instruments : claviers bien sûr, mais surtout la guitare, un instrument devenu introuvable chez ART ZOYD et qui, dans Heartbeat, est en bonne partie responsable de la diversification de la palette sonore.
Le chant fait également un retour en force : Thierry use toujours de sa voix de goule qui aurait avalé une patate chaude de travers, mais offre à maintes reprises l’occasion de découvrir son organe vocal " au naturel ". Hormis d’autres voix samplées, celle d’Editta BRAUN se fait entendre sur trois titres, dont un en duo avec Thierry, Ever More. Il s’agit d’une chanson écrite par Valentine PETIT (fille de Roland PETIT), avec qui ZABOITZEFF a déjà travaillé me semble-t-il, et qui vante la passion amoureuse cannibale et impie... En somme, c’est un tube en puissance ! Quant au morceau qui donne son titre à l’album et qui y figure en deux versions, il se porte sans doute le plus garant de ce renouvellement puisque l’on y entend des chants féminins rappelant DEAD CAN DANCE et les VOIX BULGARES, tandis que Thierry chante dans un dialecte kobaïen sur fond de rythme dance.
Indéniablement, une respiration nouvelle a encouragé Thierry ZABOITZEFF à livrer des parties de lui-même qui n’avaient pas eu le loisir de s’exhiber jusqu’ici. Si d’aventure des auditeurs non acquis à la cause artzoydienne se surprenaient à apprécier cet album, qu’ils ne s’inquiètent pas : c’est bon signe !



CHROMATIQUE.NET
by Jean Philippe Haas 23/06/2014
Review of the album
SIXTEENTH

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Thierry Zaboïtzeff fait partie de ces laborantins qui ne se contentent pas de ce qui se fait ou de ce qui existe, et veulent créer un univers musical distinctif. Pendant un quart de siècle, Gérard Hourbette et lui ont tenté dans Art Zoyd de repousser les frontières de leur art en puisant dans le jazz, le rock progressif, les musiques électroniques et contemporaines pour créer des œuvres innovantes, multimédia, sans limites. Volant de ses propres ailes depuis 1997, Zaboïtzeff offre avec Sixteenth sa déjà seizième œuvre en solitaire.

Il n’est guère possible d’apposer un genre défini à la douzaine de titres de l’album, tant ils sont animés chacun d’une vie et d’une pulsation propres. Instrumentaux ou chantés par la soprano Isabelle Farmini, ils naviguent à l’occasion au voisinage de Magma, voire de Klaus Schultze mais c’est à l’univers de leur auteur qu’ils appartiennent le plus souvent. Jamais tout à fait électronique, jamais vraiment acoustique, la musique du multi-instrumentiste penche pourtant plus volontiers vers l’utilisation des machines, et plus particulièrement sur la seconde moitié du disque. De compositions linéaires ou plutôt directes (« Slippery Nights », « Makes Me Sleep », « Deil zom an delay ») en plages plus complexes, ou dédiées davantage aux atmosphères (« Kordz et les anges gardiens », « Mariée à la nuit », reprise electro-symphonique d’un titre d’Art Zoyd ou encore « Free At Last », qui met en scène Martin Luther King et son fameux discours), on trouve largement son bonheur, qu’on ait des affinités avec la musique électronique ou le RIO.

Quoi qu’il en soit, Zaboïtzeff évite toujours l’écueil des sonorités discutables et ne remplace pour ainsi dire jamais un instrument par son imitation synthétique, hormis dans les moments orchestraux. Cela fait de Sixteenth une œuvre moderne qui s’inscrit dans la durée. Plus accessible que son Planet Luvos qui ne peut se passer du support visuel et théâtral pour lequel il a été créé, ce disque n’en est pas moins ambitieux, et démontre que son auteur ne se repose pas sur ses nombreux lauriers.

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CHROMATIQUE.NET
by Jean Philippe Haas, 19/11/2014
DVD and album review

THE CABINET OF DR. CALIGARI
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Dans la grande tradition d’Art Zoyd dont il fut membre, Thierry Zaboïtzeff s’attaque à une nouvelle bande originale, celle du chef d’œuvre muet de l’Allemand Robert Wiene, Das Cabinet des Dr. Caligari, sorti en 1919. Créée en 2010 à Berlin, la musique sort aujourd’hui sous forme d’un DVD contenant notamment – et c’est appréciable – le film qu’elle illustre. Celui-ci baigne dans un climat gothique où le mystère et le fantastique alimentent une mise en scène totalement expressionniste. Cette sortie est donc une occasion toute trouvée de (re)voir les décors extraordinaires et l‘ambiance surréaliste de cet incontournable classique du cinéma d’entre-deux guerres, agrémenté d’une musique électro-acoustique qui colle au plus près des images et des atmosphères. Thierry Zaboïtzeff reste ici fidèle à l’hybridation instrumentale dont il a le secret. L’électronique et l’électrique cohabitent avec l’acoustique, se mêlent en une symbiose entre le vivant et la machine. Notre homme-orchestre accompli suit minutieusement la trame narrative et retranscrit au mieux les délires visuels de Wiene et les ambiances anxiogènes qui enveloppent tout le film, jusqu’au retournement final qui dévoile la vraie nature des protagonistes. Cette histoire de meurtres, de somnambule prescient où le surnaturel est omniprésent, trouve en séquences rythmées quasi-militaires et plages ambient oppressantes, unies par des thèmes récurrents, sa bande originale idéale, ultime, telle qu’elle n’aurait pu être écrite à l’époque.

Outre le film et son illustration sonore, le DVD contient la performance live d’un ciné-concert enregistré au théâtre Toursky à Marseille le 15 janvier 2013, qui voit le musicien interpréter sa création en direct pendant la projection. Une belle façon de constater que cette musique n’est pas une chose de laboratoire destinée à demeurer sur un support virtuel, mais qu’elle a pour vocation de venir toucher directement le public dans une interaction multimédia. Qu’on soit séduit par l’approche innovante du musicien ou qu’on soit un cinéphile admiratif de la virtuosité de Wiene – ou les deux – ce DVD est un objet indispensable pour qui considère que les Arts ne doivent pas rester cloisonnés et que les œuvres peuvent prendre une nouvelle dimension grâce aux passerelles jetées entre elles par des artistes comme Thierry Zaboïtzeff.

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CHROMATIQUE.NET
by Jean Philippe Haas, 28/07/2016
Review of the album
MULTIPLE DISTORTIONS

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Vu d’ici, Thierry Zaboïtzeff ne s’arrête jamais de composer ou de jouer. Depuis 2014 et The Cabinet of Dr. Caligari, on l’a retrouvé à la réalisation de musique pour des spectacles de la compagnie de danse d’Editta Braun, ainsi qu’avec un conséquent single intitulé Aria Primitiva. On l’a vu aussi sur scène en ciné-concert, ou avec ses anciens acolytes d’Art Zoyd pour le projet 44 ans ½, célébration anniversaire qui eut lieu le 19 septembre 2015 à Carmaux au festival RIO. Au milieu de ces activités, l’artiste a tout de même pris le temps de mettre un peu d’ordre dans ses archives et sortir ce Multiple Distortions.

La plupart des quinze titres ici présentés appartiennent au domaine de la musique électronique, dans le sens large du terme, mais notre homme parvient toujours à garder un équilibre entre l’utilisation de « vrais » instruments et le recours au sampling et à la programmation. Créations originales, versions alternatives d’anciens titres, le multi-intrumentiste balaie assez largement son champ de composition. Comme il l’a démontré à maintes reprises sur ses illustrations sonores de classiques du cinéma muet, seul ou avec ses ex-comparses, il sait créer des ambiances uniques, pigmentées de petits motifs entêtants (« Confusion », « Le lac des signes v.3 », dont la première version figure sur Marathonnerre II d’Art Zoyd). Souvent rythmées, quasi dansantes parfois (« Vorschrift »), certaines plages ont aussi une dimension cinématographique (« Sign 2 », « Confusion ») ou du moins des aspects ambient assez prononcés, pendant que d’autres suivent une ligne mélodique plus définie. Zaboïtzeff crée des boucles répétitives, changeantes ou minimalistes, y mêlant ses instruments de prédilection comme la basse (« Lose-extended version for electric bass guitars quintet ») ou la guitare (la série des « Overdrive »).

Il y a à boire et à manger, comme on dit, dans ces archives qui proposent une grande variété d’atmosphères et d’utilisations de l’électronique. Multiple Distortions est un bon moyen d’entrer dans la musique actuelle de Thierry Zaboïtzeff, pour ne plus en sortir ensuite.

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CHROMATIQUE.NET
by Jean Philippe Haas, 09/01/2007
Review of the album
PROMETHEE

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Composé, enregistré et mixé en 1984 par Thierry Zaboïtzeff lui-même, Prométhée est son premier album solo alors qu’il est en même temps le bassiste et co-fondateur de la formation Art Zoyd.Prométhée est la musique de la pièce « Aeschilus Prometheus« » montée par « Le Collectif du Hainaut ». Au cœur et probablement à la tête du mouvement « musique nouvelle », Zaboïtzeff se plonge dans la création d’une œuvre personnelle, angoissante et terriblement étrange.

Développée en deux parties et divisée en quatorze plages, Prométhée est une œuvre relativement courte. Trente-huit minutes d’une musique à la croisée du rock et de la musique électronique. Zaboïtzeff s’adonne à tous les instruments entendus, mis à part les saxophones et les voix féminines.
Extrêmement expressive et sombre, la musique de Prométhée est avant tout une musique d’accompagnement pour un spectacle. Elle se veut donc d’ambiance et relativement simple dans ses structures. Les superpositions de rythmes et de couleurs harmoniques suffisent à maintenir un climat d’angoisse, tant les répétitions de cycles créent un terrain propice à ce genre de développements. Les sons de synthétiseurs, même si ils paraissent datés à ce jour, prévalent sur l’ensemble des compositions. L’électronique, alliée principalement à la basse et aux synthés, est le fondement de ce disque.
Prométhée contient les bases de certains morceaux contenus dans les albums d’Art Zoyd Le mariage entre du ciel et de l’enfer (1985) et Marathonerre (1992). On y retrouve aussi les sonorités propres aux groupes de RIO Univers Zero et Present, même si les éléments complexes ne sont pas de mise ici.

N’ayant jamais été publié à ce jour en disque compact, une version remasterisée plus de vingt ans après sa sortie en vinyle apparaît comme une très bonne initiative. La redécouverte, ou tout simplement la découverte de cet album pour certains ne peut être qu’une expérience déroutante et unique.



LA VOIX DU NORD (F)
19/04/2018
Thierry Zaboitzeff, the ex-Art Zoyd, in concert in Soignies


En tous les cas, ils sont rares à pouvoir se prévaloir d’être considéré par le New York Times comme l’un des groupes phares du siècle. Pas mal indifférent à cette reconnaissance tardive, que devient Thierry Zaboitzeff, l’autre cheville ouvrière, avec Gérard Hourbette, d’Art Zoyd ? Il travaille… beaucoup. Après avoir participé au concert anniversaire de44 ans et demi, passé par le Phénix, il est revenu à son propre parcours, et à son tout nouveau spectacle, Sleep no more, avec sa formation Aria Primitiva. L’autre jour, à la maison Folie de Lomme, il en présentait une version de travail, élaborée sur la métropole, peaufinée ensuite à Strasbourg. Pour une musique restée aussi inclassable qu’elle l’a toujours été. Post-rock, symphonique, tribale ? Qu’importe puisqu’on y a retrouvé la voix de Zaboitzeff, remontée d’on ne sait où autour des claviers de Nadia Ratsimandresy et Cécile Thévenot, toutes deux vues avec Art Zoyd aussi. Ils seront samedi 21 au festival de Soignies (B), à 16 h. Pour l’instant la seule date dans la région, même si le spectacle a déjà intégré Salzbourg et Vienne dans son calendrier. Ne les ratez pas.

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LA VOIX DU NORD (F)
Concert review
MISSA FURIOSA
Théâtre du Manège de Maubeuge (F)
by OI. D. 23/10/2002


Thierry Zaboïtzeff au Manège après cinq ans d'absence : un retour largement acclamé par le public maubeugeois.
Zaboïtzeff, aux antipodes d'Art Zoyd.
Cinq ans. Cinq ans que le public sambrien n'avait pas eu la chance de voir Thierry Zaboïtzeff, l’un des co-fondateurs d'Art Zoyd, sur une scène de Maubeuge.
Installé depuis 1997 en Autriche, où il poursuit une carrière solo, le Maubeugeois était de retour mardi soir au Manège, pour présenter sa dernière création, Missa Furiosa. Rien de comparable, ici, avec la démarche poursuivie aujourd'hui par son ancien compère Gérard Hourbette, d'ailleurs présent dans le public aux côtés d'un ancien batteur d'Art Zoyd, Daniel Denis
(Univers Zéro). La musique de Zaboïtzeff, elle, part dans tous les sens : au son, religieux, d'un orgue d'église, soutenu par des chœurs largement inspirés par Magma, succèdent soudain des riffs funky, jazzy et rock. voire même techno.
Le public est surpris. Agréablement. En témoigne la standing ovation réservée à Zaboïtzeff et à ses cinq musiciens (quatre
Autrichiens et un violoniste-vocaliste allemand) sitôt jouée la dernière note de l'œuvre.
Aujourd'hui, musicalement parlant, Zaboïtzeff a semble-t-il définitivement tourné la page Art Zoyd. Question : collaborera-il de nouveau avec Gérard Hourbette ? Peu probable. Ensemble, les deux hommes auraient pourtant encore pas mal de choses à (se) dire...

OI. D.

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LA VOIX DU NORD (F)
He travels to the centre of the music
by Laurent  Decotte 01/2006


Thierry Zaboitzeff, cofondateur d'Art Zoyd, a grandi à Maubeuge et vit en Autriche. Il a composé la musique du spectacle anniversaire de la mort de Jules Verne, au Stade de France.

TROIS représentations, 100 000 personnes au Stade de France. C'était le spectacle événement de la fin d'année
2005 dans l'Hexagone : l'adaptation sur scène du chef-d'œuvre Voyage au centre de Ja terre, imaginée à l'occasion du centième anniversaire de la mort de son illustre auteur, Jules Verne. Toute la partition musicale a été composée par un Maubeugeois de 52. ans : Thierry Zaboïtzeff.

Né à Sous-le-Bois, il a grandi allée Verte. Première sensibilisation à la musique au collège de l’Épinette. Au départ, il écoute ce qu'il en-
tend. Puis il s'est décidé à pencher l'oreille un peu plus. Son univers n'était pas Salut les Copains mais Pink Floyd pour commencer,
puis Jimmy Hendrickx, Captain Beefheart, Franck Zappa. Plus tard, il découvrira le jazz, puis la musique
classique. Beaucoup de musique classique : les contemporains mais aussi Bach et Mozart. Clin d'œil d'Apollon, aussi Dieu de la musique. Thierry Zäboïtzeff vit depuis 1996 dans la ville de naissance du prodigieux Amadeus : à Salzbourg, au pied des montagnes.

Art Zoyd, c’est fini.
C'est à cette date qu'il a quitté l'aventure Art Zoyd, odyssée musicale qu'il a lancée en 1971 avec Gérard Hourbette. D'ailleurs, à ce
sujet, il ne fait pas dans la politesse mal placée : « Au
début, ça n'a franchement pas été simple. Avec la musique que l'on faisait, on passait pour des extraterrestres. Heureusement, on a été reconnu à l'extérieur.
Ce qui a fait dire à Maubeuge qu'il faudrait peut-être faire quelque
chose pour nous. » Il ne renie pas cette aventure. Mais avait envie de s’en détacher. « On était devenu un grand parti, avec une ligne.
Et moi je voulais faire le pas de travers. » Il ne tient d'ailleurs pas à ce qu'on lui dise qu'il est l’ancien d'Art Zoyd. « C’est normal, je l'ai
fait. Mais je veux me décoller cette étiquette musique contemporaine. » Autant dire qu'il est peu probable qu'il réintégre le groupe :
« On ne sait ce que la vie nous réserve, mais je ne pense pas. » Et de poursuivre, au sujet de Maubeuge : « Une vie d'artistes est faite
d'embûches et d'avancées. Redescendre à Maubeuge serait revenir à mes débuts, le lieu de mes premières galères. »

Depuis qu'il a quitté Art Zoyd, le néo-Autrichien a multiplié les expériences. Des compositions solos, dont Missa furiosa, une messe chantée en latin qu'il
a joué à Maubeuge en 2002. Il a proposé un spectacle à l'occasion du classement de Salzbourg au patrimoine mondial de l'Unesco et a
créé des musiques pour la danse, le théâtre ou le cinéma. En l'occurrence « un téléfilm pour la télé autrichienne, "Africa Representa', que nous négocions
aussi pour Arte. C'est une musique à base de rap. Et nous sommes allés enregistrer des voix en Tanzanie.
Une superbe expérience. »

La musique des JO ?
Et pourtant, «rien ne laissait présager que je devienne compositeur. » Il n'a pas fait le conservatoire, ses parents ne sont même
pas musiciens. Seule explication, une première guitare qu'il triture, et très vite une passion qui l’habite.
« Je me suis mis à la basse, puis au violoncelle sur un coup de tête. J'avais envie d'en mettre dans un de mes spectacles alors j'en ai acheté un et j'ai appris les bases. » Si bien qu'il a pour projet de monter une pièce pour violoncelle. Se faire rencontrer le rock, le classique ou la musique contemporaine est son credo. Il aimerait composer une œuvre pour guitare. Aurait tellement aimé écrire pour Miles Davis. Et finalement a séduit le grand public : avoir été
choisi pour le stade de France le place à un autre niveau. Devoir séduire le plus grand nombre, tout en restant exigeant, l'enchante. Il a été courtisé par tous les médias, ce qui ne l'impressionne pas. Il est entré dans le cercle de ceux qui pourraient par exemple composer la prochaine musique
des Jeux Olympiques. « On en parle, mais il y a de la concurrence, beaucoup de concurrence. »…

Thierry Zaboitzeff est compositeur multi-instrumentiste. Sa récente consécration au stade de France, pourrait lui ouvrir des portes encore plus grandes.

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LA VOIX DU NORD (F)
About the show and the album release
DR ZAB. & HIS ROBOTIC STRINGS ORCHESTRA
Par Pierre Henry 04/1992


La nouvelle potion musique du docteur Zab.

Thierry Zaboitzeff a beau se cacher derrière son nom, on le retrouve toujours. Zaboitzeff, un patronyme devenu la terreur du clavier de machine à écrire. Entre nous, il ne faut quand même pas perdre de
vue que l’homme est étymologiquement le produit d'un « écraseur de phoques ». D'ailleurs, son grand père fut jadis bûcheron de l'autre côté du
rideau de fer.
A Moscou, lors du final de « Nosferatu », je le revois en train de faire littéralement craquer un public éperdu de modernité, tirant de ses fournaises vocales personnelles un « No more » qui n'a pas fini de résonner. Basta cependant des origines quand on est plutôt Lenon que Lenine. Etrange et sauvage, quand même une telle voix de lion pour un violoncelliste.
Il n'empêche, avec ses allures de routard, ses blousons de cuir éternels, et son mutisme d'’ex-adolescent reconverti en adulte Kerouaké, Thierry Zaboitzeff est l'atypique du succès. Mais de modestie en modestie, on finit par mériter le chapeau. (1)
On a coutume de dire que Thierry est le plus physique du groupe. Sur l'estrade, il ne tient jamais en place et sa musique passe en lui comme s'il s'était coincé les doigts dans une prise. Or, voilà-ti-pas qu'il vient de se faire passer pour le docteur Zab. Je dis bien, docteur Zab. C'est écrit sur la pochette de son dernier C.D. : « D' Zab and his robotic strings orchestra ». Et par un tour de substitution propre à l'esprit d'artiste l'illustration de couverture représente trois commensaux complètement givrés tirant des coups de pistolet autour d'une table. Pas triste.
Mais comme un miracle n'arrive jamais seul, on reconnait aussi les zouaves comme étant les trois acteurs de « Marche funèbre pour un chat », créée d'après une nouvelle de Gombrowicz le 19 mars 1991 à Jeumont. Le nom des acteurs était aussi simple que celui du docteur Zab.
Voyez plutôt : Van Dijck, Turbiasz, et Dehollander.
Le nouveau CD de Thierry Zaboitzeff est une compilation d'une vingtaine de pièces musicales d'inégale longueur. On y reconnait comme étant de
son style à la fois une énergie féroce, une sorte de goût tribal pour le choc et l'incantation, une forme de volupté de l'étrange, une euphorie naturelle,
et l'équilibre d'un constructeur de labyrinthes.
Il y a de tout dans ce coffret et l'on est bien obligé de s'en approcher par des images. Rivages, portes de fer, rugissements, voyages, envols. Et même, et même, pour terminer un bel exercice d'hésitation.
Voici donc un vivier sonore empli à ras bords d'inspiration et de lanscinance. On aimerait y puiser. Ca va se faire. Du 9 au 18 avril, la musique du docteur
Zab sera accueillie à l'Espace Pier Paolo Pasolini de Valenciennes pour un spectacle inédit.

Pierre Henry

(1) On notera que Thierry Zaboitzeff a réalisé en 1984 l'album prométhée e en 1990 un disque laser contenant neuf mélodies destinées à Valentine Petit (La fille de  Roland Petit Zizi Jeanmaire) pour un spectacle "Etreintes".



ELECTRO CHOC (F)
by Thierry Moreau, 02/01/2007
Review of the album MISSA FURIOSA

Ex co-leader du groupe Art Zoyd, Thierry Zaboitzeff poursuit son parcours sans Art Zoyd.
Thierry apportait le côté lyrique et rock que le groupe a désormais perdu...
Missa Furiosa est bien plus convainquant que le Art Zoyd actuel tant il a su faire une synthèse entre le passé et les innovations de courants plus ancrés de notre contemporanité sonore.
Alchimie savante et intuitive entre électro, rock et chant lyrique ou gutural en latin, relents "zeuhl" et gothiques ou cold wave...
Ce disque sombre est teinté d'humour, son écoute est à lire au second degré, ni voyez pas de quelconques blasphèmes parce qu'on y décèle des incursions de chants religieux...
Cet opéra techno- lyrico-rock-contemporain est bien plus vivifiant que les groupes gothiques qui alignent clichés sur clichés... Un must!!! 



KOID9 (F)
by Renaud Walid n°108 05-2019
Reviews
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE (CD)
ARIA PRIMITIVA - WORK IN PROGRESS (EP)

(Booster / WTPL Music / Monstre Sonore /
Inouïe Distribution)

Et voici le nouveau projet de Thierry Zaboitzeff, l'une des deux têtes du groupe Art Zoyd de 1971 à 1997. Entre 1997 et 2017 Thierry a produit 18 albums entre rock symphonique, musique électronique et acoustique.
Composé de Nadia Ratsimandresy, ondes martenot, claviers,samplers, Cécile Thévenot, claviers,
samplers et Thierry, composition, guitare basse, violoncelle électrique, voix, samplers,
Aria Primitiva, le « trio improbable », comme l'indique l'artiste lui-même, est magique, à plus d'un point. Le groupe a été en résidence à la Maison Folie Beaulieu de Lomme puis en concerts durant l'année 2018 (festivals les intemporelles, Soignies et les Tritonales, le Triton - Les Lilas, concerts ARGEkultur, Salzburg et Porgy & bess, Wien).

JC Alluin annonce d'emblée la couleur sur le CD : « Carrefour imaginaire a la croisée d'itinéraires personnels denses et exigeants, Aria Primitiva agrège les courants, les références, se créant un vocabulaire unique en transposant l'auditeur dans une succession de dédales imagés aux détours parfois abrupts, savamment agencés, car, ici, la quiétude n'est jamais de mise trop longtemps... Post Rock ? Symphonique ? Tribal ? Contemporain ? Européen ? Ambient ?"

Commençons par le commencement en expliquant comment s'est faite cette rencontre, Thierry a rencontré Nadia et Cécile pour l’un des derniers concerts anniversaire d'Art Zoyd au Phénix de
Valenciennes en décembre 2016, auquel il participait en tant que compositeur et membre historique. Cet événement, très intense musicalement et affectivement, a su faire coincider leurs univers singulièrement divers. Il a reconnu en elles cette même curiosité artistique, ce langage commun qui s’affranchit des mots, une énergie primitive, qui sait ? Il est des instants de l'existence qu'il faut savoir entendre, celui-ci en fut un et ils se sont proposés de le faire sonner. Le trio s’est formé sur cet accord presque parfait entre eux, pourtant improbable, il s’est imposé
comme une évidence.

Le trio offre des sons nouveaux, une sensibilité particulière, un choc de cultures bouillonnant dans le creuset du magma humain. L'idée de mêler des sonorités impalpables aux rythmes tribaux, de frotter sa voix et celle du violoncelle à l’évanescence inquiétante des ondes Martenot de Nadia et
aux samplers hypnotiques de Cécile, réveillait en Thierry l'enthousiasme d'un aventurier.
Ils veulent être sauvages, bruyants, orchestraux, dépouillés, intimistes, rigoureux, improvisateurs libres aussi parfois, utilisant tous les moyens techniques à leur disposition comme le sampling et looping en temps réel.
Sleep no more |! Le trio adresse cette injonction à l'auditeur qui se hasarde dans ces compositions sensibles et âpres. Pincée, percussive, immatérielle, allusive, vocalique
la musique impose sa loi. Une combinaison qui donne naissance à ce qui, en nous, résonne le plus fort, l'écho primitif, le son originel.

Pourquoi chercher si profond les basses régulières et leur faire correspondre des harmoniques fugaces ? Pourquoi creuser au plus loin les résonnances du corps humain ?
Simplement pour révéler : « Ne t’endors pas, je ne sais pas tout ».
Le paradoxe d’Aria Primitiva est en mouvement.

Work in Progress sort en 2018, c'est un EP 3 titres au format digipack, qui offre une
musique un peu différente car toutes les parties instrumentales définitives n'étaient
pas encore enregistrées ni mixées. ll s'agissait là d'un travail déjà bien avancé mais incomplet. Cet EP faisait office de carte de visite. On y trouve “"Maïiïdaykali" (5:56),
"Aria Primitiva" (14:49) et "Sleep No More » (3:42).

On retrouve donc ces trois titres en versions définitives (plus ou moins différents également en temps) dans l'album complet Sleep No More qui sort fin 2018 et représente l'album que le trio voulait sortir. Sur 53’35 et 9 titres, le trio développe un certain atypisme non conventionnel. Par son approche souvent Zeuhl ("Sleep No More” ou "Maïidaykali"), on jurerait souvent écouter les éructations vocales de Christian Vander dans Magma ! Mais la musique ne saurait se résumer à une copie servile, füt-ce t'elle d'un maître (on y trouve aussi du King Crimson, par exemple,sur "Nixen" (5:10), qui commence en duo piano et - ce que l’on croirait être une guitare- Frippienne — sauf qu'il n'y a PAS de guitare !). Elle est bien plus originale que cela : on y retrouve cette obsession du son (saluons le mastering absolument magnifique), des ambiances tour à tour
sombres ou magiques, cette urgence absolue, ces chants hallucinés, ces sons étranges (vinyles qui grattent, corbeaux !), ces percussions primitives... La pièce maitresse du disque est constituée des 13’57 du morceau titre : un festival de tout ce qui fait la saveur de la formation : oreilles non
averties s'abstenir, musique très exigeante ! Je note avec plaisir l'humour toujours présent
de l'artiste avec le titre "Mais ouvrez donc cette porte !”" (rempli de grincements d'huis
divers, évidemment !).

Deux courts titres ("HystamackK" (3:46) et « Kletka” (3:33)) ont été enregistrés live à Salzburg en
novembre 2018 et sont des improvisations collectives très ambiantes. "Helden" (5:26)
est en fait la reprise du fameux titre « Heroes" de Brian Eno et David Bowie dans sa version allemande, comme la chantait Andrea Schroeder ou Apocalyptica.

Signalons pour finir le joli design des digipacks signé Thierry Moreau. Existe au
format digipack et LP (dans une version plus courte avec 5 morceaux dans un ordre
différent (face À et face B obligent...) et sur toutes les plateformes numériques (iTunes-
Amazon-Spotify-deezer-YouTube Music et
j'en passe !) www.zaboitzeff.org

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KOID9 (F)
by Renaud Oualid

Rock & Progressif Magazine
Review of the album
MULTIPLE DISTORTIONS

Le nom de Thierry Zaboitzeff revient assez régulièrement dans Koid‘9, il faut dire que le bonhomme n‘en est pas à sa première œuvre musicale ! J'avais notamment chroniqué trois de ses albums solo dans le n° 88, Sequences (2009), Planet Luvos et Sixteenth (2012) ainsi que dans le n° 90 son DVD du célèbre film muet Le Cabinet Du Dr. Caligari (2014), revisité musicalement de très belle manière.

19ème album solo de l’ex—musicien d‘Art Zoyd, ce Multiple Distortions (sous titré Archives 2005—2016) s'écoute vraiment comme un album et non une compilation de chutes diverses. Toutes ces pièces ont un point commun : l'électrification et l'édition séquencée à outrance, la saturation, la dynamique, la distorsion sensorielle. Terriblement éclectique, donc forcément savoureux (on ne s'ennuie pas) mais un peu dangereux (on ne peut tout aimer), ce disque comporte des compositions inédites mais également une version 3 du "Lac des Signes"(sans fôte d'orthographe !) et quatre morceaux d’un projet mort—né : “Overdrive”. Le bonhomme est un multi-instrumentiste chevronné, jugez-en plutôt, il tient ici basse, guitare et violoncelle électriques, guitare acoustique, claviers, percussions, échantillonnages, électronique et programmations ! Les titres les plus rock auront ma préférence, tels "Pourquoi tant d'agitation ?“ (et son ouverture littéralement bordélique !) ou les 4 "mouvements" de “Overdrive”, où la guitare est souvent éminemment Frlppienne (écoutez donc "Overdrive 3" (3:35), qui semble sorti d’un disque inédit de... King Crimson !).

On retrouve d‘autres ambiances sur ce disque, programmations électro et boucles mêlées à des instruments électriques plus traditionnels ("Die Maschine", "Wings"), musique du monde déjantée (“Vorschrift”), quintet de guitares basses (“Lose—extended for Electric Bass Quintet", 8:40 à faire écouter à tous les bassistes d‘urgence !), ou des trucs totalement déments et rigoureusement indescriptibles ("Maniphands", "Sign 2", "Continents",...).

Appelez-ça du rock avant—gardiste, de la musique contemporaine, de l'électronique, voire même pour les plus fous d'entre vous du... progressif (!!!) mais donnez sa chance au Dr. Zab, un extrêmement talentueux musicien qui sort des sentiers (archi) battus avec 76'11 (!) de musique hors du commun.

Renaud Oualid
KOID9 (F)

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KOID9 (F)
by Renaud Oualid
Rock & Progressif Magazine
Album and DVD review
THE CABINET OF DR. CALIGARI


Les plus avertis d'entre vous se souviennent peut-être des trois ciné-concerts réalisés entre 1989 et 1996 par Thierry Zaboitzeff avec Art Zoyd sur "Nosferatu" (Murnau), "Faust" (Murnau) et "Hâxan" (Christensen).
Quinze années ont passé et l'artiste a décidé de remettre le couvert en adaptant sa musique à un chef d'œuvre du cinéma muet expressionniste allemand, j'ai nommé "Le Cabinet du Dr. Caligari" (Robert Wiene, 1 920) avec l'halluciné Conrad Veidt dans le rôle mythique de Cesare.
Film-manifeste de l’expressionnismeallemand, "Le Cabinet du Docteur Caligari" tient une place à part dans l’histoire du cinéma. Ce sont bien entendu les décors qui frappèrent en premier les spectateurs : maisons de travers, rues tordues, architecture biscornues sans aucun angle droit. Ces décors, fait uniquement de tentures peintes, donnent l’impression d’être coupés de la réalité, transportés ailleurs et cette sensation accentue l’étrangeté du récit et le déséquilibre mental du narrateur. Maintes fois qualifié de visionnaire, ce scénario (écrit juste au lendemain de la guerre de 14-18) fustige l’autoritarisme, celui qui transforme les hommes en automate : certains historiens du cinéma y ont vu une prédiction de la montée du nazisme. "Le Cabinet du Docteur Caligari" reste remarquable à visionner 90 ans plus tard, le plus bel exemple de l’expressionnisme allemand au cinéma.Deux versions sont disponibles : le film en version teinté avec intertitres en anglais non sous-titré (72') et la captation d'un ciné- concert donné en 2013 au Théâtre Toursky de Marseille (75’), avec intertitres en allemand sous-titrés en français), avec le film qui défile ainsi que le musicien qui joue en direct la musique du film, visibles à l'image en même temps par un savant montage entre le film et sa prestation.
On trouve enfin un clip du ciné-concert sur le même thème qu'a donné Thierry à la Biennale de Salzburg (4'25).
Pour ce ciné-concert, l'artiste est désormais seul en scène avec tout un arsenal hi-tech et ses instruments de prédilection : le violoncelle bien sûr, mais aussi la basse, les percussions, les guitares et sa voix. L'artiste est impressionnant de maitrise au beau milieu de cette forêt d'instruments, de câbles et de boitiers électroniques. Il se veut tantôt montreur de marionnette, bruiteur, créateur d'espaces troublants mais aussi compositeur au sens plus traditionnel, sachant dans ce grand délire cinématographique et sonore nous donner des repères, des thèmes identifiables. Telle une partition d'opéra déployant un lyrisme juste, décomplexé et se mariant tellement naturellement aux sons électro-rock que Dr Zab développe depuis des années déjà. A certains moments les acteurs sont comme sortis de l'écran et se perdent avec le compositeur en direct pour nous raconter leur histoire, des histoires Car cette musique initie plusieurs strates pour mieux nous perdre dans ce Cabinet du Dr. Caligari, référence incontournable du cinéma allemand.
NB : Dr Zab a joué cette œuvre (avec projection du film à l'appui) au festival Gouveia Art Rock (Portugal) des 26 et 27 avril 2014.

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KOID9 (F)
by Jean-Marie Lanoë, n°88 2014
Rock & Progressif Magazine
Review of the album
SIXTEENTH

"A tout instant, j’apprends" aimait à dire Marguerite Duras. Quand "on" m’a envoyé les deux derniers avatars de Thierry Zaboitzeff, "Sixteenth" et "Planet Luvos", j’ai failli tout envoyer bouler à la première - distraite - écoute. "Ce n'est pas pour moi", ai-je pensé immédiatement. Et puis j’ai réessayé en pensant que j’étais le roi des cons. Je ne savais pas encore - je me suis renseigné depuis - que Zaboitzeff était l’un des fondateurs du Art Zoyd de jadis. Qu’il était devenu depuis un grand multi instrumentiste d’une musique avant gardiste qui mélange joyeusement l’electro, l’electro acoustique, le classique, le jazz. Une fusion post moderne dont on a un sacré aperçu avec "Sixteenth", projet ambitieux pour lequel le natif de Maubeuge s’est adjoint avant tout la soprano Isabelle Farmini.
Drôle de découverte ! D’abord il n’est pas si difficile d’entrer dans l’univers du "Docteur Zab". (Pour l’autre CD, "Planet Luvos", c’est beaucoup plus ardu car comme il s’agit de la BO d’une pièce de Danse-Théâtre-Physique, il n'est pas évident de se passer du visuel même si l’on sent (entend) bien que les océans y sont omniprésents, fin de la parenthèse "Planet Luvos"). "Slippery Nights" ouvre donc "Sixteenth". A la recherche éperdue de références, Magma vient à l’esprit, Jean-Luc Ponty aussi - période, jazz rock, pour les cordes mais aussi et surtout l’espèce de rythmique sous jacente. Cette notion de beat, étrange et entraînant, gavée de loops et de programmations, on la retrouve aussi sur "Free at Last", sur fond de discours universel de Martin Luther King.
C’est passionnant, comme le serait la rencontre de John Barry et du Pat Metheny le plus déjanté ; sur "Mariée à la Nuit", "Connectivity" (terrible, avec la merveilleuse voix de Isabelle Framini) ou le final de "Touch" aussi, sans oublier l’épatant, syncopé et celtique "Dr Zab Am Wolfgang See". Entre ces échappées qui vous font taper du pied se terrent parfois de petites merveilles comme "Deil Zom An De Lay" presque prog tout comme l’ "Ov.6" et sa guitare Hackettienne. Bon, il existe bien quelques passages plus drus, dont "Schluss Mit Kunst" mais notre impression finale est que pour peu qu’on y tende une oreille attentive, l’univers de Zaboitzeff n‘est pas le "désert aride pour intellos en mal de sensations" (DAPIEMDS) qu’on avait cru d’abord percevoir. C’est bon, de se tromper. Puis de découvrir.
KOID9 (F)
Jean-Marie Lanoë

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KOID9 (F)
by Dominique Reviron, 2005
Rock & Progressif Magazine
Review of the album
MISSA FURIOSA


Thierry Zaboitzeff n’est pas un inconnu pour l’amateur de Rock Progressif. En effet, on trouve la trace de ce multi instrumentiste dés 1976 au sein du groupe Art Zoyd où il compose avec Gérard Hourbette une musique radicalement neuve, associant brillamment les instruments classiques à l’électronique et l’électro-acoustique.

En 1996, Thierry quitte le groupe pour se consacrer à ses propres projets où la musique n’est qu’un pan dans une approche culturelle beaucoup plus exhaustive. Le spectacle total est le but avoué de ce sculpteur d’espaces sonores qui entend intégrer ballets, danses, théâtre, électronique, chœurs et images en un seul environnement scénique.

Cette "Missa furiosa" fut d’abord un évènement, créé en Autriche en 2002, qui rassemblait des chanteurs lyriques, un orchestre de cordes, des manipulations électroniques et Zaboitzeff lui-même, en tant que principal interprète, chanteur, violoncelliste, bassiste, guitariste, etc...

Ce CD est donc la bande originale de ce show, et on peut oser avancer qu’il s’agit d’une messe chantée en latin au travers d’un ensemble Techno Pop. Rien que ça!

Signalons avant l’écoute, qu’il n’y a pas de volonté de promotion religieuse, catholique ou autre, de la part du musicien. On est très loin des errements de Neal Morse. Thierry précise d’ailleurs que quelques chants aux couleurs de l’islam ou du bouddhisme ont pris leur place dans son projet, et que l’intérêt d’une messe musicale réside dans son cérémonial, son rituel, sa communion, sa transe et bien sûr dans son orchestration.

Si le premier titre "préparation" est conforme à ce que l’on attendait, envolée incantatoire de chaque soliste dans un climat oriental, puis citation de l’Ecclésiaste ("tout n’est que vanité..."), "introitus" voit l’émergence d’un rythme Techno que l’on sentait sous-jacent, accompagné de voix classiques chantant en latin. C’est assez curieux mais pas inintéressant. Surtout que le rythme répétitif est plus complexe qu’il n’y parait, un peu comme le faisait Steve Hillage dans son System 7. On entend nettement des cloches d’église, des samples de cris, des accompagnements de violoncelle, plein de petits additifs qui attirent l’attention. Mais attention, le rythme peut s’accélérer, donner dans la Trance avec claviers et synthés qui dépotent comme en boîte de nuit.

Le "kyrie" abandonne ces trépidations pour revenir à un tempo moins basique qui permet aux solistes de chanter cette pièce incontournable dans toute messe. Notons quand même que l’on est très loin du "kyrie" traditionnel, l’accompagnement étant ici assez étrange. "Gloria" possède un groove "Zeuhlien". D’abord la basse virevoltante, ensuite des chœurs aigus et scandés, qui rappellent Magma (la fin de "Mekanik... " par exemple), un développement instrumental technique et mélodique avec un saxophone tout droit sorti d’Uniweria Zekt, puis des chants abruptes qui font tellement penser au groupe de Vander que l’on se demande si les paroles sont en latin ou en kobaïen.

"Les moines" est un petit titre, sans percussion, calme et réfléchi, méditatif aussi, très bien servi par les mélopées des solistes. C’est le seul morceau possédant une évidente connotation religieuse.

Le "lacrimosa" est assez curieux avec son rythme sautillant (je ne dirais pas Funk, mais pas loin) en contraste complet avec les paroles, les voix, la mélodie. Impressions mitigées de l’auditeur devant ces oppositions voulues par Thierry Zaboitzeff.

La messe se poursuit avec les étapes connues : "sanctus", "dies irae", "libera me", un emprunt au Requiem de Mozart "Agnus dei", totalement méconnaissable ici par un traitement sévère à l’harmonica qui répond au soprano solo sur 2 pistes musicales superposées. Très bizarre, pas évident pour le mélomane, encore moins pour l’amateur de Prog ou de Rock.

Il est évident que cette messe est une musique qui ne se donne pas. Comme toute œuvre un tant soit peu originale ou novatrice, il faut que l’auditeur fasse un effort de compréhension, que plusieurs écoutes soient réalisées, et là, petit miracle, on se rend compte alors de la qualité mélodique de l’ensemble, de la beauté des contrastes, de la clarté des chants sublimée par l’orchestration imprévisible. Je dirais que le tout fusionne et fonctionne !

Et puis, il ne faut pas oublier qu’on ne discerne que la partie émergée de l’iceberg. Ce CD ne propose que la musique d’un spectacle total et cette "Missa furiosa" étonnante est probablement plus assimilable, plus à son aise dans ce contexte, avec des images géantes, des éclairages fous, des acteurs, des ballets et ...des spectateurs.

Ceux qui voudront en juger par eux-mêmes se rendront au théâtre Toursky de Marseille, le 18 janvier 2005, date où cette grande messe sera présentée à nouveau en version concert.
KOID9 (F)
Dominique Reviron

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KOID9 (F)
par Renaud Oulid, n°88 2014
Rock & Progressif Magazine
Review of the album
SEQUENCES


" Sequences" est la version album de la musique du film-documentaire de Nathalie Borgers " Winds of Sand, Women of Rock" (2009) dont Thierry Zaboitzeff signe la B.O. Un magnifique disque totalement instrumental, souvent proche du Peter Gabriel de " Passion", huit titres (entre 1 et 5') qui sont autant de vignettes utilisées pour décrire le quotidien rude des femmes Tubu du Sahara et la condition de la femme dans la société. Thierry a composé et arrangé tout le matériel et joue de tous les instruments (basse, violoncelle, guitare, synthétiseurs, voix, piano samplé, percussion, flutes et autres instruments ethniques). A l'inverse de " Planet Luvos" , il n'est absolument pas nécessaire d'avoir les images devant les yeux pour apprécier cette musique contemplative absolument superbe ! Une belle réussite.




METAL.DE (D)
by Michael Klaas, 20/07/2019
Review of the album
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE

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Aria Primitiva - Sleep No More Einen finsteren Klumpen lässt Thierry Zaboitzeff mit seinem Projekt ARIA PRIMITIVA da auf uns zu rollen. Einst eine der beiden Schlüsselfiguren der Kammer-Rock-Band ART ZOYD gewesen, treibt es ihn nun mit dieser Formation und dem vorliegenden Full-Length-Album „Sleep No More“ auf nicht minder avantgardistische, dafür weniger kammerorchestralische und umso elektronischere, geradezu industrielle Pfade, die denen von KAUKOLAMPI nicht unähnlich sind. Wobei der hiesige Stoff weniger krautig geraten ist. Der Sound von „Sleep No More“ hat wie angedeutet keinen kammermusikalischen Charakter inne, zumal hier kein größeres Ensemble am Werke ist. Die Songs sind aber dennoch von klassischer Musik und ein Stück weit auch vom Rock beeinflusst, wobei im Vordergrund natürlich Synthesizer und zum Teil sehr angriffslustige Beats stehen. Aber im Grunde treffen sämtliche Genre-Bezeichnungen für „Sleep No More“ ohnehin nur bedingt zu, da in den Songs teilweise einfach zu viel abgeht. In weniger erfahrenen Händen wäre das Songmaterial zu einem furchtbaren Stil-Durcheinander verkommen. Die verdrehte Welt von ARIA PRIMITIVA Zaboitzeff hat sich für das Projekt mit Nadia Ratsimandresy und Cécile Thévenot zusammen getan, die ihrerseits ebenfalls wie Zaboitzeff (teilweise auch nur aushilfsweise) bei ART ZOYD aktiv gewesen sind. Und wer mit deren Musik jemals in Kontakt gekommen ist, zum Beispiel durch deren avantgardistische Soundtrack-Neuinterpretationen von Stummfilmklassikern wie „Nosferatu“, dürfte eine ungefähre Ahnung haben von dem, was ihn auf „Sleep No More“ erwartet. Immerhin gibt es den Titelsong des hier vorliegenden Albums auf „Nosferatu“ in einer seiner früheren Fassungen zu hören. Und in der Tat: „Sleep No More“ wird seinem Titel gerecht. Denn was das Trio hier aufs Parkett zaubert, klingt in seinen intensivsten Momenten wie

ein verdrehter Fiebertraum von Trent Reznor. „Endayi Endesi“ eröffnet das Album noch vergleichsweise ruhig mit sachter Industrial-Perkussion, lässt dank ominöser Melodien und gewichtigen, geradezu dramatischen Klavier-Schlägen dennoch Übles erahnen. Dank seiner klassischen Schlagseite ziehen sich ansprechende Melodien durch den Song hindurch, der sich dann zum Ende hin aufbaut und nicht direkt in ein explosives, aber dennoch in ein vergleichsweise bombastisches Finale mündet. „Sleep No More“ macht seinem Namen Ehre „Maïdaykali“ gaukelt dem Hörer ein wenig erholsame Idylle vor, ehe sich der Song in einen aggressiven, schweren Industrial-Stampfer verwandelt. Hier setzt auch der etwas skurrile Gesang von Zaboitzeff ein, der sich jedoch seltsamerweise gut ins Klangbild einfügt. Die rauen Vocals erinnern irgendwie entfernt an Cornelius Jakhelln (SOLEFALD). Dagegen scheint das rhythmische Korsett des dreizehnminütigen Kernstückes „Aria Primitiva“ ein wenig von den „Ghosts“-Songs der NINE INCH NAILS inspiriert zu sein, während scharfkantige Streicher und Synthesizer zum Teil dissonant auf den Hörer ein plärren. In der zweiten Hälfte zieht das Trio die atmosphärische Schraube dann deutlich fester mit einer Intensität, die reif für das Horrorkino ist. „Nixen“ verspricht in der ersten Hälfte dagegen tatsächlich etwas Erholung, auch wenn Klavier und Beats in der zweiten Hälfte des Songs doch düstere Nadelstiche setzen, um die Atmosphäre wieder in verstörende Sphären hinein zu treiben. In Sachen Skurrilität sticht „Helden“ den Rest der Tracks locker aus, bei dem es sich doch tatsächlich um ein durch den Industrial-Wolf gedrehtes, deutschsprachiges Cover des David Bowie-Songs „Heroes“ handelt. Und trotz starkem Akzent bringt Zaboitzeff die ikonischen Zeilen ganz gut rüber. Mit „Hystamack“ und „Kletka“ lassen ARIA PRIMITIVA noch ihre improvisatorischen Muskeln spielen. Das klingt erst einmal

unspektakulärer, als es ist, denn hier treibt die Band die Atmosphäre durch den Ambient-lastigen, gar formlos und ungreifbar anmutenden Sound in geradezu unerträgliche Höhen. Geisterhaft langgezogene Synths, ein Klavier, das mal schneidend und mal hämmernd attackiert, sowie ein subtiler Drone fräsen sich zielsicher in die Magengrube hinein und wühlen diese auf. Da ist man fast froh, dass der Titeltrack so eingängig und melodisch ausgefallen ist. Ein Stimmungsvolles Highlight Erfreulich ist in jedem Falle der konsistent klare Sound, der das gesamte Album souverän trägt und hervorragend hörbar macht. In seinen ruhigeren Momenten zeigt die Produktion die nötige Transparenz, um nahezu jedes noch so kleine Detail im Klangbild differenzieren zu können. Unterdessen wird den aggressiveren Passagen eine Menge Druck und Durschlagskraft verliehen, sodass sich das Album seine Dynamik auch an der Oberfläche bewahrt. Das führt dazu, dass die Songs trotz ihrer Fokussierung auf Stimmung extrem gut hörbar bleiben. Im Gesamten haben ARIA PRIMITIVA also ein unglaublich dichtes, düsteres und doch abwechslungsreiches Werk geschaffen, das nur schwer zu kategorisieren, aber dennoch erstaunlich leicht zu hören ist. Zwar sind einige Songs bereits auf der vorangegangenen EP „Work In Progress“ erschienen (und wie bereits erwähnt ist auch der Titeltrack etwas älter). Dennoch fügt sich das alles auf „Sleep No More“ zu einer Einheit zusammen, die allein durch fließende Übergänge zwischen den Tracks noch intensiver geworden wäre. Aber macht euch nichts vor: „Sleep No More“ wird euch dennoch gekonnt den Schlaf rauben...

Michael Klaas



CHRONIC'ART (F)
by Jérôme Schmidt, 24/04/2000
Review of the album
MINIATUREN

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Tout d'abord connu pour son travail de composition génial au sein du cultissime groupe Art Zoyd, Thierry Zaboitzeff a su, dès le milieu des années 80, imposer son nom au devant des musiques dites "nouvelles". Un bref retour historique : en 1976, naît Art Zoyd, croisement improbable entre Bartok, Stravinsky et Magma. Leurs premiers albums, totalement décalés par rapport à la scène de l'époque, marquent la pierre fondatrice d'un courant aux croisées des musiques contemporaines et d'un certain rock français. Bizarrement, une démarche aussi radicale a pu surmonter la sape morale et financière de la vulgarité musicale environnante et généralisée, survivant grâce à l'intérêt d'autorités nationales et locales. Pour une fois, l'utilité de la subvention étatique en matière de musique est avérée.

D'abord rattaché trop rapidement à son groupe d'origine, Zaboitzeff a réussi en quelques albums à se forger un son, une identité immédiatement reconnaissable. Dans la grande lignée des musiques pour ballet, il a amorcé une collaboration suivie et fertile avec la chorégraphe Editta Braun. Avec Heartbeat , India puis Alice, Zaboitzeff (Dr Zab pour les intimes) a défini un paysage sonore plus techno et électronique que ses opus précédents. De retour ici à une instrumentation plus spartiate, moins clinquante, et surtout beaucoup plus acoustique, il signe une série de miniatures musicales extrêmement convaincantes, penchant plus encore vers les sonorités nouvelles. Des idées brillantes comme à l'habitude et servies, on ne change pas, par une interprétation sèche mais ample, parfaite mais définitivement humaine. De l'ensemble à cordes, à la synthétisation discrète, les compositions de Zaboitzeff ne donnent pas plus dans l'outrance que dans le banal ou le commun. Cette grande parade miniaturisée d'une musique toujours aussi actuelle dans l'esprit et la forme a tout de la démonstration de force, légère, d'un musicien malheureusement trop souvent méconnu.
CHRONIC'ART (F)
Jérôme Schmidt



BABYBLAUE SEITEN (D)
by Siggy Zielinski, 7/12/2021
Review of the EP
PAGAN DANCES
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So etwas braucht der Musikfreund in dieser finsteren Zeit auch: eine eklektische Musik, die eher schroffe Felsen- oder Küstenlandschaften abzubilden scheint, statt zauberhafte Märchenwelten vorzutäuschen.

Für seine digitale EP „Pagan Dances“ hat Thierry Zaboitzeff alle akustischen und elektronischen Instrumente selbst gespielt, alle virtuellen Instrumente selbst programmiert, selbst gesungen und geschrien (wie er selbst dazu sagt) und alle anfallenden tontechnischen Arbeiten auch gleich selbst erledigt.

Elektrisches Cello, Bass, Gitarre, Keyboards und programmierte Rhythmen lassen sie ich in dieser Musik heraushören, die eine gesunde Unruhe und unterschwellige Bedrohung zwischen Kammermusik, Moderner Klassik, Ambient, einer Prise Elektronik und Avant-Prog vermittelt. Dazu wurden holprige und simple elektronische Rhythmen verwendet. In dramatischeren Momenten erklingen noch virtuelle Blasinstrumente. Um nur die wichtigsten Komponenten zu nennen. Schnell sind die kurzweiligen fünfzehn Minuten des Titeltracks vorbei.

Es folgen noch fünf Minuten der Legende von NayMa, die die leicht unheimlichen Rezitationen und Sprechgesänge in einer mir unbekannten Sprache präsentieren. Begleitet werden diese von getragener Kammermusik, die aus Piano- und Cello-Themen und programmierter Perkussion besteht.

Veröffentlicht am:7.12.2021
Letzte Änderung:7.12.2021
Wertung:11/15 

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BABYBLAUE SEITEN (D)
by Siggy Zielinski, 26/04/2021
Review of the album
PROFESSIONAL STRANGER

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„Professional Stranger“ ist eigentlich im November 2020 erschienen, und zwar als Download. Wegen der Antivirus-Krise verzögerte sich die CD-Ausgabe sehr und ist bis auf weiteres im April 2021 vorbestellbar. Wie oft bei Zaboitzeff war die Musik für ein Tanztheater-Projekt vorgesehen. Dieses heißt „Long life“ und wurde von der Choreographin Editta Braun noch in der Zeit konzipiert, als das normale Leben möglich war. Die Vorstellung sollte eigentlich im Mai 2021 in Salzburg seine Premiere feiern. Darin geht es um die Lebensgeschichten der Menschen, die zeitweise mit denen der Bäume verglichen werden. (Bei Interesse findet man hier noch mehr darüber: http://www.editta-braun.com/e/productions/long-life.html).

Zu der Musik meinte Thierry Zaboitzeff, der hier fast alle Klänge im Alleingang beisteuert, diesmal hat ihn seine Intuition ein wenig auf Distanz zu der experimentellen Musik gehen lassen, für die er bekannt ist. „Professional Stranger“ bietet trotzdem überwiegend immer noch eine originelle Mischung aus Neoklassik, Ambient und Kammerprog. Soweit sich das erkennen lässt steuert Zaboitzeff dabei die Keyboards, die programmierten und echt gespielten Rhythmen, das Akkordeon, die Gitarren, Cello und Bass bei.

Trotz der Einschätzung des Künstlers halte ich die Stücke wie „El Caos“ oder „Overlap Processing“ für gelungene Beispiele für kreativen Avant-Kammer-Prog. Dafür steht „Derevo“ doch eher für den melodischen Kammerprog. Trotzdem nicht schlecht.

Für diese Theatervorstellung brauchte es offenbar noch zwei sehr bekannte Pop-Songs: „Venus“ von Shocking Blue und „Enjoy the Silence“ von Depeche Mode. Aus rechtlichen Gründen dürfen diese nicht auf Bandcamp auftauchen, dafür aber bei den anderen bekannten Streaming-Diensten. Den Gesang auf „Venus“ steuert eine gewisse Sandrine Rohrmoser bei. Zumindest hat man aus dem Pop-Hit von Depeche Mode doch eine Art experimentelle Kammer-Pop-Nummer gemacht, statt, wie im Falle von „Venus“, nur die Songstruktur zu reproduzieren.

Insgesamt platziert sich Zaboitzeff nach meiner Einschätzung mit „Professional Stranger“ stilistisch zwischen allen Stühlen. Für die Avant-Prog-Freaks oft vermutlich etwas zu entspannt, für die Melodic Prog-Freunde doch zu seltsam. Es bleibt hoffentlich eine kleine Hörergruppe, die diese ungewöhnliche Musik zu schätzen weiß, auch wenn es ohne die dazugehörige Theatervorstellung vor Augen nicht immer leicht sein dürfte.


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by Achim Breiling posted 07-04-2019
Review of the album
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE

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(WTPL Music BTZAP001, 2019, CD)

Aria Primitiva sind Thierry Zaboïtzeff (ehemals einer der beiden Köpfe von Art Zoyd), Cécile Thévenot und Nadia Ratsimandresy, und man ist in dieser Besetzung seit 2017 aktiv. Ratsimandresy gehörte zur wohl letzten Besetzung von Art Zoyd (wenn wir einmal annehmen, dass die Formation nach dem Tode Gerard Hourbettes Geschichte ist), und ist z.B. auf "Phase V" zu hören. Gemeinsam mit Zaboitzeff hat sie auch schon bei den Art-Zoyd-Jubiläumskonzerten auf der Bühne gestanden (siehe "44 1​/​2 - Live + Unreleased Works").

Da auch Cécile Thévenot sich vorwiegend in experimentellen Klanggefilden aufhält, und auch schon im Umfeld von Art Zoyd tätig war, haben sich hier also durchaus klangverwandte Seelen zusammen gefunden. Warum also auf der Internetpräsenz der Formation (eine Unterabteilung auf Zaboitzeffs Webseite) das Ganze als 'unlikely trio' bezeichnet wird, ist etwas unklar. Vielleicht wegen der geschlechtsspezifischen Zusammensetzung? Aber, das sollte man heutzutage doch auch nicht mehr als ungewöhnlich ansehen.

Wie auch immer, aufgrund der jeweiligen musikalischen Hintergrundes der drei Beteiligten sollte auch klar sein, welcher Art Musik auf "Sleep No More", dem im März 2019 erschienen Debütalbum des Projekts zu finden ist. Drei Nummern des Albums wurden schon 2018 auf der EP "Work in Progress" veröffentlicht. Das Titelstück war zudem in seiner Urversion (ohne Beteiligung der beiden Damen) einstmals als Download-Single erhältlich (siehe "Aria Primitiva"). Nun gibt es also die 'full version' (wie extra auf dem Cover vermerkt).

Elektronisches, Samplerklänge, und allerlei Keyboardexkurse treffen auf Zaboitzeffs Bass, sein Cello, und bisweilen seine recht eigentümlichen, sonor-heiser-grunzenden 'Gesangsdarbietungen', ab und zu unterlegt mit programmierten perkussiven Mustern. Da Zaboitzeff wohl meistenteils für die Komposition zuständig war, unterscheidet sich das Gebotene nicht allzu sehr von der auf seinen vorhergehenden Soloalben zu finden ist. Auch das rezentere Klangschaffen von Art Zoyd ist hier nicht sehr weit weg.

Eine trotzdem recht eigene Suite aus avandgardistischer Elektronik mit Progcharakter gibt es auf "Sleep No More" zu hören, die sich meist eher düster und bedrohlich voran arbeitet. Momente mit freiformatigerem Wogen und Schweben sorgen genauso für Abwechslung, wie allerlei experimentelles Tonbasteln und Improvisieren (man höre z.B. das wüste "Hystamack" oder "Kletka"), von pulsierenden Beats oder sehr authentischen perkussiven Imitationen unterlegte, rockig-sperrige Abschnitte, diverse Klangverzierungen vom Sampler (die Zaboitzeff-erfahrenen Hörern bisweilen bekannt vorkommen werden), verträumtem Klangmalen ("Nixen") und fast in Richtung Artrock gehende Songs (zumindest das eigentümliche "Helden" - von Zaboitzeff in Deutsch vorgetragen). Das Ondes Martenot sorgt zudem für neue (im Vergleich zum bisherigen Solowerk Zaboitzeffs), klassisch-elektronische Klangfarben.

"Sleep No More" ist alles in allem ein gelungenes Album das eine ausgewogene und dicht verwobene Mischung aus Elektroprog, experimentellen Klangbasteleien, klassischer Elektronik und Avantprog bzw. elektronischen Kammerrock im Geiste von Art Zoyd (oder Zaboitzoffs Soloschaffen) bietet. Das Ganze hat einen sehr mächtigen und detailreichen Sound, und kann durchweg überzeugen, auch wenn dem Rezensenten einige Stellen mit etwas monoton wummernde Ums-Ums nicht so zusagen. Man gewöhnt sich aber daran.

Veröffentlicht am: 7.4.2019
Letzte Änderung: 14.4.2019
Wertung: 12/15 

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by Siggy Zielinski, 21/03/2018
Review of the EP
ARIA PRIMITIVA - WORK IN PROGRESS

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(Booster / WTPL Music) 2018

Aria Primitiva nennt sich ein Trio, das Thierry Zaboitzeff (ex-Art Zoyd, Bass, Cello, Voices, Sampler) zusammen mit Cécile Thévenot (Keyboards, Sampler) und Nadia Ratsimandresy (Ondes Martenot, Keyboards, Sampler) gründete. (Beim Ondes Martenot handelt es sich übrigens um ein frühes elektronisches Instrument, das 1928 zum ersten Mal vorgestellt wurde).

Zaboitzeff, Ratimandresy und Thévenot traffen 2016 bei einem Jubiläumskonzert von Art Zoyd aufeinander. Dabei hatte Zaboitzeff den Eindruck, dass die drei gut miteinander harmonierten und ein gemeinsames Projekt sich anbieten würde. Auch wenn weiterhin ausschließlich die Kompositionen und Arrangements von Zaboitzeff verwendet würden.

Dabei ist die vorliegende EP vorwiegend dafür gedacht, die Zeit bis zu einem im Sommer 2018 kommenden Vollzeit-Album zu überbrücken.

Allen Freunden von experimentellen Klängen bietet die EP eine eher selten zu hörende Melange aus den Elementen des symphonisch angehauchten Avant-Prog, der Modernen Klassik und den schrägen Elektronik-Collagen. Gelegentlich wird das Ganze von den mal growlenden, mal drohend deklamierenden, dann wiederum flüsternden, oder theatralisch-opernhaft gesungenen Stimmbeiträgen von Zaboitzeff gekrönt, oder von den Techno-ähnlichen Rhythmen und den an Industrial-Metal erinnernden Einwürfen aufgemischt.

Ein Tonträger mit einer leider sehr kurzen Spielzeit, der nicht nur den Art Zoyd- und Zaboitzeff-Fans, sondern allen Freunden von ungewöhnlichen Klängen zu empfehlen ist. Man darf gespannt sein auf das für den Sommer angekündigtes reguläres Album des Trios.
Siggy Zielinski
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by Achim Breiling, 26/5/2016
Review of the album
MULTIPLE DISTORTIONS

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Nach einer Reihe von nur als Download oder als limitierte CDR (oder “on demand”) erhältlichen Werken, veröffentlicht Thierry Zaboitzeff, der es übrigens immer noch (Stand: Frühsommer 2016) als nötige erachtet, gleich auf der Startseite seiner Internetpräsenz auf die Tatsache hinzuweisen, dass er einstmals einer der beiden Köpf von Art Zoyd war, mit “Multiple Distortions” wieder ein Album ganz normal (vielleicht bald: “altmodisch”) auf CD. “Archives 2005-2016” lautet der Untertitel, was den Ursprung des hier Vorzufindenden auch gleich definiert. Wie bei “Iva Lirma” handelt es sich hier also um eine Sammlung von allerlei Nummern, die diesmal im eben genannten Zeitraum aufgenommen wurden. Die Stücke von “Iva Lirma” entstanden dagegen in den Jahren 2002 bis 2007.
Man kann sicher nicht behaupten, dass Zaboitzeff hier sonderlich andere Musik im Angebot hat als auf den Vorgängeralben. Im Grunde hat er seinen Stil spätestens auf “Heartbeat” gefunden, eine Art Vereinfachung des damals bei Art Zoyd vorzufindenden Klangs, und hat seitdem eher wenig daran geändert (mit Ausnahme des eher delikaten „Nebensonnen“). Die stilistische Breite hat sich allerdings über die Jahre erhöht, hielten mit der Zeit auch tanzbodenartige, weltmusikalische und leicht metallisch-rockige Sounds Einzug in Zaboitzeffs Musik.
Eine Art von elektronisch-klangvollem One-Man-Kammerprog ist daher auch auf “Multiple Distortions” meist vorzufinden, der voluminös, angeschrägt, abwechslungsreich und eher düster dahin gleitet, unterfüttert mit allerlei Tastensounds und Elektronikdröhnen, gleichzeitig aber von eher kammermusikalisch-symphonischem Charakter, ganz im Geiste der franko-belgischen Rockavantgarde aus dem Art-Zoyd-UZ-Umfeld. Ganz typisch diesem Sound verbunden ist z.B. “Le lac des signes v.3”, oder das wunderbare “Lose-extended for electric bass guitar quintet”.
Allerdings hat Zaboitzeff mehr zu bieten – die oben erwähnte Erweiterung der stilistischen Breite – z.B. sehr rockig, getragen bis kantig-sperrige Instrumentalnummern, die etwas an modern Stickprog-Gefilde erinnern (ja, so in etwa wie ein Stücke der Stick Men), wie man es z.B. in den vier „Overdrive“-Nummern hören kann. Ansonsten gibt es recht viele wirre Gemenge aus Elektronikmustern, Midi-Instrumentalimitationen, allerlei Gesampeltem und Perkussivem (meist aus der Dose) zu hören (“Maniphands”, “Continents” oder “Confusion” seien als Bespiele genannt. Dazu kommen freiformatige Klanggefüge, die wieder eher nach moderner Kammermusik klingen (“Sign 2” z.B.).
Etwas aus der Reihe tanz das humorvolle “Vorschrift”, in dem Akustigitarrenartiges, Banjogeschrammel, Wums-Ums-Rhythmen und Bossa-Geklimper munter voran tanzen. Apropos Wums-Ums. Bisweilen arbeitet sich hier immer mal wieder eher monotones Rhythmusgewummer nach vorne (wie schon auf früheren Alben des Franzosen), allerdinge meist in einem eher sperrig-schrägen Klangumfeld (wie man es z.B. im abschließenden “Wings” hören kann).
Alles in allem kommt “Multiple Distortions” ziemlich homogen aus den Boxen und verströmt die typische (gewohnte), auf allen Produktionen Zaboitzeffs vorzufindende mächtig-sonor-angedüsterte, von Bassklängen und Elektronik bestimmte Atmosphäre (vom Cello ist eher selten etwas zu hören). Wer die Musik von Art Zoyd und das bisherige Schaffen Zaboitzeffs schätzt, der macht hier nicht viel falsch, so er denn mehr dieser Klänge braucht. Wer Zaboitzeffs Musik noch nicht kennt, für den wär “Multiple Distortions” dagegen ein durchaus brauchbarer Einstieg.
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Achim Breiling

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by Siggy Zielinski, 13/04/2014
Album and DVD review
THE CABINET OF DR. CALIGARI

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Das Cabinet des Dr. Caligari von Robert Wiene ist ein expressionistischer Stummfilm aus dem Jahre 1920, der als enorm einflussreich gilt und auch spätere Filmklassiker wie Nosferatu und Metropolis beeinflusst haben soll. Die DVD "The Cabinet of Dr.Caligari" von Thierry Zaboitzeff bietet nun jedem an Avant-Prog interessiertem Hörer die Gelegenheit diesen wichtigen Streifen kennenzulernen und sich dazu auch die von Zaboitzeff (selbstverständlich nachträglich) komponierte Filmmusik anzuhören. Durch die DVD kann man auch sehr gut nachverfolgen, wie zutreffend die Musik das filmische Geschehen begleitet und hervorhebt.

Der neue Soundtrack ersetzt einen wohl Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts üblichen Kinopianisten. Eine solche Aufführung (mit der Musik von Zaboitzeff statt von einem Pianisten) von "The Cabinet of Dr. Caligari" fand zum ersten Mal 2010 im Rahmen des ersten Brotfabrik Somnambule Festivals in Berlin statt.

Was ich beispielsweise zu der Theatermusik von Zaboitzeff zu "Planet Luvos" schrieb, lässt sich leicht abgewandelt auch für den Soundtrack zu "The Cabinet of Dr. Caligari" anwenden. Der Schwerpunkt der Musik von Zaboitzeff liegt für mich immer noch bei avantgardistisch geprägten Klangbildern zwischen Elektronik-Rock, moderner Klassik, Ambient-Elektronik und Kammerprog.

Da aber die Vorfälle um Dr.Caligari doch um einiges...aufwühlender anmuten, als z.B. die in einer Unterwasserwelt, wurden stellenweise auch aufwühlendere Stilmittel verwendet, wie der an Grunzgesang grenzende Sprechgesang und eine Passage mit einer klassischer Tenorstimme.

Derartiges bekommt man auch während der auf der DVD enthaltenen 75-minütigen Dokumentation geboten, die sich um ein 2013 in Marseille stattgefundenes "The Cabinet of Dr. Caligari"-Konzert von Zaboitzeff dreht. Da sieht man den Musiker abwechselnd Cello, Gitarre, Mundharmonika, Bass, Perkussion und Keyboards spielen. Live werden dadurch Samples erzeugt, die dann immer wieder elektronisch bearbeitet und als Schleifen verwendet werden. Vieles an der elektronisch geprägten Musik wird aber auch in fertiger Form abgerufen. Parallel dazu bekommt der Konzertbesucher den besagten Film zu sehen Die Grenzen zwischen einer Dokumentation und einem Konzertfilm sind für mich hiermit nicht ganz nachvollziehbar. Irgendwelche, normalerweise in einer Dokumentation zu erwartenden Interviews, oder Ähnliches, erwartet man vergebens.

Darüber hinaus beinhaltet die DVD einen ca. 4-minütigen Clip, der Ausschnitte von einem "The Cabinet of Dr. Caligari" gewidmeten Life-Auftritt während der Salzburg Biennale 2011, dem Festival für Neue Musik, bietet.

So bekommt man für sein Geld gleich eine Studio- und eine Live-Version der Filmmusik. Für Zaboitzeff-Sympathisanten (und auch für Freunde vom elektronisch geprägten Avant-Prog) eine durchaus lohnenswerte Anschaffung.
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Siggy Zielinski

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by Siggy Zielinski, 19/05/2013
Review of the album
PLANET LUVOS

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Planet Luvos" nennt sich ein modernes Tanzstück der österreichischen Choreographin Editta Braun, von dem es inzwischen schon zwei Teile gibt. Die von sieben zeitweise nackten Tänzerinnen dargestellte Unterwasserwelt zeigt auf jeden Fall einen einfallsreichen Umgang mit dem menschlichen Körper, der zu einem fremdartigen, möglicherweise mutierten Wesen wird. Die Auslegungen des Spektakels sprechen u. A. von den genetisch veränderten Nachkommen der Menschen, die nach dem Untergang unserer Gattung ein neues Leben unter Wasser beginnen.
Thierry Zaboitzeff wird wohl einer der wenigen Musiker auf diesem Planeten sein, der imstande ist die passende Klangwelt zu einer derart abgefahrenen Vorstellung zu kreieren. Er erschafft avantgardistisch geprägte, gelegentlich auch an Art Zoyd erinnernde Klangbilder zwischen moderner Klassik, Ambient-Elektronik und Kammerprog. Kurze rhythmische Passagen und flüchtige Ensemble-Skizzen dienen als kleine und seltene Abwechslung in einer schwebenden Ambient-Welt voller Naturgeräusche. Die Musik verdichtet sich nur manchmal zu erkennbaren Strukturen, um danach wieder zu entschweben. So hört man im ersten Teil ein Fragment für Bassgitarre, verfremdete Stimme und elektronische Tasteninstrumente sowie eine experimentelle Passage für Perkussion, weiblichen wortlosen Gesang und ein bedächtiges Sequencermotiv. Die meist sehr freie Musik, in der jede Art von Geräuschen gleichberechtigt ist, soll scheinbar dem Zufallsprinzip gerecht werden, dem die Eindrücke und die Begegnungen unter Wasser unterliegen. Da dienen einzelne Töne und vielseitige elektronische Effekte, mit oder ohne Ähnlichkeit zu den bekannten Instrumenten, als vage Orientierunspunkte in einer unheimlichen Welt.
Auf Iva Lirma gibt es noch mehr Früchte der Zusammenarbeit - darunter auch aus Luvos Vol.2 - zwischen Thierry Zaboïtzeff und Editta Braun zu bestaunen.
Eine überwiegend ohne erkennbare Regeln auskommende, aber dennoch einfallsreich anmutende Ambient-Unterwassermusik ist Herrn Zaboitzeff mit dieser Tanztheater-Arbeit gelungen. Für einige Hörer faszinierend, für die anderen möglicherweise nicht nachvollziehbar.
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Siggy Zielinski

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by Siggy Zielinski, 25/05/2013
Review of the album
SIXTEENTH

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"Sixteenth" nennt sich das im Jahre 2012 erschienene Werk von Thierry Zaboitzeff. Demnach gab es in jenem Jahr bereits sechzehn Solowerke des enorm kreativen Franzosen. Bei dem eventuellen Versuch diese Zahl nachzuprüfen erfährt der interessierte Avant-Prog-Hörer auf der Webseite des Künstlers, dass das 1995 veröffentlichte Fotoalbum von Philippe Schlienger "Epreuves d'acier" nach Ansicht von Zaboitzeff als sein Solowerk No.3 zu fungieren hat. Dem Buch liegt die CD mit dem Titeltrack bei, der später auch als eine Art Zoyd-Nummer auf "Häxan" erschien. Bis auf die eine Ausnahme besteht die Zaboitzeff-Diskographie "nur" aus den herkömmlichen CD's.
"Sixteenth" ist ausnahmsweise mal kein Soundtrack-Album von Zaboitzeff und auch kein Konzeptwerk, sondern einfach eine thematisch lose Ansammlung von Studioaufnahmen. Man findet also keine fiktiven Ensembles, die Zaboitzeff angeblich begleiten, sondern einige wenige echte Musikerkolleg/Innen, die ihn bei seinem Vorhaben unterstützen. Darunter fünf Gitarristen, zwei Bassisten (alle sieben aus dem Umfeld von d-zAkørd), eine Sopranistin sowie zwei bis drei seltsame Gäste, die ebenso seltsame Aufgaben wahrnehmen, indem sie "beatboxen", oder "voice of millions" beisteuern. So habe ich ganz nebenbei gelernt, dass Beatboxen nichts anderes bedeutet, als Rhythmen mit dem Mund zu erzeugen.
"Sixteenth" präsentiert ein vergleichsweise breites musikalisches Spektrum des Zaboitzeff-Universums. Darunter findet sich temperamentvoll groovender Avant-Prog mit growlendem Sprechgesang ("Slippery Nights"), anmutige Hymnen mit einer Sopranstimme und starken Zeuhl-Einflüssen ("Makes Me Sleep", "Deil zum en delay"), ein Experiment zwischen Anarchie, Krautrock, Elektronik, Dark Ambient- und Industrial-Elementen ("Schluss mit Kunst"), eine elektronisch eingefärbte Huldigung an den Kampf von Martin Luther King mit Fragmenten seiner Rede ("Free at Last"), gitarrenorientierter Avant-Prog zwischen unter der Oberfläche versteckter ("Ov.expv") und offener ("Mariee...") Anspannung, elektronisch-experimenteller Industrial-Prog mit Soprangesang ("Connectivity"), ein symphonischer Kammerprog-Longtrack ("Kordz..."), finsterer Kammerprog zwischen Melancholie und unterschwelliger Aggression ("Ov.6") und schließlich auf originelle Weise zusammengefügte Elemente von rhythmischer Elektronik, Prog, Hip-Hop und Zeuhl in "Touch". Das abschließende "Dr Zab. am Wolfgang See" könnte als eine durchaus humorvolle Reise an den Wolfgangsee verstanden werden, in der die Sopranistin einige flotte Melodien zum aus den Keyboards und elektronischen Rhythmen bestehenden Ein-Mann-Ensemble des Projektchefs trällert.
Insgesamt halte ich "Sixteenth" für ein sehr unterhaltsames (und abwechslungsreiches) Werk, falls man die Definition der guten Unterhaltung auch auf finster eingefärbte, oder experimentelle Stücke ausdehnen darf. 25.5.2013
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Siggy Zielinski

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by Siggy Zielinski, 18/05/2013
Review of the album
SEQUENCES

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"Sequences" beinhaltet die Filmmusik zu einem Dokumentarfilm von Nathalie Borgers. Der „Winds of Sand, Women of Rock" genannte Streifen beschäftigt sich mit dem in der Sahara lebenden Volk der Tubu. Genauer gesagt geht es darin um die aus unserer Sicht unter extremen Bedingungen lebenden Frauen. Gemeint sind nicht nur die klimatischen Bedingungen, sondern u. A. auch die Tatsache, dass die Tubu-Frauen in ihrem Leben keinen Schritt ohne die Erlaubnis ihrer Männer tun können.

Die Aufgabe die Musik zum Leben eines Wüstenvolkes zu schreiben birgt die Gefahr, dass der Komponist und Arrangeur auf die sich bietenden Klischees zurückgreift und seinen Auftraggebern vorwiegend die auf die Europäer orientalisch wirkenden Melodien zu ethnischer Perkussion liefert. Das Thema scheint Thierry Zaboitzeff zu liegen, hat er immer wieder auf seinen Soloalben Interesse an der sog. World Music durchblicken lassen.
Natürlich musste Zaboitzeff dem verständlichen Wunsch seiner Auftraggeber nachkommen orientalisch anmutende Musik für die Filmfreunde weltweit aufzunehmen. So können die zu erwartenden, entsprechend klingenden Passagen für Perkussion, exotische Saiteninstrumente, Flöte und Geige, an einer Stelle sogar mit Windgeräuschen unterlegt, nicht fehlen. Zaboitzeff versuchte aber dem Ganzen seinen Stempel aufzudrücken, indem er an vielen Stellen einen von orientalischen Elementen durchsetzten Kammerprog generierte, bei dem die Beiträge der Tasteninstrumente (mal als Klavier, dann wieder in Form eines Streicherensembles) mit ihren oft prägnant angelegten Figuren als roter Faden dienen. Neben exotischen Saiteninstrumenten und akustischen Gitarren verwendete der Künstler auch die Klänge der Cellos und der Blasinstrumente, die abwechselnd dicht verwobene und symphonisch ausladende Strukturen vermitteln.
In "Amina" gibt es männlich-weiblichen World Music-Gesang in der französischen Sprache. An einigen Stellen von „Sequences“ werden bei mir Erinnerungen an Phillip Glass wach, dann wiederum an die verträumte Ethno-Ambient-Trompete von Jon Hassell. Wenn ich es nicht in einer solchen Filmmusik für fast ausgeschlossen halten würde, so würde ich die zurückhaltenden Damengesänge in "Women of Rock Variation" und "The Destiny of Amina" für ein Zeuhl-Stilmittel halten.

Wenn man sich nicht daran stört, dass die vorliegenden musikalischen Skizzen nur selten über zwei Minuten hinausgehen, um weniger dem CD-Hörer, als dem Film zu dienen, und wenn man sich vergegenwärtigt, dass ein Soundtrack anderen Regeln folgen muss, als eine reguläre Veröffentlichung, so kann "Sequences" auch ohne die bewegten Bilder die toleranten Freunde des Kammerprog gut unterhalten.
18.5.2013
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Siggy Zielinski

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by Achim Breilling, 06/11/2007
Review of the album
IVA LIRMA

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Thierry Zaboitzeff, one-time bassist and cellist, and, together with Gerard Hourbette, the creative force behind Art Zoyd, opens his archives. The Belgian’s new album has just been released (autumn 2007) by Spanish label Margen Records, where last year his cd debut came out. The new cd is subtitled ‘Archives 02-07’. ‘Iva Lirma’ contains 12 pieces which Zaboitzeff composed between 2002 and 2007. Each of them originally accompanied various dance theater performances by Edittta Braun such as ‘Luvos vol. 2’, ‘Manifest’, ‘oXalis’, ‘Matches of Time’ and ‘Coppercity’.
Those familiar with Zaboitzeff’s and Art Zoyd’s music won’t be surprised by what they find on ‘Iva Lirma’. The Frenchman creates with bass, cello, guitars, trumpets, various keyboards, percussion, assorted samples and electronic sounds dense, mostly sinister and threatening soundscapes, which flow out of the boxes in a sustained to very rhythmic way. Once again Zaboitzeff produces weird and hard-edged music. Compared to ‘Mïssa Furïosa’ or ‘Dr. Zab Vol. 2’, this cd presents more avantgarde and complex, if not complicated, compositions. The whole is simply more sparse and electronic, although now and again cello and bass dominate and define the sound.
Very rhythmic numbers (like the introductory ‘Matches of Time’), where Zaboitzeff thankfully abstained from the dancebeats which used to appear now and again, meet with threateningly sultry, dense sound waves, sustained ethno electronic and real Kammerprog, which occasionally reminds us of colleagues from Univers Zero and Present (listen to the second half of ‘Luvos vol. 2 Epilogue’). Zaboitzeff sings now and again, scratchy and rough as usual. The title song captivates with a hypnotically sinister refrain which bores itself into your brain. In the final ‘Crash’ Zaboitzeff sounds like Apocalyptica. Several cello grooves rock, accompanied dynamically by well-programmed percussion and brings the album to an almost hymnic end.
Zaboitzeff doesn’t necessarily offer anything new on ‘Iva Lirma’, but what he presents here is of good quality and interesting enough to be recommended by Electro-RIO-Avantgardists. Compared to his ex-colleagues from Art Zoyd, who are moving more and more onto contemporary-classic terrain, Zaboitzeff’s sound creations are clearly more lightweight and transparent. This may please the Proh listeners among us, who like more weird and complex music without going overboard.
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Achim Breitling

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by Achim Breilling, 27/05/2008
Review of the album
VOYAGE AU CENTRE DE LA TERRE

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In December of 2005 the city of Paris celebrated the 100th anniversary of the death of Jules Verne. The festivity’s biggest event was a spectacular musical and optical staging of Verne’s ‘Journey to the Center of the Earth’. On December 17th and 19th, the huge Stade de France (French national stadium) in the Paris suburb of St. Denis was transformed into an enormous crater, and the public gathered in the middle of it. A battery of projectors and 40,000 square meters of screen were employed to show Stéphane Vérité and Philippe Corbin’s optical interpretation of Verne’s novel.

There was a storyteller, who supposedly recited parts of the script, various pyrotechnics and, of course, suitable music. The latter was composed by Thierry Zaboitzeff and performed live by him and his six fellow crew members, floating above the stage on four nine-meter-high towers. Supposedly, more than 130,000 people experienced this event, although I assume this is counting both evenings together. Not many musicians can claim to have performed in front of so many people at once, even though Zaboitzeff must admit to himself that most of them didn’t come to see him.

Nevertheless, a sticker decorates Zaboitzeff’s newest album (spring 2008), pointing out that it ‘contains the album version of the show, which attracted over 130,000 spectators!’. At least you find out an important fact : ‘Voyage to the Center of the Earth’ is not a live album recorded in December 2005. Zaboitzeff composed, played, produced and recorded this album before the Paris concert in his studio in Salzburg. He was assisted only by Sandrine Rohmoser and Gerda Rippel’s elegant voices. The rest the Frenchman did all by himself. Zaboitzeff was assisted by further musicians on the two evenings in the Stade de France.

From a musical point of view the listener is offered what one expects from Zaboitzeff and the theme. Compelling sounds, mostly dark and dramatic, flowing powerfully and grandiosely-produced from the speakers. Neoclasssic, highly electrified chamber rock sounds rule here in good Art Zoyd tradition, carried by string sequences, e-guitar, bass, cello, diverse electronic sounds and an endless number of voices, tones and sampler sounds, including some very convincing drum and percussion imitations. For nearly 20 years, Zaboitzeff has used several of them regularly, especially diverse bells. At times the music gets very hectic, almost machine-like, dancing contemporary-electronic-laden out of the speakers. Elegiac soundscapes, sacred sound cathedrals and very symphonic-classical parts are interposed with powerful, at times dissonent erruptions which leave their imprint on the whole. Zaboitzeff (with his typical rumbling voice) and the two women sing quite a lot, mostly without words or in a language either i can’t understand or which is made-up.

‘Voyage to the Center of the Earth’ offers a very sonorous, at times fulminant, secretive-mysterious trip (to the center of the earth or to other abysses – i can’t discrern many ties to Verne’s novel) which will certainly appeal to the lovers of the Frenchman’s. Of all his solo albums up until now, this one is the most balanced and convincing, even though one can note that Zaboitzeff always works with similar means of sounds and effects.
At any rate, here he has perfected his technique !
BABYBLAUE SEITEN
Achim Breiling 

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BABYBLAUE SEITEN (D)
by Achim Breilling, 24/04/2007
Review of the album
DR. ZAB VOL. 2

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Thierry Zaboitzeff released part II of the sound excursion Dr. Zab in 2001. Part I – ‘Dr. Zab & his robotic strings orchestra’ – came out in 1992, while the Frenchman was still a member of Art Zoyd. ‘Dr. Zab Vol. 2’ was recorded by the Fantômatick Band, a Kammerrock formation of more than 20 musicians Zaboitzeff put together just for this album. At least the cd booklet leads you to believe this. If you read the booklet more closely, you will soon guess that behind the musicians’ strange names only one person is performing – Thierry Zaboitzeff. As with all of his solo albums, he alone is responsible for most of the sounds you hear, doing nearly all of the recording and mixing himself.

Of course it is possible that some of the wind and string sounds and some vocals don’t come from sampler, tape or from Zaboitzeff himself, and maybe a guest musician really does make a short (involuntary?) guest appearance. Be that as it may, as on part I, Zaboitzeff produces a very dense network of electronic keyboard and MIDI sounds, canned drums, some bass, various instrumental pieces, all kinds of sounds, snatches of speaking and singing voices and sampler pieces which all together sound musical and rich coming out of the speakers. Four very strange Beatles’ cover-versions are mixed in, sung by the master in his grunting-groaning voice.

The music’s atmosphere is floating and gloomy, recognizable by the sustained numbers from Art Zoyd’s electronic phase. Keyboard strings and bass insure Kammerrock interludes, oboe-like keyboard sounds create elegiac softness while the sounds of Arabic-Far East percussion and plucking instruments lend an ethno-touch, along with several exotic, unnamed voices. The music is at times somewhat strange and crooked, resounding and echoing freely and confusedly. Now and then the whole becomes simpler and ripples by in an unspectacular, almost shallow way (in ’Landregen’, for instance, which is very aptly named).

Those who are familiar with Zaboitzeff’s solo work and the work he did on the last Art Zoyd albums will recognize some similar themes. Apparently, Zaboitzeff likes to re-use old samples. It seems to me that he builds new pieces using fragments of old numbers, like playing with building blocks. Not that pieces are directly copied, but you get the feeling that you’ve heard diverse parts of ‘Dr. Zab Vol. 2’ before.

In that respect, ‘Dr. Zab Vol. 2’ does not offer anything new for Art Zoyd and Zaboitzeff connoisseurs. Listeners who like the Frenchman’s music will still like this album. Besides, this album is much more humorous than most of the others Zaboitzeff has produced. For instance, the strange grunting version of ‘Come Together’ is really cool!
BABYBLAUE SEITEN (D)
Achim Breiling 

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BABYBLAUE SEITEN (D)
by Achim Breilling, 29/01/2005
Review of the album
MISSA FURIOSA

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Thierry Zaboitzeff calls his and his crew’s newest album ‘Mïssa Furïosa’ a ‘techno-pop mass’. Well, i fear he won’t land in the disco dance charts with this ! ‘Mïssa Furïosa’’s premiere was elaborately staged at the Brucknerfest in Linz in September 2002. The small Paris label Intoxygene released the mass as a cd in 2004.

What do we hear here? A mass for two vocal soloists, voices, keyboards, bass, cello, violin, e-guitar and drums, enriched with electronic sounds, samples, tapes, computer rhythms and beats, ethno sounds and Zaboitzeff’s gloomy growl. Zaboitzeff followed the form of the traditional Catholic mass (Introitus, Kyrie, Gloria, Sanctus, Angus Dei – he left out the Credo), added a few more sets of his own, and created an electro-liturgical spectacle, complete with Latin lyrics.

The result is dense and full-toned, definitely interesting and very unusual. Gloomy, Zoyd-like sound mass meet classical soprano and baritone vocals, Middle Age choirs with modern dance beats, accompanied by hectic strings, wafting electronic peaks and minimalistic-repetetive bass patterns. Heavenly choirs float over endlessly repeating sequence patterns, augmented by Zaboitzeff’s demonic voice, bellstraps and hectic string sounds, over which the two solist’s intricately woven song soars. Floating sacral sounds intersperse with intense sections which at times become Zeuhl-like/hysterical (‘Dies Irae’), with sonorous, monumental keyboard landscapes, an almost-gospel choir (‘Gloria’), lamenting ‘monk’s chants’, a rhythmic-complex electronic sound jungle, short, nearly danceable sections, dominated by bass, drums and rhythm machine and much, much more.

When interviewed, Zaboitzeff stressed that his work contains neither blasphemous nor particularly Catholic intentions. His aim was to recreate the sacral atmosphere, the religious and iconographic rituals (embedded in a modern, contemporary sound) that had impressed him so much as a child during church visits. Some listeners may dislike the faintly techno-like beats which occasionally appear, but once you get used to them, ‘Mïssa Furïosa’ becomes interesting to listen to, with an impressive sound. The old Art Zoyd spirit shimmers through all over the place. Strange but good!
BABYBLAUE SEINTEN (D)
Achim Breiling 

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BABYBLAUE SEITEN (D)
by Achim Breilling, 14/06/2002
Review of the album
MINIATUREN

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After he left Art Zoyd, Thierry Zaboitzeff worked mostly solo, composing music for various dance theater productions. Three of these – Heartbeat (1997), India (1998) and Alice (1999) – are included in the cd being reviewed here. Unfortunately, these works don’t always manage to capture the listeners attention without the visual support.

Zaboitzeff augmented his production of ‘Miniaturen’ in 2000 by colleagues Christian Kapun (clarinette) and Peter Angerer (drums) and the cd was labelled ‘Zaboitzeff & Crew’. Although Judith Lehner’s voice can still be heard on some of the tracks, apparently she doesn’t belong to the official band line-up.

‘Zoidan Suite in 3 Movements’ is the subtitle of this work, complemented by ‘Dance piece for 9 female dancers and 18 wintercoats’. Zaboitzeff lines up 40 tracks (condensed into 3 movements and the finale) filled with countless ‘zoydic’ sound fragments. Art Zoyd experts (especially ones who know their albums from Marathonnerre to Häxan) and those familiar with Zaboitzeff’s solo works (especially Dr. Zab & his robotic strings orchestra) will recognize them. New ideas and sounds, bizarre voices (especially Zaboitzeff’s growling song) and the two crew members’ clarinette and percussion playing add a new dimension to the old sound. The recording is powerfully mixed and, especially when enjoyed via headphones, a true tour de force through Zaboitzeff’s soundscape.

Nevertheless we must deduct a few points in the category ‘B grade’ (creativity). Overall, this cd is more or less ‘recycled’, because Zaboitzeff reuses most of the old Zoyd samples without hardly changing anything, so parts of it sound as if he had just remixed tracks from old cds. That said, the old material is still simply brilliant, so even a ‘remix’ is worthwhile. Plus, the addition of two musicians and diverse new ideas leaves much to be discovered on Zaboitzeff’s cd. Nice piece!
BABYBLAUE SEITEN (D)
Achim Breiling 

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BABYBLAUE SEITEN (D)
by Achim Breilling, 09/04/2005
Review of the album
NEBENSONNEN

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‘Nebensonnen’ is Thierry Zaboitzeff’s seventh solo album, and he did all the work on this record himself. The album’s subtitel ‘works for pianos, strings and soft electronics’ implies not only the instruments employed but also that the music on this disc is relatively quiet.
The piano dominates on ‘Nebensonnen’, which is basically a collection of piano pieces embellished with strings and electronic sounds. The one or two piano parts played range from sedate to lively, oriented on neoclassic models such as Bartok, Stravinsky or Schostakowitsch or the piano improvisations of Keith Jarrett. Now and again, Zaboitzeff accompanies himself on the cello. More often, string sound samples and sustained gloomy electronic tones provide a more extensive accompaniment and remind the listener of Art Zoyd’s electronic phase (from ‘Nosferatu’ on). This music is quiet, austere and unadorned, a true reflection of the album’s bleak cover art ... a fitting background to a rainy fall day or late winter afternoon.
Number 16 – ‘Divertissement’ – is a remix of the number of the same name from his album ‘Musique pour l’Odyssee’ (though it scarcely varies from the original), and the only time the album attains a full sound. The music is melancholy, almost cold (although there are cheerful moments, such as in ‘Räuber und Gendarm’/’Cops and Robbers’), yet it eminates a very simple, sublime beauty.
‘Nebensonnen’ seems to be a destillation of Zaboitzeff’s music, like a simplified yet clearly delineated sketch of the Vienna-based Frenchman’s musical ideas. This album is perfect for life’s quieter hours (by which i imply that some may find this music boring) !
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Achim Breiling 

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BABYBLAUE SEITEN (D)
by Achim Breilling, 01/05/2007
Review of the album
ALICE

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‘Les chants d'Alice et du vieux monde’ is the full title ofThierry Zaboitzeff’s fifth solo album. Like it’s predecessors ‘Prométhée’, ‘Heartbeat’ und ‘India’, ‘Alice’ was composed as background music for a scenic dance theater performance called ‘Alice, c’est merveilleux, non?’. As usual, Zaboitzeff does all the work, excepting three short saxophone interludes by Luciano Pagliarini.
Overall, ‘Alice’ is is fairly tranquil. The sounds pace along in a sustained, elegiac and diffident way, becoming even restrained, for a Zaboitzeff album there is a lot of singing and declaiming (astoundingly, not in Zaboitzeff’s typical rumbling-groaning way), embedded in plain soundscapes and subtle swirls of noise. Bass, cello and guitar are used sparingly. More predominant are piano, e-piano, keyboards, MIDI sounds and many (some old familiar) samples. Beautiful, well-rounded sounds flow out of the speakers. Zaboitzeff smoothly mixes diverse sounds, snatches of singing, noises and exotic instrumental fragments with clouds of softly wafting keyboards. Nevertheless, the album ripples along in a quite diffident and composed way.
Connoisseurs of Thierry Zaboitzeff’s music will hardly be surprised by ‘Alice’. They will find the usual neo-classical/strange sound mixture, only this time somewhat one-dimensional, languid, harmless (almost complaisant) and austere. Maybe the music was more interesting to see and hear performed together with the scenic production. In a purely acoustic sense the music is a very fluffy and resonant earful, but power and tension are missing from this album. ‘Alice’ is probably the most uninteresting album the Frenchman ever made !
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Achim Breiling 

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by Achim Breilling, 08/05/2007
Review of the album
INDIA

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Die Trennung war nun offenbar vollzogen. Unten auf dem Cover von "India", dem vierten Soloalbum von Thierry Zaboitzeff, ist "Ex Art Zoyd" zu lesen. In stilistischer Hinsicht hat diese Trennung allerdings keine Spuren hinterlassen. Auch "India" klingt, wie schon der Vorgänger "Heartbeat" (auf dem Zaboitzeff noch mit dem Zusatz "from Art Zoyd" firmierte), nicht sehr viel anders als das, was die nordfranzösische Kammerprogformation in den 90er Jahren produziert hat. Etwas einfacher ist die Musik gestrickt, weist gelegentlich mit ein paar Dancebeats Zugeständnisse an den Zeitgeschmack auf und hat diesmal eine ausgeprägt exotische Atmosphäre.
Wie "Heartbeat" ist auch "India" Musik für ein von Editta Braun in Szene gesetztes Tanztheaterstück. Darin geht es - wie man leicht erraten wird - um Indien. In der Musik schlägt sich dies natürlich in allerlei Ethnoklängen nieder (Sitar, Tablas, indische Saitenklänge, elegische Flötentöne etc.) und in entsprechenden Gesangseinlagen und Sprachfetzen. Eingebettet sind dieselben im Zaboitzeff-typischen, getragen bis aufgewühlt dahinfliessenden, neoklassisch-elektronischen Zoydschen Raumklang, erzeugt von allerlei Tasteninstrumenten, Bass, Gitarren und Cello. Dazu kommt eine Unzahl von gesampleten Geräuschen, Stimmfetzen und Klängen, programmierte, mitunter recht heftig aus den Boxen stürmende Perkussion und allerlei bizarre, elektronische Sounds. Ab und an wird auch gesungen bzw. gesprochen, von Zaboitzeff in Französisch und von verschiedenen, im Beiheft nicht genannten, vermutlich aus Indien stammenden Damen und Herren. Allerdings stammen nicht alle aus Indien. In "Austrian Jungle Raga" (und auch später immer wieder) ist ein Männerchor zu hören, der mit Sicherheit in einer deutschsprachigen Alpenregion beheimatet ist.
Ab und zu baut Zaboitzeff Dancebeats in die Musik ein (in "Such is My Dream" z.B.), die für eine nichtklassische Tanzaufführung zwar ganz angebracht sind, dem konservativen Progger aber vielleicht etwas übel aufstoßen werden. Recht derb ist in dieser Hinsicht "Holi Trance Final Cut", welches mit allerlei Umz-Umz-Umz-Abschnitten aufwartet, aber mit seiner wirren Mischung - insbesondere dem hier immer wieder dazwischenpurzelnden Alpenchor - selbst dem Rezensenten ein Schmunzeln abgewinnt.
"India" ist eine durchaus gelungene Scheibe mit Ethno-Elektro-Kammerprog, die Liebhabern der elektronischen Phase von Art Zoyd sicher zusagen wird. Zaboitzeff erzeugt hier einige sehr dichte, fremdartige Klanglandschaften und gelegentlich auch sehr ergreifende, melancholische Momente ("Loneliness"), die den Hörer fesseln, auch wenn das Ganze nicht die Klangmacht und Komplexität seiner Stammband erreicht.
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Achim Breiling 

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by Achim Breilling, 28/04/2007
Review of the album
HEARTBEAT

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‘Heartbeat’ was the first solo album Thierry Zaboitzeff made after leaving Art Zoyd. At that time the separation was not absolutely final, at least not when the cd first came out (‘Häxan’, the last album Zaboitzeff worked on, was also released in 1997). Under Zaboitzeff’s name you can still find ‘from Art Zoyd’ printed on cover and disc. ‘Heartbeat’ is - like most of Zaboitzeff’s solo work – the soundtrack to a dance theater production of the same name. Editta Braun created the choreography and lent her voice to a few pieces. Some of the cd’s tracks were recorded during the production’s first performance in Salzburg in April 1997. The cd’s subtitel is ‘Concerto for Dance & Music op. 1’.

Zaboitzeff recorded the music to ‘Heartbeat’ completely by himself, and during the performances he more or less played the work live (with the help of computer and sampler). Because Zaboitzeff was Art Zoyd’s dominant element (along with Gérard Hourbette, with whom he shared the composing), it’s not surprising that ‘Heartbeat’ bears a great stylistic resemblence to the Art Zoyd albums on which Zaboitzeff worked and which were released shortly before ‘Heartbeat’, such as ‘Faust’ and Häxan’. Zaboitzeff’s solo music is somewhat simpler and more catching, but all in all the album sounds exactly the way one would expect an Art Zoyd musician’s solo album to sound. ‘Heartbeat’ contains neo-classical Kammerrock

sounds, made up of string-sounding keys, e-guitars, bass, cello and countless sampler sounds and noises, including drum and percussion imitations. Zaboitzeff sings now and then, his voice at times deeply groaning or normal and musical.

‘Heartbeat’ starts off powerfully. Beeping synthesizer sounds, a thunderstorm pouring out of the speakers, the creaking noises of a sailing ship, splashing water, howling winds, sonorous humming, MIDI-saxophone interludes and all kinds of sounds make up the very dense and pressing ‘Introduction’, after which subdued bells chime into the measured pace of the ‘Kijé’, an interpretation of the well-known theme from Sergei Prokofiev’s’Lieutenant Kijé’s Suite’, more commonly known in rock circles as Sting’s’Russian’. Zaboitzeff’s grunting voice is very effective in this song. The sound quality of this album, like all of Zaboitzeff’s work, is very impressive, very powerful, clear and full of nuances. The music’s key note is rather gloomy and melancholy, but the addition of tribal singing samples give it an occasional exotic ethno-atmosphere.

Threatening clouds of sound, atmospheric sound flickers, disturbing sound collages and the sustained measured pace of Kammerrock all can be found on ‘Heartbeat’, as they characterize Art Zoyd’s electronic albums from ‘Nosferatu’ on, only with less complexity and denseness than Zaboitzeff’s ex-band. A few strange songs, sung in Zaboitzeff’s strange voice (‘Russia’, ‘Clear Light’ or the bizarre cover version of ‘See Me, Feel Me, Touch Me, Hear Me’) skillfully lighten up the album. It’s not always quite clear which language Zaboitzeff sings in – it could possibly be Kobaïan. Because guitars, bass and cello often take over the melodic line, ‘Heartbeat’ doesn’t seem overly ‘electronic’, even though it’s teeming with sound samples. Insiders will recognize some of these samples from other Art Zoyd albums, as mentioned above, and also from Zaboitzeff’s second solo album ‘Dr. Zab and his robotic strings orchestra’. This will not be the last time the Frenchman uses the same sounds again.

I like ‘Heartbeat’, even though it contains a few simple, somewhat stomping electronic-canned drums-dance sections, which i suspect most Art Zoyd fans won’t like. If you are one and stumble over this album, buy it !

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Achim Breiling

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by Achim Breilling, 30/05/2002
Review of the album
DR. ZAB & HIS ROBOTIC STRINGS ORCHESTRA

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Thierry Zaboitzeff, Art Zoyd’s bassist until 1996, released his second solo album in 1992, at the same time as the two ‘Marathonnerre’ cds (‘Prométhée, his first solo work, was released in 1983).

On this album Dr. Zab takes a romp through his home studio. Zaboitzeff mixes together an orgy of sampled sounds and noises and diverse instrumental tracks. The result is a singular, electronic sound brew which from ‘Marathonnerre’ on increasingly characterizes Art Zoyd’s music as well : neo-classical, gloomy, threatening, symphonic, complex – just more synthetic as the music on the band’s albums from the 1980’s.

The whole work is quite varied, including a series of background noises (water dripping), horses clip-clopping, helicopters flying by...etc.), at times quoting classical role models (for instance the track ‘Dr. Zab & his robotic string orchestra’ is stolen directly from the third movement of Schostakowitsch 8th symphony) without mentioning the corresponding composers – but hey, we’re used to Prog-musicians doing that – and has a truly gigantic sound.

‘Dr. Zab & his robotic strings orchestra’ is a wholly interesting cd and a worthy investment for all Art Zoyd-completists and electronic sample freaks.

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Achim Breiling

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by Achim Breilling, 29/04/2007
Review of the album
PROMETHEE

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In 1984 the bassist, cellist, keyboarder and innovator of electronic sounds, Thierry Zaboitszeff, who has been a leading member of the Northern French RIO-Chamberprogformation Art Zoyd since the mid-1970’s, released his first solo album. The two numbers from ‘Prométhée’ originate from the score of the dance theater piece ‘Aeschilius’ Prometheus’, which Zaboitzeff composed for the Collectif Theatral Du Hainault. Zaboitzeff did almost everything himself, as with nearly all of his future solo albums. He played all the instruments – except the saxophone which surfaces now and then, played by Art Zoyd band colleague Didier Pietton – as well as doing all the mixing and production work.

In terms of music, Zaboitzeff’s first solo excursion doesn’t differ much from the compositions found in the later ‘Le Marriage du Ciel et de l’Enfer.’ Anyone who is familiar with the Art Zoyd albums will recognize the similaritiy in the beginning of ‘Part Two’. Zaboitzeff presents a simpler and more electronic sound than Art Zoyd’s, the music seems more uniform, but in places more hypnotic, almost like music to a strange, electro-acoustic ritual. Now and then the whole thing peters out, with long, ethereal sounds that drift, shimmer and plink, splashing without contour out of the speakers, and moments when the music paces statically, without really getting anywhere. Otherwise one is offered complex-offbeat, drifting-bizarre Chamberprog, vibrant sound constructions, complicated tonal collages dominated by bass, guitars, cello and keyboards, supplemented by several percussive structures as well as tape recordings, strange voice recordings and electronic effects. Zaboitzeff uses these interesting sound decorations more and more with Art Zoyd and in later solo works.

In comparison to Zaboitzeff later solo works, ‘Prométhée’ seems somewhat unripe and pieced-together. But nevertheless, this album has a much more experimental focus than later works along with a sympathetic, raw charm. Art Zoyd fans, especially those who favor the before-mentioned ‘Le Marriage du Ciel et de l’Enfer’, should lend their ears to ‘Prométhée’, which was released as a CD in 2005.
BABYBLAUE SEITEN (D)
Achim Breiling



INROCK.RU (RU)
by Elena Savitskaya, 12/11/2021
Review of the EP
PAGAN DANCES

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Мастермайнд французского рок-авангарда Тьерри Забойцев не дремлет: в сентябре текущего года он выпустил новый цифровой сингл. В нём две композиции – «Pagan Dances», давшая название всему EP, и «La Légende de NaYmA». Почти 15-минутная «Pagan Dances», безусловно, отсылает нас к Стравинскому: его «Весне священной», «Жар-птице» с её «Поганым плясом Кощеева царства». Но у Забойцева это, если можно так выразиться, язычество постиндустриальной эпохи. А потому звучит всё современно, в духе времени: с обильной электроникой, машинными ритмами, сонористическими фактурами, встроенными в звуковую ткань сэмплами. В то же время в музыке много живого, человеческого – выразительно поющая в руках Тьерри акустическая виолончель, фортепиано и даже электрогитара. Стоит ли говорить, что на всех инструментах сыграл, всё запрограммировал и свёл воедино сам Тьерри Забойцев?
Композиция «Pagan Dances» имеет рондообразную структуру и построена на чередовании и обновлении нескольких элементов-лейтмотивов. Это отдалённые диссонантные «зовы» синтезатора, звучащие таинственно и пугающе (с них начинается пьеса); певуче-печальные фразы виолончели; прыгающие изломанные мотивы и гаммообразные пассажи фортепиано, на которые накладываются тягучие завывания электрогитары (они напоминают о манере Роберта Фриппа); долбящие аккорды всей группы; фрагменты с чёткими, почти танцевальными ритмами и сэмлированными вставками – они звучат драйвово и одновременно зловеще. Всё это наслаивается, «накатывается» друг на друга, а заканчивается «Pagan Dances» поистине «апокалиптической» кодой с трубными гласами низких духовых и закольцованным хоралом струнных – она напоминает и мрачные старинные пассакалии, и, конечно, провидческие альбомы Art Zoyd вроде «Symphonie pour le jour où brûleront les cités».
После этого достаточно короткая (около 5 минут) «La Légende de NaYmA» звучит как сказка-колыбельная. Но сказка довольно страшная. В ней Тьерри Забойцев на фоне мерцающих мотивов фортепиано, скрипучих контрапунктов виолончели и отдалённых переливов электроники ведёт рассказ на непонятном языке. (Иногда там слышатся русские слова вроде «ужаса»). Он будто бы никого не пугает, а наоборот, успокаивает. И всё же… О чём этот рассказ? О кровопролитных битвах, пережитых страданиях, потерянных богатствах, прекрасной заточённой в башне принцессе? Мы не знаем, чем всё закончилось, будем надеяться, что хорошо… Остаётся лишь слушать глубокий голос Тьерри Забойцева и одинокое пение виолончели, звучащее в самом конце этой песни-легенды.
В целом сингл – просто подарок любителям прогрессива и авангарда, рекомендуется к обязательному прослушиванию.
PS Отметим и интересную монохромную обложку авторства Тьерри Моро (Thierry Moreau): «танцующий пень» как бы олицетворяет ожившие силы природы.
Послушать сингл можно на всех цифровых платформах, например, на bandcamp: https://thierryzaboitzeff.bandcamp.com/album/pagan-dances-ep


On line translation
Thierry Zaboitzeff "Pagan Dances" (EP, 2021)
Mastermind of the French rock avant-garde Thierry Zaboitzeff doesn't take a nap: in September this year he's released a new digital single. It features two tracks - "Pagan Dances", which gave its name to the whole EP, and "La Légende de NaYmA". Almost 15 minutes long "Pagan Dances" certainly refers us to Stravinsky: his "Sacred Spring", "The Firebird" with its "Koshchei Kingdom's Pagan Dance". But with Zaboitsev this is, if I may say so, the paganism of the post-industrial era. And that is why everything sounds modern, in the spirit of the time: with abundant electronics, machine rhythms, sonorous textures and samples integrated into the sound fabric. At the same time there is a lot of live, humanity in the music - acoustic cello, piano and even electric guitar singing expressively in Thierry's hands. Needless to say, all the instruments were played, programmed and put together by Thierry Zaboytsev himself.
Composition "Pagan Dances" has rondo-like structure and is built on alternation and renewal of several elements-leitmotifs. They are distant dissonant synth "calls" that sound mysterious and frightening (it's the beginning of the piece); melancholic and sad phrases of cello; jumping sinuous motives and gamma-like passages of piano, overlaid with lingering howls of electric guitar (they remind the manner of Robert Fripp); The pounding chords of the whole band; the fragments with clear, almost dancing rhythms and sampled inserts - they sound driving and, at the same time, ominous. All this layered, "rolling" on top of each other, and "Pagan Dances" finishes with truly "apocalyptic" coda with low brass trumpet calls and looped string chorale - it reminds one of those dark, old passacaglias, and of course, the visionary Art Zoyd albums like "Symphonie pour le jour où brûleront les cités".
After that, the rather short (about 5 minutes) "La Légende de NaYmA" sounds like a lullaby tale. But the tale is quite scary. In it, Thierry Zaboytsev, against a backdrop of flickering piano motifs, creaky cello counterpoints and distant electronic overtones, conducts a story in an incomprehensible language. (Sometimes Russian words like "horror" are heard there). As if he does not scare anyone, on the contrary, he calms him down. And yet... What is the story about? About bloody battles, sufferings, lost riches, a beautiful princess imprisoned in a tower? We don't know how it ended, let's hope it's good... We only have to listen to Thierry Zaboitsev's deep voice and lonely cello singing at the very end of this legendary song.
All in all, the single is a gift for progressive and avant-garde lovers, and is recommended as a must-listen.
PS It's also worth mentioning the interesting monochrome cover by Thierry Moreau: "dancing stump" as if personifies the revived forces of nature.
You can listen the single on all digital platforms, for example on bandcamp: https://thierryzaboitzeff.bandcamp.com/album/pagan-dances-ep.

InRock
9 out of 10
Overall impression
Avant / progressive 9/10
Digital album
9
Absolutely must listened to

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INROCK.RU (RU)
by Elena Savitskaya, 8/02/2021
Review of the album
PROFESSIONAL STRANGER

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On line translation

Thierry Zaboitzeff "Professional Stranger" (2020)
A new solo album by the mastermind of French rock avant-garde Thierry Zaboitsev was released in November 2020. This happened only a year and a half after the debut of his new project Aria Primitiva was released in March 2019 (see the review). In addition, between these releases, there are three soundtracks for performances by choreographer Edith Brown (one of them, "Nebensonnen", was first released in 2000 and is now re-recorded, the other two, "Layaz" and "Trails" are new). And that's not all of the recent publications! Still, a solo album is something special, personal, one might say, intimate. In contrast to the really "downhole" industrial-tribal-avant-rock Aria Primitiva, "Professional Stranger" sounds transparent, minimalistic, bewitching and warm. Thierry himself played all the instruments, including the unchanged bass guitar, cello, keyboards, various samplers and ... the accordion (but more on this later).

In Professional Stranger, Thierry wanted to pay tribute to different cultures and eras: the multilingual names of the compositions and the musical content itself speak of this, but without overt stylizations. The album opens with "Neoklassikos le grand" with a majestic, slightly disturbing neo-Gothic theme against the background of monotonous electronic drums, "postartzoid" counterpoints of strings and ethnic vocalizations. The plastic melody of the cello grows out of this theme, the development of which is interrupted at the highest point by the beat of the gong. This is followed by the completely atmospheric “L’insouciance de Venus” (“Venus's carelessness”), woven from heavenly piano chords and low-frequency noises similar to distant thunderclaps, it also features a playful, truly French bandoneon accordion melody; further - somewhat naive, very chamber "Mali valcer"; and, on the contrary, the sharp-rhythmic, daring, passionate Spanish "El Caos" with twists of strings ... There was also a place for a "Russian" track (recall that Zaboitsev's paternal grandfather comes from the Arkhangelsk region, to him Thierry owes his last name). This number is called "Derevo" (in some versions of the album it is even written in Cyrillic). Against the background of minimalistic piano motifs and "pizzicato" strings, a melodious soulful melody sounds, moving from cello to accordion. Indeed, it reminds us of our drawn-out songs, northern landscapes and even something about the work of the wonderful Russian group "Orchestra Vermicelli". Well, the Russian fans of Art Zoyd and the work of Thierry Zaboitsev are very pleased with such attention!

The track "So etwas wie blau" (German: "Something like blue") has an insinuating ambient character. The slow looped tune in the bass is accompanied by tremolo strings and otherworldly howls of either a trumpet with a mute, or a pimak flute. Full immersion in some other being ... And "Overlap Processing" with its ostinata rhythm, pounding chords and unfolding chants-re-singing - again something Russian, archaic-ancient, dance-pagan, similar to a prehistoric rite - it is not without reason that it resembles Stravinsky's "Sacred Spring" (despite the super modern name).

Two covers are built into the total number of compositions, both of which are very famous songs in the pop-rock environment. The first is “Venus” Shocking Blue (it follows “L’insouciance de Venus”, rather unceremoniously intruding into development). The version is pretty close to the original, but sounds with a slightly ethnic flavor, given the instrumentation used. The vocals were performed by the Austrian singer Sandrine Rohrmoser, who previously collaborated with Zaboitsev on his projects. But the final “Enjoy the Silence” Depeche Mode is made in a very original way: in a melancholic post-folk-ambient key, also with accordion and cello, with the narrative-deep vocals of Zaboitsev himself. The second verse, quite unexpectedly, includes Arabic motives in the accompaniment - an amazing intercultural mix is ​​obtained. In general, unusual, interesting and very suggestive ... Unfortunately, both covers were not included in the bandcamp version due to the copyright policy of this resource, so listen to the album on Spotify, YouTube or order a CD.

And finally, about the accordion. Has Thierry Zaboitsev mastered a new instrument? Its timbre sounds so realistic - you can hear the slightest nuances, shades of voice-leading, "a breath of air", even pressing buttons ... With this question we turned to the maestro himself. It turned out that this is still a sampled timbre, and all the parts were played on keyboards, but the highest quality of samples and the ability to correct the smallest details create the illusion of complete sound reliability. This is where progress has come! Well, and, accordingly, progressive. This album is an exciting journey, a real musical journey, or, perhaps, a series of cinematic miniatures, continuing the idea of ​​syneconcerts. And, of course, work worthy of the glorious creative path of Thierry Zaboitsev himself.

Elena Savitskaya

InRock
9 out of 10

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INROCK.RU (RU)
by Elena Savitskaya, 13/06/2019
Review of the album
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE

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Aria Primitiva – новый проект авантрокового гуру Тьерри Забойцева (экс Art Zoyd). Музыкальная идея проекта, по словам маэстро, заключается в синтезе первобытных ритмов с новейшими звуками и элементами рок-авангарда. Неслучайно на обложке диска изображены устрашающие африканские маски! Даже лица музыкантов на фото подсвечены так, словно на них боевая раскраска. Но на самом деле этнического в Aria Primitiva не так много. Музыка близка позднему Art Zoyd и сольным работам Забойцева, в которых он тяготеет к парадоксальному сочетанию классических жанров с авангардным содержанием («Missa Furiosa» и др.). Скорее, это индустриальная симфония современных каменных джунглей, в которых человек выживает и даже пытается не сойти с ума.

В Aria Primitiva Тьерри Забойцева (бас-гитара, электровиолончель, вокал, программинг) окружают две прекрасные девушки – Надя Радсимандреси и Сесиль Тевено. Обе играют на клавишных инструментах, но если у Сесиль это «обычные» синтезаторы, то про Надин инструмент надо сказать особо. Это волны Мартено (ondes Martenot) – изобретение французского музыканта и радиоинженера Мориса Мартено (1928), в котором звук, генерирующийся электросхемами, может изменять высоту и громкость как при помощи обычной клавиатуры и регуляторов, так и совершенно диковинным образом – при помощи специального кольца. Надевая его на палец правой руки и пронося её над клавиатурой, можно добиваться «поющего» глиссандо и всевозможных космических звуков; а можно создавать вибрирующие тоны определённой высоты. Волны Мартено похожи на более привычный нам терменвокс (изобретение российского физика Льва Термена), но сложнее в устройстве. Надя Радсимандреси – выпускница Парижской консерватории, ныне сама профессор в консерватории Болоньи, где как раз учит, как играть на волнах Мартено и на синтезаторах попроще. Она сама по себе очень востребованная исполнительница и композитор. Её связи с Art Zoyd достаточно давние – Надя участвовала в записи «беззабойцевских» альбомов 2000-х, а также в эпохальном объединении Art Zoyd на фестивале Rock in Opposition в 2015 году.

Благодаря необычному и редкому инструменту звучит «Ария Примитива» довольно своеобразно, хотя, возможно, «голос волн» вы расслышите не сразу. В первой композиции «Endayi Endesi» его заслоняет играющий в унисон (но на пару октав ниже) мощный бас и тревожно пульсирующий ритм. Но в начале «Hystamack» он хорошо заметен – эти взмывающие к небу глиссандо звучат словно сигналы радиообмена с внеземными цивилизациями. А дуэт с электропиано в «Nixen» (затем к нему присоединяется виолончель) просто удивительно хрупок и прекрасен.

Что же касается «примитивности» и шаманизма, то они подстерегают на каждом шагу. То кто-то зловеще захохочет, то собаки (сэмплированные) залают, то вроде даже утка крякнет, то Тьерри горловое пение изобразит. В «Maidaykali» поначалу слышится что-то неуловимо французское, будто бы на ярмарочной площади звучит аккордеон. Но тут же врываются индустриальные ритмы, и сдавленный голос Забойцева настойчиво наговаривает что-то о грядущем апокалипсисе, пусть и на непонятном языке. Главный хит альбома – «Sleep No More», открывающаяся сэмплом с криками какого-то первобытного племени – ритмичная и даже где-то мелодичная композиция с «расщеплённым» вокалом Забойцева (и ведь он, как утверждает, не использует никаких обработок!), чем-то напоминающая артзойдовскую нетленку «Baboon’s Blood». Центральный трек – 12-минутная «Aria Primitiva», электронная симфония с «шагающим» в нечётном размере басом, фортепианными синкопами и гротескными «трубами». То и дело развитие, впрочем, прерывается «висячими» колокольными аккордами, звоном и скрипом струн, цифровыми щелчками, жужжанием электрогенераторов и прочими вскрывающими мозг звуками. А ещё пару раз проходит острохроматическая тема, очень напоминающая DSCH – звуковую монограмму Дмитрия Шостаковича. Недаром всё-таки у Тьерри Зайбойцева есть связи с нашей страной! И неслучайно, думается, одна из импровизационных композиций называется «Kletka» (такие вот возникают ассоциации…). В последней композиции «Mais Ouvrez Donc Cette Porte!» (как, впрочем, и во многих других) слышатся отзвуки Стравинского. Лишь рок-хит «Helden» (кавер вещи Брайана Ино и Дэвида Боуи из альбома «Heroes»), которую Тьерри Забойцев весьма выразительно, в своём мрачном духе, поёт по-немецки (в оригинале песня двуязычная), словно слегка выпадает из этого ряда. Но для бисов она в самый раз – именно так она прозвучала на концерте Aria Primitiva в Зальцбурге в ноябре 2018 года. Да, самое удивительное, что весь этот материал не только прекрасно записан в студии, но и исполняется вживую – разумеется, с «подкладами», но в то же время в реальном времени. Будет возможность – разыщите на YouTube концерт и насладитесь зрелищем.
Рецензия будет опубликована в InRock №88

On line translation
Aria Primitiva “Sleep No More” (2019)
Aria Primitiva is a new project by the avantrock guru Thierry Zaboitsev (ex Art Zoyd). The musical idea of ​​the project, according to the maestro, is the synthesis of primitive rhythms with the latest sounds and elements of avant-garde rock. It is no coincidence that terrifying African masks are depicted on the cover of the disc! Even the faces of the musicians in the photo are highlighted as if they were wearing war paint. But in fact, there is not much ethnicity in Aria Primitiva. The music is close to the late Art Zoyd and Zaboitsev's solo works, in which he gravitates towards a paradoxical combination of classical genres with avant-garde content (Missa Furiosa, etc.). Rather, it is an industrial symphony of the modern stone jungle in which a person survives and even tries not to go crazy.
In Aria Primitiva, Thierry Zaboitsev (bass guitar, electric cello, vocals, programming) is surrounded by two beautiful girls - Nadia Radsimandresi and Cecile Théveno. Both play keyboards, but if Cecile has these "ordinary" synthesizers, then Nadine's instrument should be specially mentioned. These are Martenot waves (ondes Martenot) - an invention of the French musician and radio engineer Maurice Martenot (1928), in which the sound generated by electrical circuits can change the pitch and volume both with the help of a conventional keyboard and knobs, and in a completely outlandish way - with the help of a special ring. Putting it on the finger of your right hand and carrying it over the keyboard, you can achieve a "singing" glissando and all kinds of cosmic sounds; but you can create vibrating tones of a certain pitch. Marteno waves are similar to the more familiar theremin (invention of the Russian physicist Lev Theremin), but more complicated in structure. Nadia Radsimandresi is a graduate of the Paris Conservatory, now a professor herself at the Bologna Conservatory, where she teaches how to play Marteno waves and simpler synthesizers. She herself is a very popular performer and composer. Her ties with Art Zoyd are quite long-standing - Nadya participated in the recording of Bezzaboytsev albums of the 2000s, as well as in the epochal association of Art Zoyd at the Rock in Opposition festival in 2015.
Thanks to an unusual and rare instrument, the "Aria of Primitive" sounds quite peculiar, although, perhaps, you will not immediately hear the "voice of the waves". In the first composition "Endayi Endesi", it is overshadowed by a powerful bass playing in unison (but a couple of octaves lower) and an alarmingly pulsating rhythm. But at the beginning of "Hystamack" it is clearly visible - these glissandos soaring to the sky sound like signals of radio exchange with extraterrestrial civilizations. And the duet with the electric piano in Nixen (then the cello joins it) is simply amazingly fragile and beautiful.
As for "primitiveness" and shamanism, they lie in wait at every step. Now someone will laugh ominously, then the dogs (sampled) will bark, then it seems that even a duck will grunt, then Thierry will portray throat singing. At first, there is something subtle French in "Maidaykali", as if an accordion is playing in the fairground. But then industrial rhythms burst in, and Zaboitsev's stifled voice insistently says something about the coming apocalypse, albeit in an incomprehensible language. The main hit of the album is "Sleep No More", which opens with a sample with the cries of some primitive tribe - a rhythmic and even somewhere melodic composition with Zaboitsev's "split" vocals (and, as he claims, he does not use any treatments!) something reminiscent of Artzoy's imperishable "Baboon's Blood". Central track - 12-minute "Aria Primitiva", an electronic symphony with an odd-sized bass pacing, piano syncopations and grotesque "trumpets". Every now and then the development, however, is interrupted by "hanging" bell chords, the ringing and creaking of strings, digital clicks, the hum of electric generators and other sounds that open the brain. And a couple more times there is an acute chromatic theme, very reminiscent of DSCH - Dmitry Shostakovich's sound monogram. It is not for nothing that Thierry Zayboytsev has connections with our country! And it is no coincidence, I think, that one of the improvisational compositions is called "Kletka" (such associations arise ...). In the last composition "Mais Ouvrez Donc Cette Porte!" (as, indeed, in many others), echoes of Stravinsky are heard. Only the rock hit "Helden" (a cover of the song by Brian Eno and David Bowie from the album "Heroes"), which Thierry Zaboitsev very expressively, in his gloomy spirit, sings in German (in the original the song is bilingual), as if slightly out of this series ... But for encores, it is just right - that is how it sounded at the Aria Primitiva concert in Salzburg in November 2018. Yes, the most amazing thing is that all this material is not only perfectly recorded in the studio, but also performed live - of course, with "pads", but at the same time in real time. There will be an opportunity - find a concert on YouTube and enjoy the spectacle.

The review will be published in InRock # 88

InRock
9 out of 10
General impression
avant rock 9/10
Thierry Zaboitzeff / Monstre Sonore / WTPL Music
Required to listen
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INROCK.RU (RU)
by Elena Savitskaya, 14/09/2016
Review of the album

MULTIPLE DISTORTIONS
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avant-rock 10/10
Booster/wtpl-music

Тьерри Забойцев, один из «мозговых центров» знаменитой французской RIO-группы Art Zoyd, покинул свою alma mater в 1997 году и с тех пор работает самостоятельно. Он пишет музыку для театра и хореографических постановок, выступает, как и во времена Art Zoyd, с «синеконцертами» (саундтреки к черно-белым немым фильмам), записывает диски с собственной группой Zaboitzeff & Crew. Эпохальное воссоединение с Art Zoyd на французском RIO Fesitval 2015 года уже осталось в истории: сыгранная тогда двухчасовая программа наверняка увидит свет на аудионосителе, но о долгосрочном реюнионе речь и не шла. Так что Тьерри продолжает творить в своей мастерской – всего с момента ухода из Art Zoyd у него издано 17 дисков. Один из грандиозных проектов последнего времени – «Missa Furiosa» на латинские католические тексты для певцов и... техно-поп-ансамбля (2002). То, что Забойцефф увлекается современными направлениями типа техно, использует сэмплы, программированные ударные и прочую электронику, не должно удивлять – музыкант идёт в ногу со временем. Хотя его главными инструментами остаются бас-гитара и электровиолончель. Как следует из названия диска, это – сборник архивных материалов, охватывающий 2005-2016 годы. Т.е. не такие уж они архивные, а скорее современные. Всего здесь 15 композиций на 76 минут звучания. Правда, к какому году конкретно относится тот или иной трек, в аннотации не указано, да это и не важно – пластинка слушается как единое произведение, на общем дыхании. Разве что первый трек, «Rebonds», более отчетливо принадлежит «артзойдовской» сфере благодаря характерному напряженному настроению, тревожным ритмам перкуссии и диссонантным «зовам» электронных «труб». Хотя и здесь есть довольно внезапный неосвинговый кусок. Вторая вещь, «Le lac des signes v.3», своим шизоидным повторением зловещего мотива у клавесина напоминает и лучшие страницы «зойдианы», и... «сцену с курантами» из «Бориса Годунова» Мусоргского. А вообще на диске вы можете найти совсем неожиданного Тьерри: играющего развесёлое латино («Vorschrift») и хмурое фламенко (“Overdrive 3”), вполне себе прямолинейные гитарные рок-риффы в «Overdrive 4», радикальный нойз/сонористику («Sign 2») и воздушный эмбиент («Continents»), лёгкий симфо-арт-рок (“Die Maschine”) и какое-то совсем изогнутое диско («Wings”)... Кстати, об уже упомянутой «Overdrive»: композиции с таким названием, но с разными идущими не по порядку номерами, прослаивают альбом, и основаны на электрическом и акустическом гитарном звучании. Иногда это могут быть риффы, иногда – мерцающие переборы или вполне развёрнутые темы, звучащие очень меланхолично и... человечно (порой напоминая даже поздний King Crimson, но это напоминание здесь сделано просто как «зацепка» для более широкой аудитории). Одна из самых впечатляющих композиций – "Lose-extended for electric bass quintet". Нет сомнения, что это одна и та же бас-гитара Забойцева, играющая пять голосов этой авангардной фуги и используемая как очень выразительный мелодический инструмент. Здесь же таится сюрприз, честно обозначенный в сноске к трек-листу: композиция содержит «маленький кусочек» напевной мюзикловой темы «My Favorite Things» - кто найдёт, тому приз! Тоже довольно неожиданный ход для того, кого мы привыкли считать великим (что не оспаривается) и "ужасным". В общем и целом, «Multiple Distortions» демонстрирует разные и порой совсем непривычные стороны Тьерри Забойцева – выдающегося композитора второй половины ХХ века, чьё творчество стало образцом для многих авангардных групп последующих поколений. И если вы интересуетесь авант-роком, диск обязательно займёт достойное место в вашей коллекции.
INROCK (RUSSIA)
Елена САВИЦКАЯ

On line translation
Thierry Zaboitzeff "Multiple Distortions (Archives 2005-2016)"
Thierry Zaboitsev, one of the think tanks of the famous French RIO-group Art Zoyd, left his alma mater in 1997 and has been working independently since then. He writes music for theater and choreographic performances, performs, as in the days of Art Zoyd, with "syneconcerts" (soundtracks for black and white silent films), records discs with his own group Zaboitzeff & Crew. The epochal reunion with Art Zoyd at the French RIO Festival 2015 has already gone down in history: the two-hour program played then will probably see the light of day on the audio carrier, but there was no talk of a long-term reunion. So Thierry continues to create in his studio - in total, since leaving Art Zoyd, he has published 17 discs. One of the most ambitious projects of recent times - "Missa Furiosa" on Latin Catholic texts for singers and ... techno-pop ensemble (2002). The fact that Zaboitseff is fond of modern trends such as techno, uses samples, programmed drums and other electronics, should not be surprising - the musician keeps up with the times. Although his main instruments are bass guitar and electric cello. As the name of the disc suggests, this is a collection of archival materials covering the years 2005-2016. Those. they are not so archival, but rather modern. There are 15 compositions in total for 76 minutes of sound. True, the annotation does not indicate which year this or that track specifically refers, and it doesn’t matter - the disc is listened to as a single work, in a common breath. Perhaps the first track, "Rebonds", more clearly belongs to the "Artzoy" sphere due to the characteristic tense mood, disturbing rhythms of percussion and dissonant "calls" of electronic "pipes". Although there is a rather sudden non-swing piece here as well. The second piece, "Le lac des signes v.3", with its schizoid repetition of the ominous motive on the harpsichord recalls both the best pages of "Zoidiana" and ... the "scene with chimes" from "Boris Godunov" by Mussorgsky. In general, on the disc you can find a completely unexpected Thierry: playing cheerful Latin ("Vorschrift") and gloomy flamenco ("Overdrive 3"), quite straightforward rock guitar riffs in "Overdrive 4", radical noise / sonoristics ("Sign 2 ") And airy ambient (" Continents "), light symphonic art-rock (" Die Maschine ") and some kind of completely curved disco (" Wings ") ... By the way, about the already mentioned" Overdrive ": compositions with this name, but with different out-of-order numbers, layering the album, and are based on electric and acoustic guitar sound. Sometimes it can be riffs, sometimes - flickering overkill or quite expanded themes sounding very melancholy and ... human (sometimes reminding even the late King Crimson, but this reminder is made here just as a "hook" for a wider audience). One of the most impressive compositions is “Lose-extended for electric bass quintet”. There is no doubt that this is one and the same bass guitar from Zaboitsev, playing the five voices of this avant-garde fugue and used as a very expressive melodic instrument. There is also a surprise, honestly indicated in the footnote to the track list: the composition contains a “small piece” of the melodious musical theme “My Favorite Things” - whoever finds it, gets a prize! This is also a rather unexpected move for someone we are accustomed to consider great (which is not disputed) and “terrible” (and this is the question). In general, “Multiple Distortions” demonstrates different and sometimes completely unusual sides of Thierry Zaboitsev, an outstanding composer of the second half of the twentieth century, whose work became a model for many avant-garde groups of subsequent generations. And if you are interested in avant-rock, the disc will definitely take its rightful place in your collection.

InRock rating
10 of 10
General impression
avant-rock 10/10
Booster / wtpl-music
Required to listen



LE MONDE DE LA MUSIQUE (F)
by Franck Mallet, 01/1998
Review of the album
HEARTBEAT

Associant instruments classiques et électroniques au sein du groupe Art Zoyd, Thierry Zaboitzeff, avec la complicité de Patricia Dallio, Daniel Denis et Gérard Hourbette, a réalisé plusieurs musiques pour des spectacles de Roland Petit (Le Mariage du del et de I'enfer et Valentine Love Songs) et Serge Noyelle (Marathonnerre et Macbeth) ainsi que pour le cinema muet de Friedrich W. Murnau (Nosferatu et Faust) et Benjamin Christensen (Häxan), tout en composant des pièces originales parfois accompagnées de videos, notamment Les Espaces inquiets, Promethee et Berlin.

Aujourd'hui separe d' Art Zoyd, Ie musicien, qui pratique à la fois le violoncelle, la guitare, Ie chant, les claviers et la percussion, entreprend une carrière de soliste, prefiguree en 1992 avec son spectacle Dr Zab & his Robotic Strings Orchestra.

Son dernier enregistrement, Heartbeat, sous-titré Concerto for dance and music op. 1, a ete crée à Salzbourg en avril dernier avec la choregraphe et danseuse Editta Braun.

Avec sensibilité, Zaboitzeff tire de ses machines des sons étranges qu'il intègre à ceux d'instrurnents non electrifiés. Attirant dans ses maillages sonores des bruits naturels, à la manière d'insectes vibrant sous la lumière artificielle, il trame des espaces inquiets bourdonnants, visites ici ou là par des souvenirs anciens, de la suite du Lieutenant Kijé de Prokofiev à la Premiere Symphonie de Mahler, en passant par Magma, Ryuichi Sakamoto et les Who (Tommy). 



PROGRESISTE (B)
by Dominique Genin 04/2020
Review of the album
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE

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WTPL Music/ Monstre Sonore | - 56'26- FRA ‘18
RIO, Avant-Prog

Il y a environ 2 ans, je vous parlais du nouveau projet de Thierry Zaboitzeff, un trio improbable
mais magique. Il nous sortait à l'époque une première ébauche de l'album que je vous présente aujourd'hui sous forme d'un EP. intitulé Work in Progress.
Mais petite récap tout d'abord pour vous re-situer la chose.
En 1971, Zaboitzeff intègre Art Zoyd qu'il refonde totalement en 1975 en compagnie de Gérard Hourbette. Ce seront les grandes années du groupe, de superbes albums et des grandes créations, comme les musiques composées pour les ballets de Roland Petit {un must}.
En 1997 il quitte le groupe. Art Zoyd va poursuivre sa quête de musiques nouvelles, de plus en plus nouvelles, de plus en plus complexes et parfois assez hermétiques. Thierry, lui, saura mieux doser dans ses projets personnels, avant-garde et accessibilité.
Depuis, il a sorti près d'une vingtaine d'albums où se côtoient l'expérimental, le rock symphonique et les musiques électro-acoustiques. Lors d'un concert anniversaire, il rencontre deux jeunes musiciennes déjà dotées d'une belle expérience et, surtout animées d'une même curiosité artistique. Nadia Ratsimandresy est diplômée en Onde Martenot du conservatoire de Paris et Cécile Thévenot est une pianiste formée entre autres au conservatoire de Dijon.
Ils décident de s'aventurer dans un projet commun où les sonorités impalpables des Ondes Martenot de Nadia, des samplers hypnotiques de Cécile s'allieraient au violoncelle et au chant de Thierry. Mais au-delà d'un cocktail étonnant de sonorités, le trio désire avant tout explorer la confrontation des musiques primitives et de celles dites d'avant-garde. Le projet mûrit, ils sortent un EP d'une petite vingtaine de minutes et se produisent en concert en Europe.
Cet album confirme ce qu'ils nous avaient laissé entrevoir. Ce premier vrai opus comporte 9 titres dont les 3 retravailés de l'EP. Avec Endayi Endesi, composition qui ouvre l'album, les ingrédients de la formule du Zab nous sont présentés. Sleep No More nous est-il demandé ensuite, une reprise de la composition d'Art Zoyd {sur Vorgänge en 87), pas de danger de s'endormir, même s’il fait très sombre ici. La composition phare de l'album, Aria Primitiva, est l'ambassadrice de l'album et résume bien l'objectif du trio, créer une musique électro-acoustique intense et contrastée, où l'intimisme se mêle au volcanisme, où les percussions tribales et hypnotiques s'allient aux vocalises gutturales de Zaboitzeff “ et s'opposent à la douceur évanescente des harmoniques fugaces des claviers et des ondes Martenot.
Maïdaykali est de la même veine, son volcanisme fait penser à Magma {sic}, On se sent tout zeuhl, devant ces éructations vocales à la Vander
Helden, qui outre-Rhin, signifie Heroes, est bien la reprise dans la langue de Goethe, Marx et Lagerfeld (entre autres) du fameux titre de Eno et Bowie, plus proche ici de l'interprétation d’Apocalyptica que de la version originale.
Deux titres, Hystamack et Kletka très Ambiant, impressions sonores dominées par les claviers et des ondes Martenot furent enregistrés live à Salzburg et sont en fait des impros. Idem avec Nixen, minimaliste et délicat.
Mais ouvrez donc cette. porte clôt étrangement cet album pas facile d'accès donc, mais superbement original, qui ose explorer et sait découvrir des mondes inconnus mais captivants.
N'est pas explorateur qui veut et ainsi soit-il.

www.zaboitzeff.org

Dominique Genin (Prog-résiste 100)

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PROGRESISTE (B)
by Dominique Genin, 2018
Album and DVD review
THE CABINET OF DR. CALIGARI

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Booster/WTPL Music -150"25
FRA'14

THIERRY ZABOITZEFF, cofondateur d'Art Zoyd, s'est essayé à de nombreuses expériences musicales. Il excelle ici dans
un exercice qu'il a déjà pratiqué avec Art Zoyd : la mise en musique de monuments du cinéma muet. lci nous retrouvons notre Dr. Zab dans le Cabinet du Dr Caligari chef-d'œuvre de Robert Wiene sorti en 1919. Référence incontournable du cinéma expressionniste allemand, ce film muet à l'esthétique et à l'interprétation outrancière, aux décors faits d'espaces distordus exigeait une bande sonore qui mettait en valeur ce climat gothique, mystérieux et fantastique. Ce DVD ne reprend pas uniquement le film sonorisé par Zaboitzelf mais également une performance de ciné-concert de notre Dr. Zab, filmée au Théâtre Toursky de Marseille en 2013. Nous sommes ainsi plongés dans une double projection, film et concert. Cette musique interprétée en live parait ainsi beaucoup plus puissante, plus expressive qu'une simple bande sonore. Entouré de ses instruments, seul sur scène, habité par l'ambiance du film, Zaboitzeff, évolue entre son violoncelle, sa basse, sa guitare, ses claviers, ses percussions et ses machines. Il vit et crée une performance unique où parfois on a l'impression que c'est le Dr. Caligari qui rend visite au studio du Dr. Zab.

www.zaboitzeff.org
Dominique Genin
2018

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PROGRESISTE (B)
by Dominique Genin, 07/2018
Review of the album
MULTIPLE DISTORTIONS

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Contrairement à l'opus précédent aux ambiances variées, Muliiple Distortions me parait moins multiple quant aux ambiances. Celles-ci sont plus uniformes dans les tons sombres, oppressants, moins contrastés. Cet album est un assemblage d'archives qui s'étalent de 2005 à 2016. La plupart des compositions sont inédites, mais aucune info n'est donnée quant à leur date de création. D'autres morceaux sont des versions alternatives d'anciennes compositions, comme le lac des Signes, présenté avec Art Zoyd sur Marathonnerre. Quatre pièces sont également issues d'un ancien projet qui n'a pas abouti, Overdrive. D'autres ont servi de support à divers spectacles. Certaines compositions nous rappellent l'Art Zoyd des eighties, comme Rebonds, d'autres plus nom-
breuses sont plus électroniques, minimalistes faitesde boucles répétitives, dominées par les machines, comme … Die Machine. Mais le Dr. Zab, multi-instrumentiste, sait construire un équilibre entre ses machines et les instruments électro-acoustiques. Il excelle au violoncelle et à la basse, comme sur le
lose extented for electric bass quintet ou à la guitare sur les 4 Overdrive qui ne sont pas sans rappeler un certain Fripp Crimson.
Ces archives représentent donc un savant mélange de musique contemporaine, d'avant garde et d'électro, le tout mijoté dans un sombre chaudron,
qui génère des ambiances troubles et provoque des rêveries angoissantes.

Dominique Genin
Prog-résiste 93

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PROGRESISTE (B)
by Dominique Genin, 07/2018
Reviews of the albums
SIXTEENTH / MULTIPLE DISTORTIONS

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Booster/Wtpl - 6452 / 76'11 - FRA
Style : RIO, Avant-Prog

Thierry ZABOITZEFF fait parler de lui dans ce numéro ! En plus de la sortie de l'EP qui présente son nouveau groupe, nous avons droit à trois rééditions qui valent la peine d'être écoutées et vues puisque pour l'une de celles-ci, il s'agit d'un DVD... retrouvez moi donc au rayon DVD également}. En 20 ans, le Dr. Zab aura composé 18 albums et l'histoire continue puisqu'au rayon nouveauté je vous parle également de son nouvel ensemble, Aria Primitiva.

Malgré son imagination débordante, Thierry Zaboitzeff ne nous a pas surpris avec le titre de son seizième album sorti en 2012, intitulé courageusement 16 en français et Sixteenth pour les anglophile. Par contre, en ce qui concerne ses compositions, l'imagination est bien au rendez vous. Il n'est pas aisé de trouver la bonne étiquette, simple et unique, pour coller sur ce CD tant les compositions sont variées. Notre Dr. Zab, comme d'hab, navigue à vue entre l'électrique, l'électronique et l'acoustique. Il joue de tous les instruments mais sait également se faire aider par des machines pour créer boucles et percussions, principalement dans la seconde moitié de l'album. Les instrumentaux succèdent aux superbes morceaux chantés par la soprano Isabelle Farmini. Il sait également mettre en scène ou plutôt en musique le fameux discours de Martin Luther King, dans Free At last. La durée des compositions est de cinq minutes en moyenne, pas de grands développements des idées donc, ce qui rend la musique de Zaboitzeff très accessible. Petite exception quant à la durée, les 12 minutes de Kordz et les anges gardiens permettent de mieux développer différentes atmosphères et font de cette composition une des plus intéressantes de l'album. Au niveau des sonorités et timbres, l'éventail est assez large, les différentes compositions évoquent Art Zoyd {notamment une interprétation de Mariée à la Nuit, Magma, Implosion d'Univers Zero, Dead Can Dance, certaines e-Music allemandes robotisantes mais également certaines expériences de Robert Fripp. Grande variété ou manque d'uniformité, la question ne se pose pas vraiment, grâce à une grande fluidité qui fait que les compositions s'enchainent admirablement pour créer un voyage coloré aux multiples atmosphères.



VENTRILOCUTION (P)
by Luis Olivera, 09/2005
Review of the album
MISSA FURIOSA

Extravagant, outrageous or quite simply daring? Absurd as it may seem, it is extremely difficult to answer this question in light of Thierry Zaboitzeff's immensely bizarre Mïssa Furïosa without introducing a bit of each. Exquisitely crafted vocal lines mingled with brilliantly plangent strings abound in this release, as well as various electronic ear-candies that set the record straight as to whether this is really extravagant stuff or not. Now, the inclusion of techno beats and rhythms may as well serve that purpose but, on a merely visceral level, it just does not sit exceedingly well with me. Of course, as they only comprise a small part of what is Mïssa Furïosa, they become rather harmless, especially in light of works of might & pomp such as the outstandingly varied "Gloria". Come what may, nothing changes the fact that Mïssa Furïosa is an unusually thoughtful take on the nature and attire of the traditional Catholic funereal chant, more so in light of the diverse adjustments and diversions into it enforced by Zaboitzeff's crucible effort. Recommended, but only if religious bigotry is not an issue.



HIGHLANDS MAGAZINE (F)
by Catherine Codridex 02/2020 N°101
Review of the album
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE

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WTPL Music BTZAP001, 2019, CD

Chroniquer un album de Thierry
ZABOÏTZEFF est toujours une aventure et cela depuis plus de vingt ans.

Que ce soit avec ART ZOYD et son comparse feu Gérard HOURBETTE dans les années 70,
qu'il participe à une myriade de projets liés au cinéma, au théâtre, à la danse, ce compositeur, bassiste, violoncelliste, chanteur et j'en oublie nous surprend toujours. Un peu moins de vingt albums dans sa discographie, tous différents et tous nous tenant en éveil. C'est sous la forme d’un trio, ARIA PRIMITIVA, que nous est proposé SLEEP NO MORE. À ses côtés, Nadia RATSIMANDRESY aux claviers et ondes Martenot ainsi que Cécile THEVENOT aux claviers et samples. Un Ep de trois titres nous avait mis les oreilles en ébullition en2017.
La suite ne va pas les apaiser. L'idée de base du projet est: « synthétiser des rythmes primitifs avec les derniers sons de l’avant-rock». La pochette représente des masques africains apeurants du plus bel effet. Mais ce visuel ne doit pas trop attirer notre attention. Il faut rester concentré sur la musique, son domaine et son règne. Impossible de renier les ambiances sombres et agitées d’ART ZOYD, le chant profond et inspiré, le langage inventé ce qui a fait relier le groupe à MAGMA pendant quelque temps. Mais, depuis, ZABOÏTZEFF avance, cherche, connecte des éléments improbables. Ici l’utilisation des ondes Martenot. Je vous passe le côté technique du truc, vous ferez comme moi en allant chercher sur Internet le fonctionnement.
Le résultat donne des sons cosmiques vibrants d’une légèreté folle comme sur le morceau d'ouverture Endeyi Endesi. Introduction courte et vaporeuse puis accords guerriers délivrés par le piano, basse puissante et rythme fort. Une mélodie se détache, facile à suivre malgré la complexité et la richesse de toutes les subtilités qui l'entourent.
Sleep No More plonge au cœur d’un village africain. Aboiements au lointain, chants syncopés, déclamations gutturales avant que la musique prenne de l’ampleur. Hypnotique, en boucles successives. Réveil brutal et plein de vie. Hystamack est la vitrine de tout ce qui est réalisable avec le Martenot. Au départ glissements aigus telles des ondes provenant d’une vieille radio, à l'écoute, pour moi, des chants d'oiseaux. Est-on en dialogue avec des «petits hommes verts » ou avons-nous les pieds sur terre au milieu d’une forêt grouillante d'amis ailés? La douceur laisse place à un chaos apocalyptique, à une explosion de peurs et de destructions. Introduction aérienne pour Maïdaykali, sons en apesanteur qui vibrent en se développant. Quelques touches de percussions dans un univers aseptisé. Mais attention, le réveil en fanfare arrive. Contraste saisissant. Chant agressif, puissant, renversant. Le rythme vous capture, les pieds bougent et nous voilà emportés dans un tourbillon incandescent. C’est juste effet Waouh! Arrive en plein milieu de l'album Aria Primitiva. Quatorze minutes haletantes. Basse, piano, sonneries, grincements, craquements, tintements. Changements de rythmes, d’ambiances. La musique prend divers chemins en faisant attention à ne jamais nous perdre. Détail après détail elle nous guide en posant des petits cailloux blancs qui retiennent notre attention. C'est addictif au-delà de l’imaginable. Après un tel moment arrive la peur d’être déçu par le morceau suivant Nixen. Il offre dans sa première partie un moment de pause avec la douceur du piano sublimée par l'acidité des ondes. Dans un deuxième temps l’instrumentation s’élargit encouragée par des effets sonores circonstanciés. Souffle de vie gracile. Encore un moment magique, totalement différent du reste de l’album. Que dire de l’appropriation de la chanson de Brian Eno et David Bowie Heroes qui devient en allemand Helden? Créée en anglais et allemand, chantée ici dans cette langue. Bruit de bottes lourd, au rythme du pas de l’oie en son ouverture, frissons. Thème doux avec les ondes Martenot pendant que le chant venu des profondeurs nous prend aux tripes. Solennel et mystique, troublant et funeste. Une des plus belles interprétations de ce succès planétaire. Emotions conservées, son modernisé. Gravité et noirceur se prolongent avec le morceau improvisé et live Kletka. Dérangeant car sans mélodie mais empli de sonorités qui apparaissent au fil des boucles. Vraiment riche et audacieux. Mais Ouvrez Donc Cette Porte nous conduit vers la sortie, sans essayer de nous rassurer. Toujours flippant sans être exagérément agressif. Rappel des influences du compositeur, Stravinsky en écho. Sleep No More, c’est le moment de sortir des brumes de la facilité, d'écouter, de savourer.
Après la notation ***** il ne reste plus que Fabuleux, Grandiose, Génial et j'ose les employer.

Catherine CODRIDEX

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HIGHLANDS MAGAZINE (F)
by Catherine Codridex, 27/03/2005
Review of the album
MISSA FURIOSA

Intoxygene, France, 2004

Quel curieux disque à chroniquer. Il ne faut pas s'attendre de la part du cofondateur du groupe ART ZOYD, THIERRY ZABOITZEFF a un travail pâle et insipide
L'homme est un créateur, un chercheur, un metteur en scène de la musique. Le concept de messe en latin sur fond techno-pop a de quoi surprendre plus
d'un auditeur non rompu aux mélanges des genres. Surtout que vous ferez des digressions via le jazz et le classique bien sûr. La question étant de
savoir si cette interaction est réussie, la réponse vous appartient. Pour celles et ceux qui ont pratiqué à un moment de leur existence le rite catholique
de près ou de loin, aussi bizarre que cela puisse paraître, l'adhésion au travail voulu par les artistes sera plus facile à appréhender car ils portent déjà en eux la puissance évocatrice de cette musique. Elle magnifie le solennel, le théâtral, le lyrique, le fastueux. Elle vous transporte dans un autre
univers des les premières notes. Elle vous permet une introspection en vous coupant du quotidien. Elle est inscrite dans les gènes des survivants
de la civilisation judéo-chrétienne: C'est-à-dire de nous tous européens. Elle renferme aussi l'enrichissement apporté par la culture islamique après les croisades.
Pour les amateurs de techno je ne suis pas persuadée que le grand écart à effectuer se fera sans douleur car le chemin à parcourir est beaucoup plus long et ardu. Ils auront tout un passé, toute une civilisation à intégrer mais surtout à accepter. Des années, des siècles à franchir en quelques notes de musique.
Le pari est de toute façon interessant et enrichissant en terme de culture musicale.
Il me semble qu'il faille tout simplement laisser derrière soi tout son bagage intellectuel. La musique est là pour faire tout oublier et transgresser les dogmes.
Lorsque vous aurez remisé au grenier votre à priori, il vous restera que le plaisir de l'écoute et vous seraient prêts à unir l'histoire et le présent.
THIERRY ZABOITZEFF maîtrise avec brio les instruments a cordes ce qui n'est pas une découverte, les chanteurs lyriques sont au diapason de l'ensemble de l'œuvre et en paraissent imprégnés. Ils sont dans leur élément. La conception même de l'album renforce le thème de la messe en étant conçu avec un crescendo très bien orchestré pour la montée émotionnelle qui est recherchée par le compositeur.
Je ne désire pas décrire plus précisément et avec des mots ce que j'ai ressentie au fur et mesure des écoutes de ce cd. Les émotions et les images qui naîtront en vous ne peuvent qu'être des plus intimes, tant elles dépendent de votre éducation et de votre vécu.
Que vous soyez adeptes d'autres religions, que vous soyez cathos branchés ou débranches, que vous soyez athées, il perdurera le sentiment d'une communion toujours possible autour de la musique comme unificatrice des cultures.




CITIZEN JAZZ (F)
by Denis Desassis, 24/11/2022
Thierry Zaboitzeff
50 ans de musique(s)


Jazz, not jazz, is that really the question? Listening to these 3 hours and 40 minutes of music meticulously organized in a three-CD box set, one thinks that the essential is elsewhere. There, in this rather indefinable space mixing multiple influences (rock, classical music, minimalist or electronic), where a musician has expressed himself for half a century. A long time ago but still very present, when Thierry Zaboitzeff was one of the mainstays of the Art Zoyd adventure with his partner Gérard Hourbette. A long road of more than 25 years followed by another experience still in progress (which we had already mentioned a few years ago on the occasion of the release of the disc Aria Primitiva), often more solitary but always haunted by the same pulsation coming from the depths (of the heart, of the soul, of the mystery of nature and of humans). To put it in a few words that could describe this musician unlike any other, one could evoke "a self-taught, multi-instrumentalist, an explorer as well as an inventor, that of an idiom of the crossing of "worried spaces" where, from the depths, a voice singing in a forgotten language can emerge at any moment, the natural child of his creative path. One could also speak of a contemporary electro-acoustic chamber music, of a technoid rock where bass, cello, keyboards, percussion, samples and other synthetic strings flourish" [1]. It should also be remembered that Thierry Zaboitzeff has put his art at the service of music, of course, but also of theatre and dance (let's remember the Marriage of Heaven and Hell by Roland Petit in 1985, or the setting to music of old films: Faust, Nosferatu, Hâxan). So it's been half a century since the story began. It was time to tell it, without any nostalgia but with the concern to shed light on its progress.

This has been done with 50 years of music(s), a real sum, a long thought-out whole whose coherence over the years attests to the creativity of a man who has never given up. Totally involved in what is very much like an anthology, Thierry Zaboitzeff did not hesitate, when he deemed it necessary, to re-record certain compositions, to review the mixing and mastering of some others. A good idea, moreover: he has not fallen into the trap of a chronological selection, which could have had the disadvantage of pointing too explicitly to an evolution over the decades. Here, the coherence is in the arrangement of a long scenario animating colours and timbres, varying rhythms and atmospheres, in the construction of a landscape between shadow and light. But with an unfailing passion for "cerebral music, no doubt, but powerfully carnal".

You may hear, throughout 50 years of music, the more or less distant echoes of Bartók, Stravinsky, Ligeti, or even Bach, as well as the more electric influences of a few bands hastily lumped into the progressive rock category. But in reality, you will dive, in total immersion, into the singular world of Thierry Zaboitzeff. Look hard enough, there are no others like his. It is a real adventure, a human as well as a musical fresco.
Denis Desassis.

Read the original article 

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CITIZEN JAZZ (F)
by Denis Desassis, 19/06/2019
Review of the album
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE

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Thierry Zaboïtzeff (elb, cello, voc, elec), Nadia Ratsimandresy (kb, ondes Martenot), Cécile Thévenot (kb, elec).
Label / Distribution : WTPL Music

Ceci n’est pas une chronique. Plutôt une manière de déclaration d’amour envers un musicien sur la brèche depuis tant d’années qu’il semble grand temps d’en souligner ici en quelques lignes la personnalité exceptionnelle et l’engagement dans un processus créatif qui n’appartient qu’à lui. Et qu’on n’est pas obligé de raccorder au cercle du jazz, si tant est qu’une telle classification ait du sens lorsqu’il s’agit de rendre compte d’un univers qu’on ne saurait assimiler à aucun autre.

Thierry Zaboïtzeff, bassiste, violoncelliste, compositeur, chanteur, inventeur et bien d’autres qualificatifs. Tel est le nom de ce musicien explorateur.

Les plus anciens d’entre nous ne peuvent avoir oublié le groupe Art Zoyd, fondé à la fin des années 60 avec son compagnon de route, le regretté Gérard Hourbette, disparu il y a peu. Les beautés de cette formation hâtivement rangée dans la catégorie « rock progressif » étaient sombres, convulsives, comme peuvent le laisser deviner certains titres de ses albums : Symphonie pour le jour où brûleront les cités, Génération sans futur, Le Mariage du ciel et de l’enfer ou bien encore Les Espaces inquiets. Certains voulaient rapprocher le groupe de la sphère Magma, à tort selon nous. Art Zoyd créait certes une autre musique de la traversée des grands espaces, mais de nature et d’origine bien différentes, entre ombre et lumière, d’où pouvaient surgir des voix venues des profondeurs, s’exprimant parfois dans un langage venu d’ailleurs. Celle de Thierry Zaboïtzeff justement. Art Zoyd n’envisageait pas la possibilité d’un autre monde : il avait assez à faire avec le constat trop souvent désespérant de l’état du nôtre.

Les chemins des deux musiciens se sont séparés à la fin des années 90, Gérard Hourbette poursuivant l’aventure Art Zoyd dans un registre plus électronique, et donnant vie aussi à son propre studio de création musicale à Valenciennes, où pourront travailler de nombreux compositeurs adeptes de la recherche musicale, sans oublier chez lui un important travail de nature pédagogique. Jusqu’à sa mort en mai 2018. Mais Art Zoyd, devenu centre de création musicale, continue de vivre grâce à Monique Hourbette-Vialadieu, son épouse et veuve.

De son côté, Thierry Zaboïtzeff s’est avéré hyperactif. On le retrouvera impliqué dans différents projets avec des metteurs en scène ou des chorégraphes. Il formera le groupe Zaboïtzeff & Crew, s’illustrant notamment avec une Missa Furiosa unissant techno et chant lyrique ainsi qu’avec un hommage à Jules Verne, Voyage au centre de la Terre. Concerts solo, danse, cinéma, théâtre et au total une petite vingtaine d’albums au cours de la période 1997-2016. De quoi satisfaire bien des appétits en manque de l’énergie si particulière des premières années d’Art Zoyd.

Et voici que paraît un trio, Aria Primitiva, et son disque Sleep No More dont on avait pu découvrir les couleurs tourmentées l’an passé à l’occasion de la sortie d’un EP composé de trois titres qu’on retrouve sur l’album. Aria Primitiva, c’est un autre projet indéfinissable aux confins de la musique électronique, de la musique contemporaine et du rock symphonique ; un autre nouveau monde, qui semble ne jamais connaître l’espoir d’un apaisement. La pulsion typique du bassiste est toujours là, comme un cœur arythmique en plein effort. Une voix caverneuse rugit dans la pénombre, elle semble venue d’outre-tombe, on la reconnaît entre mille à défaut de comprendre le sens de ses mots. Les explorations sonores parsemées de zébrures électriques des cordes et d’effets électroniques restent au centre des passions du bassiste, toujours aussi prompt à scruter les moindres recoins de sa caverne musicale et de toute sa part d’inconnu. Avec lui, deux musiciennes aux commandes de leurs claviers hypnotiques, Nadia Ratsimandresy et Cécile Thévenot, dont la présence solaire est le contrepoint de celle, très terrienne, du leader. Les Ondes Martenot de la première font merveille, qui éclairent de leur sonorité mutine et évanescente les ombres de la basse et la convulsion sous-jacente des compositions. Sleep No More est de ces disques qu’on écoute en retenant son souffle.

Cerise sur le gâteau de cette réussite, la chanson « Helden », soit la reprise en allemand du « Heroes » de David Bowie. Elle s’affirme d’emblée comme l’une des adaptations les plus intrigantes de ce succès planétaire et ce faisant, se révèle en adéquation parfaite avec l’esthétique sonore imprimée par le Thin White Duke et la guitare envoûtée de Robert Fripp. Ajoutée à la composition titre « Sleep No More », Aria Primitiva tient là deux hits ténébreux en puissance. Mais dans un autre monde que le nôtre, sans doute, qui laisserait sa chance au mystère.

Thierry Zaboïtzeff , parfaitement épaulé, semble vouloir nous dire qu’il est là, et bien là.
Sleep No More le prouve, c’est une évidence.



REVUE &CORRIGEE (F)
by Pierre Durr, 06/2020
Review of the album
NEBENSONNEN (REMAKE)

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Plateformes de téléchargement et streaming – 2020

Paru initialement sur le label Atonal en 2000, ce 7 e opus de l’ancien membre d’Art Zoyd, et comme certains autres enregistrements parus à la fin des années 90 conçus pour les chorégraphies d’Editta Braun (Heartbeat, Miniaturen, India, Alice), ce Nebensonnen vient de faire l’objet non d’une réédition mais d’une réinterprétation, bénéficiant de nouveaux arrangements, ce qui semblait plus judicieux à son auteur. Pour l’instant disponible uniquement en version numérique. Exit donc, pour ce « divertissement », les interventions d’invités, anciens partenaires au sein d’Art Zoyd : tout est désormais assumé par Thierry Zaboitzeff, qui hors contexte de la chorégraphie initiale, modifie quelque peu l’ordre des titres en ne retenant qu’une seule occurrence de la courte pièce
« Nebensonnen ». Cette relecture confère à l’album une cohérence plus affirmée par l’accentuation des sonorités liées aux cordes. Un travail plus maîtrisé.

Pierre DURR

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REVUE &CORRIGEE (F)
by Pierre Durr, 21/06/2019
Review of the album
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE

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MONSTRE SONORE/WTLP MUSIC BTZAPO01 - 2019

Formé il y a près de deux ans, sur les routes européennes depuis le printemps 2018,
Aria Primitiva édite enfin son premier opus, Sleep no More*.
Aria Primitiva, c’est le nouveau projet de Thierry Zaboitzeff, qui jusqu’au milieu des années 90 partageait avec Gérard Hourbette l’aventure d'Art Zoyd
(en témoigne la reprise 
de « Sleep No More », une de ses compositions extraite de la courte suite « Vorgänge », figurant sur l’album Nosferatu). À ses côtés, lui-même assurant la basse, le violoncelle, les vocaux et l’échantillonnage, opèrent Nadia Ratsimandresy (ondes Martenot, claviers)
qu'on a pu entendre elle aussi dans quelques récentes formules d’Art Zoyd, et surtout 
dans ses interprétations de Messiaen et de Tristan Murail** ; et Cécile Thévenot (claviers, échantillonnages), laquelle a occasionnellement remplacé Patricia Dallio au sein d’Art Zoyd. La musique d’Aria Primitiva s’inscrit bien naturellement dans cette filiation (ce qui est renforcé par le choix pour la pochette de Thierry Moreau, designer pour Univers Zéro, Shub-Niggurath, Eskaton). Elle en a la dimension sombre, parfois tellurique voire sépulcrale, incandescente et tourmentée, aux vocaux presque zeuhliens. Et pourtant, l’effet trouble de l’apport des ondes Martenot y ajoute un côté aérien. Contraste apaisant ou simple répit, avant de plonger dans les ténèbres ? Enfin, avec « Helden », Aria Primitiva agrège à son style un aspect de la trilogie berlinoise de David Bowie.

* Si l’on excepte l’EP Work in Progress, carte de visite sonore de trois pièces non définitives.

** Nadia Ratsimandresy & Matteo Ramon Arevalos, Messiaen et autour de Messiaen,
ReR Megacorp, 2009 ; avec L'Ensemble Volta, Les Nuages de Magellan, Works by Tristan Murail, Megacorp, 2014.

PIERRE DURR



ROCK PROGRESIVO.COM
by Rafa Dorado, 30/07/2019
Review of the album
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE

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Aria Primitiva - 'Sleep No More' (2019)
(Primera edición 28 septiembre 2018, Monstre Sonore/WTPL Music)

Aria Primitiva - Sleep No More

Hace un año Thierry Zaboitzeff (cello, bajo, voces y programación) ya nos había avisado de este evento con el adelanto de un mini CD en el que se incluían, con diferentes mezclas, 3 temas de este material. El resultado sabía a poco y te dejaba con ganas de más lo que, obviamente, era su objetivo.

Tras la espera, ahora que ya podemos disfrutar de la obra completa, nos encontramos al miembro fundador, junto al malogrado Gerard Hourbette, de la mítica banda de rock de cámara Art Zoyd, en el centro de un trío que completan Nadia Ratsimandresy a los teclados y ondas Martenot y Cécile Thévenot a los teclados y sampler.

La paleta de colores tonales, ya de por sí amplia en la obra de este compositor, se ve por tanto reforzada. La inclusión de ondas Martenot nos acerca por momentos a un concepto casi sci-fi años 50 que en algunos momentos encajaría perfectamente como banda sonora apócrifa de cualquier clásico del género; pero las composiciones, todas del francés afincado en Austria, a excepción de una versión del 'Heroes' ('Helden') de Eno y Bowie, nos dejan un trabajo de estilo puramente Zaboitzeff con sus querencias por un rock zeuhl electrónico y minimalista, muchas veces cercano a la obsesión y donde la sorpresa a niveles tanto armónicos como texturales te aguardan a la vuelta de cada microsurco. También hay sitio para el caos y la improvisación en 'Hystamack' y 'Kletka' que funcionan a modo de respiraderos entre la organización cartesiana que define la música de Zaboitzeff.

Curioso, cuando menos, que se recupera como título central una remezcla de 'Sleep No More', tema que que ya había aparecido cerrando el 'Nosferatu' (1990) de Art Zoyd a modo de bonus tracks junto a otros dos temas extraídos de 'Vorgänge', banda sonora para un ballet, y que en 2005, en otra remezcla completamente distinta y casi metalera, apareció en el Vol. 5 de 'Músicas desde el Abismo' del sello margen Records que acompañaba el número 24 de margen Magazine que incluía sendos dossiers sobre Art Zoyd y Thierry Zaboitzeff. La remezcla presentada aquí es más respetuosa con el original, incluso con arreglos muy melódicos de teclado que 'humanizan' la composición lejos de los arrebatos casi death metal de la versión de 2005.

Temas como 'Maïdaykali' nos devuelven, tras una intro reposada y ambiental, al Zaboitzeff más complejo e incluso hardcore. 'Endayi Endesi', que abre el disco, no reniega de las influencias zeuhl que le son tan familiares, pero su aspecto orquestal y las melodías de ondas Martenot lo escoran hacia un concepto más electrónico. El atmosférico y pianístico 'Nixen' funciona casi como interludio en su primera mitad para recuperar en su parte final la convulsión y tensión que son tan propias de su estilo.

Lo mejor, el extenso 'Aria Primitiva' de hechuras contemporáneas, arrebatos épicos y un nivel de sinergia del trío en su máximo esplendor.

Cierra 'Mais ouvrez donc cette porte!' con su típico toque expresionista y oscuro en primer plano, enriquecido por un concepto rítmico sincopado que nos devuelve los aromas del Faust de Art Zoyd.

No nos olvidamos de reseñar el magnífico trabajo gráfico del gran Thierry Moreau que anticipa y complementa el contenido musical.

Si conoces la obra de Art Zoyd y Thierry Zaboitzeff querrás tener esto, y si quieres iniciarte en su sonido 'Sleep No More' de Aria Primitiva no es un mal lugar para comenzar, pero ¡cuidado, crea adicción!




KOSMIK MUZIK
by Jean Christophe Alluin, 21/11/2022
Thierry Zaboitzeff's 50 years of music

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With such a panorama, one might have feared a rather backward-looking boxed set with a lot of archives, with a period sound that is necessarily analogue and period. But here we are not in this retrospective register but, rather, in that of an updated and fully current visiting card, including on the sound level, with a visual work by Thierry Moreau perfectly in phase with this asserted electric modernity.

Thierry Zaboitzeff's past in Art Zoyd is obviously well known, and some beautiful traces of it appear here, sometimes in an updated form, including the magnificent Aria Primitiva, whose destiny has unfortunately been cut short. A wink to Rocco Fernandez, founder of AZ, some cleverly chosen extracts that the afficionados will recognize and some rather hair-raising "covers"...

The man left this matrix in 1997 and this is where this box set should open doors for many. Freeing himself from any chronological logic, Thierry Zaboitzeff has built here an audacious labyrinth where the listener is carried away to multiple lands. From the seminal Prométhée, released in 1984 and whose LP was well used by yours truly at the time, to the recent Pagan Dances (digital only), more than 20 records produced under his name have followed one another, unfortunately without much echo here, due to lack of distribution and promotion.

This box set will allow many of you to discover a personal universe, protean while being extremely coherent. So it doesn't matter how you categorise it: new music, progressive, post rock, contemporary music, rock in opposition, liturgical singing... Thierry Zaboitzeff is everywhere and, above all, elsewhere, as a free and liberated musician, as a singular composer with a plural universe. It is urgent to (re)discover him.

(Label : Monstre Sonore/ WPTL)

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KOSMIK MUZIK
by Jean Christophe Alluin, 30/07/2019
Review of the album
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE

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La scène française se porte bien : 2 - Aria Primitiva Sleep No More

Un premier EP, première carte de visite, avait permis en 2017 de prendre contact avec la musique du groupe impulsé par Thierry Zaboitzeff. Le titre de ce premier album fait évidemment écho au Art Zoyd des années 80 mais il serait vain de chercher en Aria Primitiva un clone. Disons qu'on se situe dans un prolongement de certaines esthétiques mais avec une instrumentation forcément différente sans parler du temps qui s'est écoulé...

Au travers de multiples expériences, hélas peu relayées en France, Thierry Zaboitzeff livre ici un disque extrèmement travaillé, une oeuvre mature aux dédales surprenants qui happent l'auditeur aventureux. On ne se pose que rarement en ces paysages sonores parfois tourmentés, sombres ou plus calmes pour quelques brefs instants... L'instrumentation est dense et fournie avec de belles ouvertures sonores où les deux musiciennes, Nadia Ratsimandresy et Cécile Thévenot, sont particulièrement à leur aise. On l'aura compris, voici un disque particulièrement puissant dont on peut espérer qu'il permette à Thierry Zaboitzeff de toucher un public plus vaste ce qui ne serait que justice, compte tenu de son passionnant parcours...

Jean Chistophe Alluin 30/07/2019



KEYBOARD MAGAZINE (F)
by Bruno Heuzé, 01/1998
Review of the album
HEARTBEAT


Fondateur du groupe Art Zoyd en 1971, Thierry Zaboitzeff continue a en être le bassiste et violoncelliste, ainsi que l'un des principaux compositeurs. On le retrouve ici seul pour une musique composée pour le spectacle de la danseuse Editta Braun. Ayant principalement travaillé sur echantillonneur, Zaboitzeff explore ici en baladin solitaire, d'inquiétantes terres aux frontières noyées de brume, où se seraient rencontrés l'obscurité médiévale et les mécaniques puissantes de l'ère industrielle. II n'y a pourtant la aucune saturation bruitiste, mais de lentes progressions aux harmonies croisées, ou l'intensite dramatique monte en crescendo. Résolument insolites, les climats se créent a partir d'étranges hybridations de voix samplées et de rythmiques sourdes, de violoncelles dérivants, de claviers traités et de vocalises gutturales ou apaisées, de cliquetis d'horloge qui deviennent battements de coeur ...
Un bel album a la sombre incandescence.
KEYBOARD MAGAZINE (F)
Bruno Heuzé

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KEYBOARD MAGAZINE (F)
by Christian Jacob, 04/1992
Review of the album
DR. ZAB & HIS ROBOTIC STRINGS ORCHESTRA


Art Zoyd est, avec Urban Sax, Magma et quelques autres, l'un des groupes français qui se sont forgés une forte identité dans le champ des musiques Thierry Zaboitzeff, l'un des piliers d'Art Zoyd, nous offre un album solo où se manifestent pleinement ses talents de compostion et sa maîtrise des instruments électroniques : rythmiques hypnotiques, boucles répétitives, fusion des styles et des traditions, soundtracks débridés et climats recueillis, ironie parfois grinçante et jeux mécaniques.
Le Dr. Zab, au milieu de ses drôles de machines, explore de manière ludique des labyrinthes de la modernité. De la même famille et du même talent, Patricia Dallio nous avait, il y a quelques mois, gratifié d'un très bel album,
« Procession ", sur le label D.T.R. (distr. M.S.I.).
KEYBOARD MAGAZINE (F)
Christian Jacob



IMPRO JAZZ (F)
by Philippe Renaud, 10/2016
Review of the album
MULTIPLE DISTORTIONS

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Même si l’ex bassiste d’Art Zoyd poursuit son chemin dans les traces de son ancien groupe (qu’il continue d’ailleurs de citer sur la pochette), ces archives ne remontent qu’à l’année 2005, à des années lumières de l’originalité de ce groupe classé "Rock in Opposition" au milieu des années ‘70s. Mais, pour éviter une déception chez les aficionados du groupe, il faut préciser que l’esprit est resté le même, bien que Thierry Zaboitzeff soit désormais un groupe à lui tout seul.

Peu de renseignements sur la pochette, juste le détail des titres et le timing, de manière à ce que l’on ne sache pas quand tel ou tel morceau a été enregistré. Mais cela n’a guère d’importance, tant, je le répète, la base sonore qui a permis de découvrir une nouvelle musique, une musique inouïe, est toujours là, une trame lancinante et répétitive sur laquelle se greffent plusieurs autres instruments parmi lesquels des percussions, des tubular bells, des guitares saturées (d’où le titre de l’album), et de l’électronique qui n’existait pas lors de l’enregistrement de la "Symphonie pour le jour où brûleront les cités"… 15 titres défilent ainsi, à écouter très fort, de préférence dans le noir (cela me rémémore une vidéo passionnante du groupe enregistrée dans le nord de la France), un voyage dans le temps mais dans une expression moderne et futuriste.
IMPRO JAZZ (F)
Philippe Renaud

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IMPRO JAZZ (F)
by Philippe Renaud, 10/2016
Review of the album
SIXTEENTH

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En 2012 donc, Thierry Zaboitzeff avait produit toujours tout seul mais cette fois avec quelques intervenants selon les morceaux cet album un peu plus compact quant à la construction et la réalisation. Plus gutural aussi, dans une ambiance légèrement plus noire que celle d’Art Zoyd. Illuminée cependant par des arpèges et des glissandos quelque peu folk / progressif, avec une voix féminine sur quatre titres dont le très langoureux "Makes me Sleep". Après l’orage autour du manoir hanté, la volupté et l’innocence. Un très beau contraste vite brisé par un ouragan de sons inquiétants, un thème électronique à vitesse variable, des cassures et brisures, des OVNIs traversants, on imagine la présence de dinosaures et autres bêtes sympatiques, puis la musique s’engage sur un chemin qui grimpe, s’intensifie, rythme binaire arrêté net pour mieux repartir… et on se laisse emporter par ce tourbillon musical hypnotique, qui stoppe trop vite pour retrouver cette voix de soprano détenue par Isabelle Farmini, proche du kobaïen de notre cher Magma. Dans le morceau suivant, Zaboitzeff inclut une partie du fameux discours de Martin Luther King concernant son rêve, dans un environnement basé sur les percussions et l’électronique.
Thierry Zaboitzeff a décidé de poursuivre sa carrière tout seul, c’est tout à son honneur. Ses disques sont difficiles à trouver, comme dans la période de ses débuts, pour lui rien ne semble avoir changé. Raison de plus pour le contacter et lui passer commande.
IMPRO JAZZ
Philippe Renaud

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IMPRO JAZZ (F)
by Marc Sarrazy
Review of the album
DR. ZAB. VOL. 2


... Pour respecter la chronologie. Epaulé par les Fantômaticks (groupe énigmatique au personnel incertain puisque de savoureux pseudos (Terri Zabinovitch, Valentino Zab ... ) côtoient sans complexe un Olaf Frap Dür (à la batterie évidemment), un DJ RsZ ou un Fête Nat De la Souffrière ... ), Zaboïtzeff nous a manigancé une myriade d'ambiances qui se mettent en branle, se déroulent et se froissent par l'interruption de nouvelles plages: à l'image de ces quatre reprises des Beatles (ah ! le grayeux Come Together !), se télescopent des musiques tournées vers l' ailleurs, un exotisme de l'étrange : vallées moites, bords de mer exténuants, organismes anesthésiés, crépuscules désertiques, villes endormies ou mortes, horreurs boréales ...
Moins sombres peut-être, qu'à l'habitude, comme des musiques autour du vide qui règne lorsqu' il ne reste personne, mais où tout a déjà eu lieu, où l' air est plein de ces vies qui s'y sont agitées, encore peuplé de fantômes.

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IMPRO JAZZ (F)
by Marc Sarrazy
Review of the album
MINIATUREN 


Ici, tout fleure plutôt l'outre-tombe. On navigue avec bonheur entre les ruissellements glauques du gothisme londonien, les bavures effarées du cinéma expressionniste allemand, une sorte de bal entre Jack l'éventreur, Mabuse, Nosferatu et Frankenstein...

Moulées dans des architectures complexes et bizarres, les musiques sont un modèle d'équilibre à l'intérieur de l'espace sonore (bandes, voix, clarinette et batterie des Crew, basse électrique ... ). Le chant surtout : fiévreux, émis en toute fin d' expiration, il glace autant qu' il brûle. Rythmes malades, fragments de mélodies qui obsèdent, choeurs d'un lyrisme noirâtre, ostinato pris dans la tourmente, cassures sonores : on songe à Magma (la lourdeur et le ronflement en moins), à Palo Alto, à Art Zoyd surtout (on entend par moments d' ailleurs des réminiscences du disque Faust) ... Excellent!

IMPRO JAZZ (F)
Marc Sarrazy

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IMPRO JAZZ (F)
by Marc Sarrazy
Review of the album
NEBENSONNEN


Après les chaos de l'enfer, les brumes oniriques. Nettement plus intimiste, cette suite s'articule autour de courtes pièces récurrentes jouées au piano.
L'organique, le pulsionnel ont fait place au rêve, atmosphères cotonneuses, entre cristal et velours.
Je n'ai qu'un regret à émettre: l'utilisation majoritaire des synthés pour interpréter certaines parties de cordes.
Les instants où l'errance du piano se trouve zébrée par le chant du violoncelle (Zorn en particulier) sont tellement plus intenses qu'on aurait souhaité qu'ils s'étendent aux passages cités précédemment: les synthèses d'ordinateur ne remplaceront jamais le crin d'un archet.
Cela dit, on est à mille lieues des musiques nouvelles gangrenées par d'interminables nappes de synthés : ici, le piano reste l'argument central, les motifs enivrent et si certains climats rappellent René Aubry, la musique porte surtout des accents de Satie et de Debussy par le rapport des notes les unes aux autres. Certaines pièces sont magiques.

IMPRO JAZZ (F)
Marc Sarrazy



VERSUS MAGAZINE (F)
by Stéphane Sansonnet, 2005
About the album and the concert at the Théâtre Toursky - Marseille (F)
MISSA FURIOSA


Membre de Art Zoyd (groupe avant-gardiste principalement connu pour la création de musiques de films restaurés comme Nosferatu, Faust, Metropolis
et pour des compositions pour les bollets de Rolond Petit...) entre 1991 et 1997 avec Gérord Hourbette. Thierry Zoboitzeff s'affronchit du duo afin de
se consacrer à ses propres développements sonores. Il se confronte alors à différents orts de la scène (danse, théâtre, événements...) avant de décider de composer une messe techno-pop.
« J'ai voulu composer un dernier projet monumental, j'ai voulu y aller très fort. J'avais déjà commencé il y a quelques années les bribes d'une
messe. Cet exercice a été exécuté par de nombreux auteurs classiques et contemporains. L'idée m'a complètement emballé. Mon parti pris était
d'attaquer la chose en mélangeant divers styles musicaux (techno, rock, ethnique...) sons pour autant en faire une soupe consensuelle ».
Le spectacle délivre donc une musique hybride alliant rythmes techno, chant en latin, bouddhistes et arabes.
Et effectivement. le mélange fonctionne, sons doute pour nous rappeler que nous venons tous de la même terre. D'ailleurs, la structure du spectacle calquée sur une messe catholique est plus la résurgence du passé de Zaboitzeff qu'une volonté de favoriser une religion ou une idéologie au détriment
des autres: « Lorsque j'étois enfant, mon grand père maternel qui était musicien, tailleur et organiste d'église, m'emmenait par la main aux offices catholiques
de toutes sortes, j'ai sûrement, à cette époque, été impressionne par le rite, le faste et la transe de ces
cérémonies que je ne comprenais pas... Avec ce spectacle, je ne désire d'aucune sorte disserter sur le bien fondé de telle ou telle religion...: ce sont le cérémonial, les représentations, la foule, la communion, les images, l'extase, les grondes pompes, les objets du culte, la transe et la musique qui me
motivent.»
Originellement mis en scène par Stéphane Vérité en 2002 en Autriche et à Maubeuge (France), ces spectacles ont été présentés dons une version plus « light» le 18 janvier au Théâtre Toursky de Marseille. Entouré de participants présents dès le déport, rejoint par de nouvelles choristes, Zaboitzeff a donné un spectacle haut en couleur, décuplant l'impact des titres de l'album. La transe est au rendez-vous. Car même si « ce projet s'est monté empiriquement,
sans une véritable recherche spirituelle » et que Thierry reconnaît avoir composé cette messe comme un exercice de style « comme un pirate, un dj, car mettre toutes ces choses ensemble constituait un véritable challenge », on ressent malgré tout (malgré nous ?) un véritable élan épique. Difficile de rester insensible face à ce souffle. Serions-nous victimes de notre (lourd) héritage? Ou plutôt avons-nous perdu l'habitude
de réfléchir à l'écoute d'un album abordant une thématique couramment ridiculisée dons l'univers du rock ?
Je ne saurais que trop vous conseiller de surveiller une éventuelle future représentation de ce spectacle et d'écouter cet album qui reste malgré tout une magnifique bande son.
Tous mes remerciements à Thierry, Editta, l'équipe du Théâtre Toursky.
Zaboitzeff & Crew Missa Furiosa (Intoxygene) www.intoxygene.com



PROGVISIONS.NET (UK)
by José Nafría
Review of the album
MINIATUREN


I had been waiting for a long time for this to happen. The resurrection of Thierry Zaboitzeff, the wonderful French musician, member during many years of my adored Art Zoyd, who in his last solo album (he has published three since his definitive exit of Art Zoyd in 1997) has abandoned the techno-ethnic caprice completely (shown for example, in the interesting India that nevertheless, was not what one expected) to de- voted himself to what I like more, to develop the experimental RIO side he played for years in Art Zoyd.

This last CD of Thierry is a marvel that recaptures the best and darker essences in the Art Zoyd of the 90s (mainly in some moments that come directly from "Haxan" or "Marathonerre" directly), as the subtitle of the album already indicates ("Zoydian Suite in three movements") and as forty (and one) small, dense and atmospheric musical miniatures.

The group of Thierry is formed in this album by Christian Kapun (clarinets), Peter Angerer (drums) and the own Thierry (cello, bass, guitars, soundscapes, voices and programming), with the help in some miniatures of Judith Lehner's feminine voice.

This "Miniaturen: Zoydian Suite in 3 Movements" is the musical part of “a dance piece for nine dancers and eighteen winter coats" (??), created by Editta Braun's company in 1999 for the opening of the Salzburg festival.

As I have commented previously, the album includes three movements: "Schön" in thirteen parts and 19 minutes, “Zart” in seventeen fragments and 21 minutes and “Kalt” in other ten parts and almost 18 minutes, concluding with the independent piece "Finale" of five minutes of duration.

How can I define these musical miniatures? In general, I can say that the sound gen- erated by the programmed tapes, rhythms and convoluted percussion, gelid passages of electro-acoustic music and the wonderful and lonely clarinet brings us to the ghastly, dark and dense atmospheres created by Art Zoyd or the last albums of the Belgian Univers Zero. It is curious how the musical careers of these two big groups continues to intermingle: in this way for example, Daniel Denis, drummer and main composer of Univers Zero has played in many disks of Art Zoyd and in direct, the same as Michael Berckmanns (oboe and bassoon in UZ), Univers Zero last album is co-produced by Art Zoyd's people, Thierry Zaboitzeff played a song in "Ceux du Dehors" of Univers Zero.

Over this sound base loaded with emotional force, we enjoy devastating floods of guitars and bass, desperate voices full with pain, sweet moments amongst whispers, caresses and choral voices, followed by full outbursts of electricity and dirty noise, uneasiness charged with madness and illness, all kind of ambient sounds (orgasms, wailing, clicks of cameras that act as sound flashes during the different sequences of the suite, animals, water...), even, I swear, I can hear some musical fragments that seem pure metal mixed by the blend of Art Zoyd.

This is pure assonant dissonance, the unhinged world of Lovecraft or Kafka made reality, darkness made contemporary music. Truly I cannot imagine how anyone one can make dance out of this no matter how modern it is, with this music without structures, replete of discontinuity and holes, loaded with surprises, changes, sound mutations, rock, free jazz, contemporary, electronic classic..... a whole world that fits in this fabulous sound bible.
PROGVISIONS.NET (UK)
José Nafría



BIG BANG MAGAZINE (F)
by Jérôme Schmidt
Review of the album
HEARTBEAT


Troisième opus du cofondateur du désormais légendaire Art Zoyd (cf Big Bang n°??), pionnier à la fin des années 70 de ce que l'on appellera la "nouvelle musique européenne" ou la "musique nouvelle", "Heartbeat" est une fois de plus une création musicale pour une chorégraphie de Editta Braun. On s'attend donc à trouver tous les gimmicks inhérents aux style mais, pour une fois, l'auditeur sera supris.

En effet Thierry Zaboitzeff après deux albums solo en demi-teinte ("Prométhée" sorti uniquement en LP et "Dr Zab" en CD chez Mantra) livre une superbe musique qui se passe très bien du support chorégraphique et, contrairement à son amie d'Art Zoyd Patricia Dallio elle aussi experte en musiques de ballet (4 beaux albums à son actif à ce jour), il arrive à nous surprendre pendant cette heure fort agréable d'écoute que constitue "Heartbeat". Fort de 14 morceaux de durées assez courtes (2'26 à 7'45) l'album est homogène mais sait alterner avec intelligence les morceaux puissants propulsés par la rythmique d'acier de la basse de Zabo et les séquenceurs judicieusement exploités (comme dans 'Komba') et les morceaux où l'idée de "lente ART ZERO du désir" devient centrale grâce aux vocaux féminins samplés et admirablement utilisés (voire le magnifique "El Amor Brujo" de plus de 7 minutes ou encore "In Grace").

Au cours de l'album, Thierry Zaboitzeff arrive à instituer une couleur musicale très personnelle, toujourds très proche la musique nouvelle mais faisant des incursions heureuses vers la world music (samples de chants africains dans "Clear Light" ou "Heartbeat", percussions très world par moments), incursions qu'il ne surexploite pas. Ayant recours à une multitude d'instruments (basse, claviers, samples, séquenceurs, percussions, voix gutturale), la monotonie n'a pas le temps de s'installer et ses aptitudes vocales y sont pour beaucoup, dévoilant un aspect de ses aptitudes musicales qu'il n'avait pas encore énormément exploité: une voix chaude ou gutturale, tantôt plaintive ou martiale, toujours onomatopéienne, répondant de temps à autres aux très beaux vocaux à la sensualité étudiée d'Editta Braun.

Pour tout dire, un très bel album cohérent, esthètique et pourtant cathartique qui revisite avec intelligence deux thèmes (un de Prokoviev, "le colonel Kijé" et un des... Who (See me feel me) et qui présente 11 compositions personnelles de très bonne facture (le dernier titre étant malheureusement assez peu convaincant). L'ombre d'Art Zoyd n'est jamais bien loin cependant mais qui s'en plaindra? Même pas les grincheux dont je fais partie...

BIG BANG MAGAZINE (F)
Jérôme Schmidt



ZILLO (D)
by Dirk Hoffmann,1998
Review of the album
INDIA


Der ehemalige Art-Zoyd-Musiker Thierry Zaboitzeff hat bereits mit seinem letzten Soloalbum "Heartbeat" eindrucksvoll untermauert, daß er zur neuen Avantgarde der modernen Komponisten-Generation zählt, indem er traditionell klassische Techniken mit experimentellen elektronischen Arrangements und frischen Ideen kombiniert.

Sein vielschichtiger musikalischern Background, der von Klassik über Jazz bis zur ethnischen, elektronischen und Rock-Musik reicht , schmi Izt auch auf seinem neuen Werk "India" mit der spannenden Musik zusammen, die in Zusammenarbeit mit der österreichischen Choreograph in Editta Braun
entstanden ist.

Nach ihren zwei Indienreisen schuf sie ein von indischen und europäischen Tänzern umgesetztes Werk, das Zaboitzeff auf ebenfalls interkulturelle Weise musikalisch begleitet.

Dabei treffen fernöstl iche, tei I weise authentische Folklore-Elemente ganz ungeniert auf ausgefallene elektronische Arrangements und verspielte Akustik-Akzente.

Ein höchst abwechslungsreiches Album, das mit jeder musikalischen Konvention bricht und doch in sich schlüssig klingt.

ZILLO (D)
Dirk Hoffmann

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ZILLO (D)
by Joe Asmodo, 10/1997
Review of the album
HEARTBEAT


Thierry Zaboitzeff "HEARTBEAT" (Atonal/EFA)
Art Zoyd ist eine der kultigsten Avantgarde-Bands, die nun schon seit über 25 Jahren mit ihren (früher) jazz-rockigen und tin den letzten Jahren eher) industrialsymphonischen Werken von sich reden machte. Der Co-Leader dieser Formation, Thierry Zaboitzeft, hat sich nun selbständig gemacht,
um seine radikaleren musikalischen Ideen - was nicht unbedingt unzugänglicher bedeuten muß - in die Tat umsetzen zu können. Dabei verarbeitet er ebenso musikalische Wurzeln seiner Heimat Rußland (z.B. ein schon von Sting verwendetes Motiv aus Prokofievs „Kije-Suite") wie avantgardistisches Klanggut, eine
Portion subtiler Weltmusik und klassische Rockmusik (vielleicht à la The Who?) Das Ergebnis ist eine seltsam schwebende Melange aus
Art- und Avantrockelementen, die selbst zu deren besten Zeiten in den Siebzigern hätten glänzend bestehen können, und mysteriösen bis surrealen
symphonischen Klängen, die in ihrer Summe eine begeisternde Klangreise in Bewegung setzen können.
Als wären die Wirbelnden Derwische von Magma (kennt die noch wer?) zu Buddhistischen Mönchen mit Sinn für Moderne bekehrt worden. Extraklasse!

Joe Asmodo



MIGHTYECHO.BLOGSPOT (A)
by Howard Whiting
Review of the album
IVA LIRMA


Another fine album of utterly captivating music from Zaboitzeff which is extremely inventive , challenging, bombastic, dreamy, cinematic........... i could go on! This is highly sampled music (also with great use of electric guitar and vocals) whch in the right hands, as here, can be manipulated into extraordinary flights of the imagination, musically speaking...

Zaboitzeffs creative genius seems to have no bounds and he was in my opinion the very heart of Art Zoyds sound. Since his departure his solo releases just seem to get better and better, which unfortunately cannot be said the same for the current Art Zoyd.That bands subsequent releases seem to be a mere shadow of there former glory since this mans absence.

Howard Whiting

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MIGHTYECHO.BLOGSPOT (A)
by mightyecho.blogspot
Review of the album
BACKUP

More superb avant rock from the leading force behind "Art Zoyd". Absolutely wonderfull collection here with mostly a compilation of short pieces which have also appeared on several of his other albums. The combination of styles are utterly compelling and fascinating for the lover of adventurous music.
If your into "Art Zoyd" like me, this artists solo work is absolutely essential !!

Source: mightyecho.blogspot



INTRA MUSIQUES (F)
by Stéphane, 04/1984
Review of the album
PROMETHEE

Que dire d'un tel disque ? Le travail du chroniqueur devient ici difficile; goûts personnels et discothèque ne sont plus d'un grand secours. Comment même juger ? Thierry musicien et compositeur du groupe ART ZOYD, nous offre là un disque étrange , aux atmosphères plus martiennes que la musique d'ART ZOYD elle-même; c'est vous dire! Il y a bien quelques liens avec ce qu'ont fait Jon HASSELL OU Brian ENO, mais ils sont si tenus …
Quelques choeurs se promènent avec des rythmiques électroniques, et les mélodies sont dans l'ensemble du style d'ART ZOYD.
On retrouve même un thème qui figure sur leur dernier album "Les Espaces Inquiets". Une musique assez planante, qui n'est pas pour autant mièvre et sans expression: de belles envolées paisibles (?) qui se terminent par un réveil brutal, un brouillard rythmé et sonore à couper au couteau; des dérapages vers l'accéléré de certaines parties du son, rythme ou mélodie, qui donnent des effets surprenants et accrocheurs. Zappa disait que 90% de la musique sortie d'un studio n'utilisait pas, et de loin, les possibilités offertes par celui-ci.
Elles sont, je crois, largement utilisées sur ce disque, et qui plus est, dans un but loin d'être stérile, pour une musique belle intelligente, rare et qui a la pêche (Ouf, je l'ai dit!). Un disque qui vous surprendra et qui vous plaira !
INTRA MUSIQUES (F)
Stéphane



PROGGNOSIS (USA)
by Valerio, 17/01/2017
Review of the album
MULTIPLE DISTORTIONS

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Archives – Multiple Distorsions as it may seem to many of us is NOT just an Archive. Some artists publish an 'archive' album when they have left too many ideas through the years and they have no NEW ideas to make a “new” album. For this 'archive' this is absolutely not the case.

In Dr Zab's Multiple Distorsions theyears of the compositions are not provided so all we just know is a time frame of 2005-2016. No more details, no info…just music and excuse me if I underline just.

Let’s make a step backwards. Who is Thierry Zaboitzeff? If You are into adventorous avantprog and Rock In Opposition You know for sure the legendery French band Art Zoyd, and Dr. Zab is the founder and leader of this legendary band.

After travelling abroad whole world in Theatres composing music for ballett he decided in 1997 to leave the band and start his solo career founding a new band. Zaboitzeff & Crew, and opening his own recording Studio where he focuses more into collaborations with video/film makers creating many (and I say MANY) soundtracks.

Ok, - let’s get down to Multiple Distorsions. If you are familiar with the music of Art Zoyd You have just a little advantage over newnew listeners.. but just a little advantage because Dr.Zab’s music and composing SOLO is not the same. He focuses less into orchestral arrangements and he is more concrete coming directly from soul, a hidden mr.hyde soul maybe.

The Music is most of the time extremely dark and perhaps sad. But even if it’s dark and sad, (as well it was in Art Zoyd), now the development jumps even into beats and electronics typical of the new generation music making. You dive into a rainbow of sound and “positive” feelings…oh dear I saw my wife shaking ass dancing listening track 06 Vorschrift and this is just A M A Z I N G. Imagine to be on a desert Island in the Pacific Ocean… this is the idea it gives me. Anything is extremely beautiful but at the same time it’s dangerous, everything can save You or kill You and every second can be a surprise, can be the end, can be the beginning. It can rain suddenly, it can get extremely windy suddenly.

In this it’s well evident the “soundtrack” orientation of the artist, living little extracts, little minutes of pure joy, defragmented music sometimes…oh well a snake can kill you - but it can also become a good meal full of proteins for your surviving.

This means Thierry Zaboitzeff's music is not a labelled music, an elite music, I mean my wife is even well trained and we don’t listen MTV Music I mean… I just mean everybody can enjoy this music from rock fans to classical accademical students or happy listeners..or depressed fans of emo music.

The electronics are strong and Dr.Zab, multi-instrumentalist, is found playing both basses and guitars in a magistral way with keyboards and sampling doing the rest.

I highly recommend this album for fans of adventorous music. For those who are looking for something different - something in between a soundtrack and a night mare (always a la French way with estreme elegance and attention to details) I suggest you take a listen. You may discover a new kind of music to enjoy.

PROGGNOSIS
Reviewed by Valerio on 17 Jan 2017



KULTURNI MAGAZIN (CZ)
by  Petr Procházka, 12/2020
Review of the album
NEBENSONNEN - REMAKE

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Po dvacetiletém integrálním členství v Art Zoyd se originální skladatel a multiinstrumentalista Thierry Zaboitzeff koncem 90. let odpojil od bývalé kapely a vyšlápnul si novou cestou solitéra. Před rokem začal vypouštět na svou bandcampovou platformu veškeré sólové nahrávky včetně raritních či koncertních unikátů. Nikoli jen ryzí alba svého jména, ale i soundtracky k divadelním a baletním projektům. Někde nahrál veškeré nástroje sám, jinde využil přehršel instrumentalistů. Nutno poznamenat, že ani jedna záležitost není vůbec plytká, neopakuje se ani v hudebních tématech ani náladách ani v užití nástrojů. Pokaždé překvapuje. Konzumace jeho hudby vyžaduje naprosto bezbariérový přístup. Pokaždé je to jinak a jinak. Vždy se ale drží harmonie, takřka žádné atonální „ultramodernistické“ úlety. V příkladu pro mě nehorázně vynikající Missa Furiosa z roku 2004.

Hudba k baletu salzburgského tanečního spolku choreografky Editty Braunové vyšla u Atonal Records v roce 2000 a je jedinou zcela nově nahranou starší věcí. Zaboitzeff ji po dvaceti letech přetransformoval, z původní hodinové suity hodně ubral, a s přidanými nástroji i dramaticky oddělil dříve provázané kusy do jednotlivých segmentů, sedmnácti ultimátních skladeb ve zcela nových aranžích. A znova svázal. Hlavní roli vede akustický klavír, ten je nejúčinnějším elementem, který coby zásadní činitel nové verze mění charakter celého dřívějšího díla, pak nenápadná komorní symfonická orchestrace (nejen) smyčců, takřka bez syntezátorů. Byť originální baletní score bylo nesporně výborné, Zaboitzeff zjevně věděl, proč se pustit do remaku od nuly. Nebensonnen (remake) je teď výjimečným, komplexním albem. Skladby jsou oproti původní nahrávce přepečlivě uspořádané, jsou průzračnější, díky nástrojové čistotě i dramaticky napínavější, ocitnete se uvnitř děje, a když přijde pauza, zvědavost nutí poslouchat dál, co přinese další příběh. Ten si stvoříte sami.



EUROCK (USA)
by Archie Patterson, 2016
Review of the album and DVD
THE CABINET OF DR. CALIGARI


Last but certainly not least is his most recent release, a soundtrack to Robert Wiene’s classic silent film The Cabinet of Dr. Caligari, available on DVD as well as audio CD. I would recommend the DVD not only because it musically brings to life an original German expressionist classic, one of my favorites since I saw it in a film class back in college. More importantly, it also contains a 75-minute live performance by Thierry playing in accompaniment to a screening of the film. The camera work is fascinating as you watch him perform in real time while the film plays. He employs an incredible array of acoustic and electronic instruments in recreating the musical score, which ranges from electronic rock to post symphonic themes. The music is a masterful experiment in modern classical composition, haunted by spirits of the old masters as well as the creative essence of his Art Zoyd past.
After spending a couple days immersing myself in this music and writing about it, I’m left in amazement that one of Europe’s original pioneering experimental musicians is still today pushing the boundaries of sound further out there. All five of these productions explore completely different musical concepts, serving in a sense to encapsulate Thierry Zaboitzeff’s almost 40-year creative continuum. The music he makes transcends time and today still embodies that original spirit of experimentalism that was present way back in the 1970’s.
EUROCK (USA)
Archie Patterson.

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EUROCK (USA)
by Archie Patterson, 2016
Review of the album
PLANET LUVOS

Planet Luvos is a music score created for stage theatrical performance by an Austrian company. It too is quite different from the other CDs reviewed here. It’s hard to discern the subject exactly as there is no liner notes, the cover illustrated by bodies lying illuminated on a darkened stage suggests a modern dance performance. The sound is highly experimental musically featuring a striking mixture of electronic melodies, myriad effects and vocal interjections. The music certainly evokes a planet with an alien presence. In fact, just now while listening to “Act 7” the film Alien comes to mind. The album certainly makes a fascinating 17th addition to Thierry’s catalog.
EUROCK (USA)
Archie Patterson. 

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EUROCK (USA)
by Archie Patterson, 2016
Review of the album
SIXTEENTH

16 (Sixteenth) is a highly adventurous album that incorporates both rock and Zeuhl music influences. Musically it’s amazingly sequenced as the tracks flow together offering a fascinatingly diverse listening experience. The album demonstrates the wide range of Thierry’s compositional skills. Isabelle Farmini’s soprano voice is integrated into four compositions beautifully; he also makes use of an excerpt from Martin Luther King’s I Have a Dream speech in “Free At Last” creating a powerful piece of musical sociology. The music at times is beautiful, strange, powerfully rhythmic and experimental, resembling a musical kaleidoscope of notes and sounds arranged into an incredibly adventurous organic composition.

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EUROCK (USA)
by Archie Patterson, 2016
Review of the album
SEQUENCES


Sequences is a film soundtrack to Winds of Sand, Women of Rock. A documentary, it chronicles the yearly 1500-kilo march of the Tubu tribe women who trek alone through the desert to collect and sell dates in the marketplace. The music is an incredible fusion of natural sound evocations of the desert and myriad ethic folk-like themes, interspersed with percussion, electronica and e-cello symphonic interludes. As a music score, it’s masterful. I’ve only seen a video trailer of the film on YouTube, but the story about the life of tribal people in the Sahara on the face of it seems incredibly intriguing. The liner notes however characterize it as a story about male subjugation of women making it appear to be video missionary work by a female filmmaker injecting modern Western politically correct cultural ideas into an ancient tribal society. Comments on YouTube also raise questions about incorrect subtitle translations.

Archie Patterson.



PROG CENSOR (F/B)
by Auguste 03/12/2021
Review of the EP
PAGAN DANCES
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Thierry Zaboitzeff
Pagan Dances
#rockinopposition – 19:36 – France ‘21
Il a un son bien à lui (et le violoncelle électrique n’en est pas le seul garant) – le graal de tout groupe, d’autant plus difficile à atteindre pour un artiste seul (en dehors des contours si personnels de la voix) –, Thierry Zaboitzeff (Aria Primitiva, ex-Art Zoyd, musiques de théâtre, de film…), capable d’exploration caverneuse et aérienne en même temps (le couple chant/piano du «suspendu dans la grotte», «La Légende de NaYmA»), tout comme d’un périple plus obscur (hasardeux?) dans l’univers de ces «danses païennes», nerveux, inquiétant, aux confins de ce que nous voulons voir – ou entendre.
Auguste
Lien Bandcamp:
https://thierryzaboitzeff.bandcamp.com/album/pagan-dances-ep

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PROG CENSOR
by Auguste, 23/01/2021
Review of the album
PROFESSIONAL STRANGER

website

Thierry Zaboitzeff
Professional Stranger
art rock – 41’15 – France/Autriche ’20

J’ai écrit «Art rock», parce que c’est notre usage, presque rituel, aussi restrictif, abusif, arbitraire – classifier appauvrit – qu’utilitaire, pratique, bénéfique – modéliser enrichit –, lorsqu’on rend compte d’une œuvre, de la caractériser (suivant une taxonomie lapidaire mais représentative), de la décrire (comme on peut), de la comparer (pour situer), de la contextualiser (en fonction de ce qu’on connaît), de (tenter de) la comprendre (qu’a voulu faire l’artiste, à ce moment de son parcours?) et de l’apprécier (suivant le cas), mais qualifier ce nouvel (et vingt-septième) album est justement un des défis posé par la diversité des pratiques esthétiques de Thierry Zaboitzeff, connu pour son parcours au sein d’Art Zoyd. «Professional Stranger» est l’espace sonore créé autour de «Long Life», chorégraphie intimiste à deux danseuses (34 et 74 ans) d’Editta Braun, qui parle de l’expérience de la vie, ses désillusions et son désir tenace d'un monde meilleur. Zaboitzeff y déroule un souffle qui fait parfois penser à celui – pop comme l’est sa réinterprétation de «Venus» des Hollandais de Shocking Blue mais aussi populaire comme cette "Petite valse" («Mali valcer» en croate) – de Yann Tiersen pour «Amélie Poulain» («Дерево (Derevo)»), où l’accordéon se marie avec un enracinement rock de chambre («Overlap Processing»), jazz («So etwas wie blau»), minimaliste (la patte du Brian Eno de «Taking Tiger Mountain (By Strategy)» dans «L'insouciance de Venus») ou électro-classique dans cette gutturale version du hit de Depeche Mode («Enjoy the Silence»). «Professional Stranger»…, la définition, à prendre au sens littéral, réjouit.

Auguste

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PROG CENSOR (B/F)
by Lucius Venturini, 27/11/2019
Review of the album
MINIATUREN - REMASTERED

website

Thierry Zaboitzeff & Crew
Thierry Zaboitzeff & Crew
RIO – 63’00 – France ‘19
Il s’agit d’une remise à neuf d’un projet de 1999, de Thierry Zaboitzeff: 41 compositions «miniatures», intégrées organiquement pour former trois longues pièces frisant les 20 minutes, également nommées «Zoydian Suite en Trois Mouvements». Évidemment, cela produit un espace de mouvements et de transformations permanentes autour de certaines émotions qui sont ici mises en exergue.
D’abord, «Schön», beau en allemand. Christian Kapun officie à la clarinette et Peter Angerer aux drums. Le ZAB s’occupe du reste... De fait on nage dans une musique contrastée, où les timbres et les inventions rythmiques se marient parfaitement avec les harmonies tendues et le chant aux effluves zeuhl.
«Zart», doux, est la pièce la plus longue et commence avec quelques magnifiques moments de percussions. Ensuite on plonge dans une sorte d’ambiance médiévalo-zeuhl et la ronde continue jusqu’à la fin du mouvement. Un régal…
Enfin, «Kalt» (froid en allemand) nous offre un voyage grinçant en RIO-land, avec - nécessairement - des relents d’Art Zoyd dans le collimateur et de superbes passages de RIO/rock de chambre. La voix de soprano de Judith Lehner apporte un côté aérien à cette pièce qui évoque aussi Magma à certains moments.
L’opus termine avec un «Finale» qui nous laisse avec le cœur plein d’impressions fugitives, kaléidoscopiques, colorées de ce voyage passionnant pour un grand disque de notre cher ZAB… Cela méritait cette révision et remise à neuf… Superbe remaster…À ne pas manquer. On en redemande!
Lucius Venturini
4,5/5

https://thierryzaboitzeff.bandcamp.com/album/miniaturen-remastered

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PROG CENSOR (B/F)
by Auguste, 07/06/2019
Review of the album
ARIA PRIMITIVA - SLEEP NO MORE

website

Aria Primitiva
Sleep No More
electro-symphonic/art-rock – 53’31 – France ’19
On attendait ce premier album avec une avidité grandissante, excités par la toute première prestation publique du nouveau projet de l’ex-Art Zoyd devant l’audience médusée du festival Les Intemporelles. Le trio est atypique: violoncelle électrique, basse, samplers et voix (Thierry Zaboitzeff), claviers et samplers (Cécile Thevenot), ondes Martenot et clavier (Nadia Ratsimandresy). Le trio est choc: des cultures (classique, rock), des styles (avant-garde, expérimental), des sonorités (électronique, tribale), des écritures (précise, improvisée). Le trio est énergie: hypnotique, inquiétante, puissante. Il amalgame deux générations, qui ont en commun le goût de l’aventure sonore et quelque chose à dire au bout de leurs doigts. L’album intègre les trois éclatants titres annonciateurs de l'EP «Work in Progress», remixés au coup de poing un brin plus acéré - «Maïdaykali» y gagne d’ailleurs une minute. «Endayi Endesi» donne le ton d’entrée de jeu: étrangeté aérienne des ondes Martenot, claques brutales de la basse, rythmes motoriques et claniques de la non-batterie, voix de gorge ou de catacombes, additifs concrets (rire, aboiement). Improvisés et live, «Hystamack» et «Kletka» élargissent l’espace nécessaire à l’album pour s’épanouir encore un peu plus, quand «Nixen» renouvelle l’oxygène pour la déclamation d’amour aux héros de Bowie («Helden»). Variation parmi les variations («… pour une porte et un soupir»?), «Mais ouvrez donc cette porte!» referme d’une époustouflante manière celle d’un album insolite et fertile.
Auguste



CUNCUNNAMA.BLOGSPOT.CO.AT
by Liborio Friki
Review of the album
MINIATUREN


I had been waiting for a long time for this to happen. The resurrection of Thierry Zaboitzeff, the wonderful French musician, member during many years of my adored Art Zoyd, who in his last solo album (he has published three since his definitive exit of Art Zoyd in 1997) has abandoned the techno-ethnic caprice completely (shown for example, in the interesting India that nevertheless, was not what one expected) to de- voted himself to what I like more, to develop the experimental RIO side he played for years in Art Zoyd.

This last CD of Thierry is a marvel that recaptures the best and darker essences in the Art Zoyd of the 90s (mainly in some moments that come directly from "Haxan" or "Marathonerre" directly), as the subtitle of the album already indicates ("Zoydian Suite in three movements") and as forty (and one) small, dense and atmospheric mu- sical miniatures.

The group of Thierry is formed in this album by Christian Kapun (clarinets), Peter Angerer (drums) and the own Thierry (cello, bass, guitars, soundscapes, voices and programming), with the help in some miniatures of Judith Lehner's feminine voice.

This "Miniaturen: Zoydian Suite in 3 Movements" is the musical part of “a dance piece for nine dancers and eighteen winter coats" (??), created by Editta Braun's com- pany in 1999 for the opening of the Salzburg festival.

As I have commented previously, the album includes three movements: "Schön" in thirteen parts and 19 minutes, “Zart” in seventeen fragments and 21 minutes and “Kalt” in other ten parts and almost 18 minutes, concluding with the independent piece "Finale" of five minutes of duration.

How can I define these musical miniatures? In general, I can say that the sound gen- erated by the programmed tapes, rhythms and convoluted percussion, gelid passages of electro-acoustic music and the wonderful and lonely clarinet brings us to the ghastly, dark and dense atmospheres created by Art Zoyd or the last albums of the Belgian Univers Zero. It is curious how the musical careers of these two big groups continues to intermingle: in this way for example, Daniel Denis, drummer and main composer of Univers Zero has played in many disks of Art Zoyd and in direct, the same as Michael Berckmanns (oboe and bassoon in UZ), Univers Zero last album is co-produced by Art Zoyd's people, Thierry Zaboitzeff played a song in "Ceux du Dehors" of Univers Zero.

Over this sound base loaded with emotional force, we enjoy devastating floods of guitars and bass, desperate voices full with pain, sweet moments amongst whispers, caresses and choral voices, followed by full outbursts of electricity and dirty noise, uneasiness charged with madness and illness, all kind of ambient sounds (orgasms, wailing, clicks of cameras that act as sound flashes during the different sequences of the suite, animals, water...), even, I swear, I can hear some musical fragments that seem pure metal mixed by the blend of Art Zoyd.

This is pure assonant dissonance, the unhinged world of Lovecraft or Kafka made reality, darkness made contemporary music. Truly I cannot imagine how anyone one can make dance out of this no matter how modern it is, with this music without structures, replete of discontinuity and holes, loaded with surprises, changes, sound mutations, rock, free jazz, contemporary, electronic classic..... a whole world that fits in this fabulous sound bible.
http://cuncunnama.blogspot.co.at
Liborio Friki



TECHNIKART N° 262 (F)
Interview Laurence Rémila 09/2022 

Thierry Zaboitzeff - 50 ans de musique(s)

THE OBJECT OF WORSHIP - THIERRY ZABOITZEFF
THIERRY ZABOITZEFF, THE AGITATOR
"BREAKING DOWN THE WALLS!"

Website

He is one of the pillars of Art Zoyd, the mythical French free-rock band. To celebrate his half-century of musical agitation,
Thierry Zaboitzeff publishes a majestic 3-CD compilation. Career interview.


You are looking back on your career with this boxed set 50 years of music(s). How did you become one of the members
of the legendary Art Zoyd?

Thierry Zaboitzeff : Art Zoyd was founded in 1969. I joined the group with my ex-colleague Gérard Hourbette (violin), now deceased,
in 1971. It was at the invitation of the founder Rocco Fernandez (guitar and vocals). Then the group was re-founded, with a search for a new style and language, and we released the album Symphonie pour le jour où brûleront les cités (AZ Production) in 1976.

Your discovery of rock?
So, it goes back a long way! I used to listen to a lot of old stuff, and then all of a sudden, as we lived not far from the Belgian border, I discovered a Frank Zappa concert on Flemish television.I saw a Frank Zappa concert on Flemish television. And I said to myself that this is what I wanted to do. There were musicians lying on a bed, sketches, a farting session, burping... Laughs)


What was the music industry like when you started?
It was freedom. There were no career plans, much less marketing... And we were a bunch of crazy people, sometimes very unaware.

And how were your first gigs with Art Zoyd?
When we opened for Magma, it put us in contact with an audience we didn't know. They came for Magma
and we were a kind of anti-Magma because we were a band without drums whereas in Magma, the star is the drummer (Christian Vander),
but it was going very well.

You, it was: trumpet, violin and bass.

Yes, it was a skeleton band, but everything was electrified. With my bass, I took up all the space of a drummer. I was doing all the rhythmic
I was doing all the rhythms, I was using the bows on the violin. There was a rhythmic play inspired by Stravinsky, Bartok, Eastern composers...

With a will not to be too gliding despite the absence of battery?
Yes, we were coming out of the babacool movement. We were a new generation, we wanted something else.

You stayed with Art Zoyd for about thirty years.
26 years! We've always had a desire for originality, and we continued in the same way as we started until the Phase IV album (1982), which was the high point of this way of working. that was the high point of this way of working. We were then contacted by the choreographer Roland Petit, who asked us to write the music for his next ballet, as he had planned. his next ballet, as he had done with the music of Pink Floyd in 1972, and that's when we started to have keyboards in the group, Then we started to have keyboards in the band, then samplers, then we did film-concerts with Nosfératu and Faust which we played all over the world.

You left the group in 1997.
It was the end of a cycle: we had disagreements, my colleague was going for contemporary music with more machines,
and I wanted the opposite. Since then, I've had my own way.

These days you're releasing a compilation of your fifty years of musical activism. Why did you avoid a chronological tracklisting?
It was painful! I started out wanting to bring out little concepts on each of the three records. But it didn't fit together very well, it was
It just didn't fit together well, it didn't work. So I started with something from the 2020s, followed by a piece from 1976 and so on.
musically... So it jumps from one thing to another, but that was the wish.

And what do you think of the music industry in 2022?
I'd like to break down the barriers, to mix people who do techno, rock, jazz... There, you hear auto-tuned stuff on one side, classical and
There, we hear auto-tuned stuff on one side, classical and contemporary music on the other; jazz people who don't want to leave it. So: a bit more musical mix!

50 ans de musique(s): compilation 3-CD sur
le label Monstre Sonore/WTPL Music


Interview Laurence Rémila



BEST MAGAZINE #3 (F)
by Kevin Letalleur - september 2022


THIERRY ZABOITZEFF, fifty shades of genius.
The unclassifiable THIERRY ZABOITZEFF is back this autumn with the anthology 50 years of music, an epic retrospective of an extraordinary career.


The general public tends to forget it, but in the heart of the 1970s, France was a Mecca for progressive music. Less successful than the legendary British scene - driven by the rich Canterbury school - the French prog movement stood out at the time for its avant-gardism, pushed to its furthest limits. Progressive rock was already avant-garde enough: sound experimentation, hybridisation and other oddities were the very essence of this movement. Ange, Triangle and Gong looked King Crimson, Jethro Tull and Genesis in the eye - a group that was more successful in France and Belgium than in its native England. Nevertheless, one band was to send French prog into the cosmos more than any other. This band is of course Magma.

The mythical band founded by Christian Vander - considered by some to be the greatest drummer of all time - embraced the principles of the genre so vehemently and intensely that even the label "progressive" seemed too narrow. They invented a genre, zeuhl, which was considered "multidirectional and spiritual" even more than musical, but also a dialect: Kobaian. A number of bands explored the magma chambers dug by Vander's band and, for some, drilled into the most remote calderas of this new kind of music. It is among these madmen of sound that we find the Nordic band Art Zoyd.

Founded in 1969 by Gérard Hourbette, Rocco Fernandez, and of course Thierry zaboitzeff, Art zoyd was at first just a hard rock band like so many others existed at the time. It is under the impulse of the last named that the band will progressively evolve its music and abandon the traditional rock instrumentarium, abandoning guitars and drums in favour of piano and cellos. It is in this neo-classical approach that Art Zoyd released Symphonie pour le jour où brûleront les cités in 1976, the first album of a labyrinthine and constantly evolving discography. From then on, they became the champions of one of the most radical prog movements, rock in opposition, which, as its name indicates, is unconditionally opposed to the radio format and generally to

to the radio format and more generally to the diktats of the music industry.

During the 80's, Art zoyd will progressively move away from his neo-prog roots to direct his music towards a more synthetic style, considering the arrival of the famous Yamaha DX7 and samples as an opportunity to push the boundaries of sound even further. At the same time, zaboitzeff went solo with the release of Prométhée in 84, again the beginning of one of the most prolific catalogues in France - and one that would sometimes see him release several records a year. It is precisely this part of the career of the man from Maubeuge that the anthology 50 ans de musique revisits, through three CDs of about fifteen tracks each. "Only", one would be tempted to say.

Thierry zaboitzeff's story is that of fifty years of pure musical creation, unfortunately unknown to the common man, to whom he probably doesn't belong. Therein lies the curse of authentic visionaries and true pioneers: to be condemned to the oblivion of the collective memory of future generations and to the ridicule of their contemporaries, for, as Jonathan Swift's famous saying goes: "When a true genius appears in this world, he can be recognized by the sign that the fools are all ganged up against him".

Kevin Letalleur 
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HEMISPHERE SON (F)
By Franck Marguin 15/11/2022

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The tears of Prometheus Thierry Zaboitzeff
Co-founder of the Art Zoyd collective, Thierry Zaboitzeff comes back today, in 3 CDs, on 50 years of music(s). The occasion to rediscover one of the most singular and transgenre adventures of the French musical landscape.

In 1984, the musician Thierry Zaboitzeff publishes, on the Cryonic label, a first solo album called Prométhée. The cover of the disc, a painting signed Raymond Majchrzak, shows two visibly worried doctors at the bedside of a dying man, who probably doesn't have much longer. The strangeness of the relationship between this image and the name of Prometheus has haunted me ever since I discovered this record, a few years after its release. The deconstruction of the myth to anchor it in a daily life as banal as sordid lets imagine a music drawing its roots in the same dichotomy, linking the sacred to the grey of the daily life.

When this first solo opus, Prométhée, was released, Thierry Zaboitzeff, a native of Maubeuge, already had a long career behind him, within the Art Zoyd collective, active since 1968. Collective more than group, because about thirty musicians came to play there over time, even if the hard core was composed of Zaboitzeff, Patricia Dallio and Gérard Hourbette, whose death in 2018 marked the end of the activities after 50 years of good and loyal services. Initially formed for stage music, theater, dance, Art Zoyd released his first record in 1976, the already very successful Symphonie Pour Le Jour Où Brûleront Les Cités, and the fifteen years that followed saw masterpieces flourish: Music for the Odyssey (1979), Generation Without a Future (1980), Phase IV (1982), The Unquiet Spaces (1983), The Marriage of Heaven and Hell (1985), as well as, our two favorites, Berlin (1987) and Nosferatu (1990).

When the group started, it was without equivalent; this music had never been heard before, nor would it be copied afterwards. Nevertheless, Art Zoyd's influence will be determining on all the adventurous music of the end of the XXth century. Influential, but inimitable. From the very beginning, the strong characteristics of the Art Zoyd sound are affirmed. It is a liturgical music, which does not fear to use symbols, and which mixes influences as diverse as progressive rock, free jazz, neo-classical, contemporary music and, distant cousin, experimental music. The works are often instrumental, and when the voice is heard, it is guttural, seems to come out of the darkness, chanting more than singing.

Accustomed to composing for the stage, Art Zoyd became passionate about another discipline, that of composing for the cinema. But their specificity will be to compose music for films from the golden age of the silent era. Pioneers in the genre, they created gigantic and impressive cine-concerts, an exercise to which many musicians nowadays are accustomed but which, at the time, was a real event. They opened the series with Murnau's Nosferatu, followed by Faust by the same filmmaker, and then introduced the public to Benjamin Christensen's wonderful Häxan, at a time when the film was invisible. This was followed by soundtracks for Fritz Lang's Metropolis, Jean Epstein's The Fall of the House of Usher, and Dziga Vertov's The Man with the Camera. These film-concerts are real scenic experiences. Art Zoyd is not content to play the music of a film by hiding behind or next to the screen, but puts himself on stage in a spectacular, sometimes grandiloquent way, creating a living spectacle where image and sound communicate permanently. The films are thus taken out of their programmed museification to find a saving contemporary resonance.

The disc which makes us speak about Thierry Zaboitzeff here has the merit to be named one can more simply: 50 years of music (s). Besides the number 50 which is impressive (who can indeed boast to have composed during 50 years and to continue to do it with the same ease?), it is the " s " between brackets which holds the attention. A true jack-of-all-trades, multi-instrumentalist (even if the bass has always been his favorite instrument), Zaboitzeff has multiplied styles, desires, and projects, which means that, 50 years later, his music is necessarily plural. This copious box of 3 CDs filled to overflowing, presents nearly 4 hours of music spread over 43 tracks. The intelligence of the tracklist is not to organize the pieces in chronological order, nor by formation, to better reorganize the whole in the most harmonious way possible, creating a new work, gigantic, protean, seeming in perpetual mutation, offering us the possibility of devouring again this incandescent and forever regenerated liver.

So we hear some Art Zoyd, excerpts from Les Espaces Inquiets, Phase IV, a remix of Marathonnerre I, and reinterpretations of two of his best songs: Unsex Me Here and Baboon's Blood, the original versions of which were on the Berlin CD release. Zaboitzeff composed a lot for Art Zoyd, he and Hourbette being the two masterminds of the project, but he has voluntarily chosen to under-represent this prolific part of his career, privileging the recordings that are probably less known by the public. The box set also offers us two excellent tracks of Aria Primitiva, a trio formed with Cécile Thévenot and Nadia Ratsimandresy and offering syncopated electronic atmospheres, or ambient, of any beauty; as well as six tracks of the Zaboitzeff & Crew project, the crew in question being composed of Gerda Rippel and Sandrine Rohrmoser. The main part is logically dedicated to his solo works. Because, in a more and more confidential way, and since the inaugural Prométhée, Thierry Zaboitzeff signed with his name alone about twenty albums. We rediscover with a lot of interest extracts of the excellent Dr. Zab & His Robotic Strings Orchestra (1992) or Heartbeat (1997), from which comes the superb El Amor Brujo (Live), one of the most exciting pieces of the box set.

Even if this triple album is a compilation, it is good to specify that a great part of the tracks were reworked for the occasion. Between the remakes, the remixes, the remastered versions, those played again with the piano, the live versions, the short versions, the long ones, even the most attentive listener of Thierry Zaboitzeff's work will have the feeling, legitimate, to rediscover a work unceasingly reinvented. Because it is about that, finally. These 50 of music (s) stroll us since the ashes of the progressive rock of the end of the Sixties until the techno of the beginning of the XXIst century, of the most insane experiments until moments of gathering full of reserve and intensity mixed, and this journey, these journeys, are not those which are made of a point A, which would be the departure of something, in a point B, its arrival; no, the crossing to which Thierry Zaboitzeff invites us here plunges us in the eye of the cyclone, within a spiral in movement whose only conceivable, reliable way, through this inextricable maze of music (s), is the one that the listener will have chosen to trace himself. Alone, but nicely accompanied.

Franck Marguin

About 50 years of music (s), retrospective box set of 3 CDs by Thierry Zaboitzeff - Monstre Sonore / Thierry Zaboitzeff / WTPL-Music - Distribution : PIAS 


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Crédits videos : Hannes Klein - Explosive Egg | Crédits photos : Hannes Klein

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